Fahrzeuge buchen, Rechnungen erfassen, GPS-Daten protokollieren

Fuhrparkmanagement per SoftLayer-Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Den Kostenvorteil des Pay-per-use-Ansatzes will Carano eins zu eins weitergeben.
Den Kostenvorteil des Pay-per-use-Ansatzes will Carano eins zu eins weitergeben. (Bild: Carano)

Welches Potential in Cloud-Infrastrukturen steckt, zeigen mitunter die darauf laufenden Anwendungen. Exemplarisch präsentiert IBM jetzt eine Fuhrpark-Software der Carano Software Solutions GmbH (Carano).

Mit der SoftLayer-Cloud bietet IBM Infrastrukturdienste für unterschiedlichste Anwendungen. Zum Beispiel: Eine Software as a Service für das gewerbliche Fuhrparkmanagement. Die modulare SaaS des Managed Service Providers (MSP) wird per SoftLayer-Cloud bereitsgestellt und deckt den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen ab.

Mitarbeiter beantragen ihre Dienstwagen per Webportal. Eine hinterlegte Car-Policy legt fest, welche Fahrzeugtypen bestimmte Nutzer auswählen dürfen. Auch Leasinggeber und Autohäuser sind über die Software in den Prozess eingebunden, sodass per Multi-Bidding unterschiedliche Angebote bei verschiedenen Autohäusern eingeholt werden können.

Michael Reich, System- und Netzwerkadministrator bei Carano, begründet, warum SoftLayer eine ideale Basis für die SaaS liefert: "Unsere Kunden benötigen eine verlässliche und stabile Infrastruktur, die jederzeit verfügbar ist [...] Genau deshalb haben wir uns für die SoftLayer Cloud entschieden. Die private Netzwerk-Umgebung lässt sich darüber hinaus völlig unkompliziert und transparent managen und zusätzliche virtuelle Maschinen werden innerhalb von Minuten bereitgestellt. Der Kostenvorteil aus dem Pay-per-use-Ansatz lässt sich eins zu eins weitergeben."

Von diesem Kostenvorteil und einer gesteigerten Performance profitiere damit auch BCD Travel, ein Anbieter für Geschäftsreisemanagement. Für einen Kunden aus dem Finanzsektor verwaltet der Anbieter beispielsweise einen Fuhrpark von 7.500 Fahrzeugen. Allein für diesen müssen jährlich 45.000 Rechnungen erfasst, 2.500 Neuzulassungen veranlasst und 10.000 Tankkarten bestellt werden.

Gefahrene Strecken werden zudem per GPS erfasst. Die Daten erleichtern nicht nur die Kilometerabrechnung, sondern können direkt in Reporting- und Analyse-Tools einfließen: Die helfen dann, bei künftigen Reisen das passende Verkehrsmittel zu finden.

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