IT as a Service im Maschinen- und Anlagenbau

Flexible Controlling-Lösung aus der Cloud

| Autor / Redakteur: Sandra Meyer * / Florian Karlstetter

Der Einsatz einer professionellen Controlling-Software: Nur wer alle unternehmensrelevanten Zahlen im Blick behält und systematisch auswertet, kann Anpassungsbedarf überhaupt rechtzeitig erkennen und flexibel umsetzen.
Der Einsatz einer professionellen Controlling-Software: Nur wer alle unternehmensrelevanten Zahlen im Blick behält und systematisch auswertet, kann Anpassungsbedarf überhaupt rechtzeitig erkennen und flexibel umsetzen. (© Gina Sanders - Fotolia.com)

In Zeiten globalen Wettbewerbs und der rasanten Entwicklung neuer Technologien können Unternehmen auf ein leistungsfähiges Controlling nicht mehr verzichten. Doch vor allem kleinere Betriebe schrecken vor einer entsprechenden Investition und ihren Folgekosten für Betrieb und Wartung häufig zurück. Hier zeigt sich einmal mehr die Stärke der Cloud in Form flexibler „Software as a Service“-Lösungen.

Gestiegene Kundenwünsche, neue Technologien und ein globaler Wettbewerb setzen Maschinen- und Anlagenbauer unter Druck: Wer sich am Markt behaupten will, muss auf dessen Veränderungen flexibel und zeitnah reagieren. Technologisch wettbewerbsfähige Betriebsmittel sind gefragt, die wiederum eine genaue Investitionsplanung erfordern. Unternehmen können sich daher einem leistungsfähigen Controlling und guter Prozess- und Produktkonzepte nicht entziehen.

Im Wettbewerb zu bestehen wird ohne professionelle Software-Unterstützung auf lange Sicht nicht mehr möglich sein. Controlling-Lösungen – insbesondere aus der Cloud – bieten mittelständischen Unternehmen Kosten- und Nutzenvorteile.

60 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer geben an, unter einem hohen Veränderungsdruck zu stehen, aber nur 16 Prozent fühlen sich dafür gut aufgestellt – so die Forschungsergebnisse des INIT Institute for Transformation in Business and Society der EBS Business School.

Es sind vor allem die sich verschiebenden Wachstumspole, die Unternehmen in Zugzwang bringen. Denn während das wirtschaftliche Wachstum in Europa und Nordamerika nahezu stagniert, boomen die Emerging Markets im Osten, so die Studie. Neben der erstarkenden Konkurrenz aus einem längst globalen Wettbewerbsfeld setzen auch die Entwicklung neuer Technologien und vor allem die gestiegenen Kundenwünsche neue Impulse.

Der Service am Kunden erfordert Flexibilität und kürzere Reaktionszeiten, möglichst ohne die eigene Gewinnmarge dadurch einzuschränken. Um wirtschaftlich agieren und im Wettbewerb bestehen zu können sind Investitionen in moderne Betriebsmittel nötig. Andererseits erfordert die Abwicklung projektorientierter Aufträge eine individuelle Planung und Kontrolle des materiellen und finanziellen Ressourceneinsatzes unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und unternehmerischem Risiko.

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Auf ein leistungsfähiges Controlling können Unternehmen daher nicht mehr verzichten. Denn nur wer alle unternehmensrelevanten Zahlen im Blick behält und systematisch auswertet, kann Anpassungsbedarf überhaupt rechtzeitig erkennen und flexibel umsetzen, zum Beispiel durch eine gezielte Optimierung des Produktionsprozesses.

Controlling-Tools sind für Mittelständler unverzichtbar

Nicht nur für Großkonzerne, auch für Mittelständler und Kleinunternehmen lohnt sich daher der Einsatz einer professionellen Controlling-Software. Sie unterstützt die Planung, Abrechnung und Kontrolle von Kosten, Leistungen und Erlösen eines Unternehmens und zeigt kritische Abweichungen zwischen Planung und Ist-Werten auf. So bleiben Kostenstellen- und Kostenträgerdaten transparent und können stets aktuell ausgewertet werden. Zur Unternehmenssteuerung ist ein solches Tool folglich unverzichtbar.

Doch insbesondere kleinere Betriebe schrecken vor einer entsprechenden Investition und ihren Folgekosten für Betrieb und Wartung häufig zurück. Hier zeigt sich einmal mehr die Stärke der Cloud: Flexible „Software as a Service“-Lösungen (kurz: SaaS) helfen dabei, die Investitionskosten gering zu halten und das benötigte System nicht selbst zu erwerben und auf den Firmenrechnern zu installieren, sondern es über das Internet quasi zu mieten, und zwar genau am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Neben dem Kostenfaktor ist auch die rasche Implementierung ein Vorteil und die Tatsache, dass keine zusätzlichen Wartungskosten entstehen.

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