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Die neuen Preemptible Virtual Machines (VMs) sind mit normalen VMs identisch, außer dass ihre Verfügbarkeit vom Systemangebot und der Nachfrage abhängt. Sie können jederzeit heruntergefahren werden. Damit eignen sie sich besonders für Anwender mit flexiblem Arbeitsaufwand, indem sie kurzfristige Rechenleistung zu niedrigen Fixkosten bieten.
Kurzzeit-Batchjobs lassen sich somit angeblich 70 Prozent günstiger verarbeiten als mit den herkömmlichen VMs. Entscheidend sei, so Hölzle, dass der Preis der Preemptible VMs ein Festpreis sei, anders als bei Spot Instances sonstiger Clouds ‒ womit die Kosten vorhersehbar würden.
Paul Nash, Senior Product Manager bei Google, weist in seinem Blogpost „Introducing Preemptible VMs“ darauf hin, dass viele Entwickler heute über Webservices hinaus gehen und Cloud-Services wegen ihrer Skalierbarkeit und der Möglichkeiten umlagenbasierter Abrechnung für besonders rechenintensive Workloads nutzen. „Damit erledigen sie Aufgaben wie Videocodierung oder Rendering für visuelle Effekte und berechnen Unmengen an Informationen für die Analyse, Simulation oder auch die Genomik von Daten“, so Nash.
Große Rechenressourcen, die typischerweise aber nur auf periodischer Basis benötigt werden, sind also prädestiniert für Preemptible VMs. „Eine hervorragende Wahl für verteilte, fehlertolerante Workloads, wenn eine permanente Verfügbarkeit aller Einzelinstanzen nicht erforderlich ist“, wirbt Nash.
Pay-Per-Minute
Da die unbefristete Uptime nicht Teil des Angebots sei, könne Google die Preemptible VMs mit einem erheblichen Preisvorteil im Vergleich zu normalen Instanzen anbieten. Die Preisstaffelung sei zudem fix. „Damit haben Sie stets geringe Kosten sowie finanzielle Berechenbarkeit und Sie brauchen sich nicht auf das Lotteriespiel variabler Marktpreise einlassen“, erklärt Nash. „Die Einsparungen beginnen mit der ersten Minute Ihrer Nutzung mit einem Preis von lediglich 0,01 US-Dollar je Kernzeit.“
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