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Preissenkung für Googles Compute-Engine-Instanztypen Google setzt Preispunkt für Cloud-Infrastruktur-Angebote

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Urs Hölzle, Senior Vice President, Technical Infrastructure, hat im offiziellen „Google Cloud Platform Blog“ Preissenkungen von fünf Prozent bis 30 Prozent für alle Google-Compute-Engine-Instanztypen angekündigt. Damit sollen Workloads über die Google Cloud Platform 40 Prozent günstiger sein als bei vergleichbaren Anbietern.

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Die Grafik verdeutlicht, wie Google niedrigere Listenpreise und kundenfreundliche Preisgestaltung kombiniert, damit Anwender der Cloud Platform eine Gesamtkosteneinsparung von bis zu 40 Prozent erzielen können.
Die Grafik verdeutlicht, wie Google niedrigere Listenpreise und kundenfreundliche Preisgestaltung kombiniert, damit Anwender der Cloud Platform eine Gesamtkosteneinsparung von bis zu 40 Prozent erzielen können.
(Bild: Google)

„Pay Less, Compute More“ heißt die Devise. Möglich wird das auch durch die neuen sogenannten Preemptible Virtual Machines (VMs), die Google ab sofort für alle Regionen als Betaversion einführt. Nutzer mit flexiblen Workloads können laut Google mit Hilfe dieser Preemptible VMs Kurzzeit-Batchjobs um 70 Prozent günstiger verarbeiten als mit normalen VMs.

Weniger bezahlen, mehr rechnen

Mit neuen Produktvorstellungen wie Google Cloud Storage Nearline und Google Cloud Bigtable, aber insbesondere auch der neuen Preisgestaltung will der Suchmaschinen-Riese die Messlatte im Cloud-Infrastruktur- und Services-Markt noch einmal höher legen. So sei die Google Cloud Platform, laut Hölzle, im Vergleich zu anderen Cloud-Infrastruktur-Anbietern für viele Workloads 40 Prozent günstiger: Der strukturelle Preisvorteil werde bei der Betrachtung realer Anwendungsfälle, wie beispielsweise Web-Anwendungen oder mobiles Back-End, augenscheinlich, erklärt Hölzle.

Die Entwicklungsumgebung dafür unterstützt Software-Builds und Software-Tests, was für Cloud-Computing-Ressourcen eine plötzliche, tägliche Belastung darstelle. Die Produktionsumgebung regele den tatsächlichen User-Traffic mittels eines täglichen Nachfragezyklus, das aggregierte Wachstum im Laufe der Zeit und einen größeren Gesamt-Footprint als die Entwicklungsumgebung.

Die kundenfreundliche Abrechnung, das Rabattsystem und das Fehlen von Prepaid-Lock­in, kombiniert mit niedrigeren Listenpreisen für die Google Cloud Platform führe zu einem um 40 Prozent niedrigeren Preis für viele Workloads. Hölzle verweist zudem auf das TCO Tool, das verschiedene Kombinationen an Entwicklungs­ und Produktionsinstanzen errechnet, um verschiedene Umgebungsfaktoren durchspielen zu können und die Gesamtkosten realer, cloud-gehosteter Applikationen zu ändern.

Immer günstiger

„In Anbetracht der Kombinationsmöglichkeiten mit unserem automatischen Rabattsystem, der minutengenauen Abrechnung, dem gebührenfreien Wechseln der Maschinentypen sowie dem Fehlen von langfristigen Festpreisbindungen wird klar, warum wir das beste Preis-Leistungsverhältnis der Branche zu bieten haben“, behauptet Hölzle. „Im letzten Jahr haben wir versprochen, dass sich die Preise für Google Cloud Platform nach dem Moore’schen Gesetz richten würden. Und heute senken wir die Preise virtueller Maschinen um bis zu 30 Prozent“, so Hölzle weiter. „Wir haben unsere Preise seit dem Start von Google Compute Engine im November 2012 stetig reduziert. Zusammengenommen mit den jetzigen Reduzierungen haben wir die VM-Preise bis heute somit mehr als halbiert.“

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