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Cloud Data Management Drei Tipps für die Migration großer Workloads

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Der Wert von Daten für die Geschäftstätigkeit moderner Unternehmen muss an dieser Stelle nicht mehr thematisiert werden. Für Anwender, die ihre Big-Data-Anwendungen – etwa SAP, Oracle, HPC - in die Cloud verlagern wollen, hat Rubrik, Anbieter für Cloud Data Management, drei wertvolle Tipps parat.

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Bis vor kurzem waren Unternehmen, die sich auf leistungsintensive und latenzempfindliche Anwendungen wie SAP und Oracle verließen oder große CAD-Dateien verwendeten, an ihre lokale Umgebung gebunden.
Bis vor kurzem waren Unternehmen, die sich auf leistungsintensive und latenzempfindliche Anwendungen wie SAP und Oracle verließen oder große CAD-Dateien verwendeten, an ihre lokale Umgebung gebunden.
(Bild: gemeinfrei© Akela999 / Pixabay )

Nachdem Daten-Workloads in die Cloud migriert wurden, verfügten Unternehmen nicht unbedingt über die gleichen Management-Tools wie vor Ort in der eigenen Umgebung. Der Geschäftsprozess ändert sich, wenn die Daten sich bewegen – und natürlich sind Daten während der Übertragung einem größeren potenziellen Risiko ausgesetzt und daher anfälliger. Nach Meinung von Rubrik gilt es drei Fakten zur Verlagerung großer Workloads in die Cloud zu beachten:

Tipp Nr. 1: Nichts ist mehr „nicht migrierbar“

Bis vor kurzem waren Unternehmen, die sich auf leistungsintensive und latenzempfindliche Anwendungen wie SAP und Oracle verließen oder große CAD-Dateien verwendeten, an ihre lokale Umgebung gebunden. Unternehmen, die Cloud Computing einführen wollten, stellten fest, dass es Bereiche gab, in denen die Einführung blockiert wurde. Vieles hatte mit der Speicherung zu tun. Darüber hinaus war der Vorgang des Verschiebens und Neuarrangierens dieser Anwendungen äußerst komplex, und es kam zu einem erheblichen Leistungsabfall, sobald sie die Cloud erreichten.

Dank innovativer Lösungen lassen sich nun selbst die größten, komplexesten Unternehmens-Workloads in die Cloud verlagern. Unternehmen erzielen dabei die gleiche Performance wie vor Ort, wenn nicht sogar eine bessere.

Tipp Nr. 2: Das Thema Datensicherung muss parallel mit dem Thema Anwendungen diskutiert werden – und beides sind nicht nur Themen für die IT.

Unternehmen können keine Anwendung betreiben, ohne sie zu sichern. Die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen, hat durchaus Auswirkungen auf das Geschäft: Wenn ihre Daten anfällig sind, ist auch das Unternehmen anfällig. Früher waren Backup oder Datensicherung nur ein nachträglicher Aspekt. Niemand hat der Datensicherung viel

Aufmerksamkeit geschenkt, bis sie gebraucht wurde. Angesichts aktueller Bedrohungen wie Ransomware, sieht die Sache heute anders aus.

Ransomware wird immer beunruhigender, da die Häufigkeit und die Auswirkungen dieser Angriffe zunehmen. Das FBI stellte fest, dass Ransomware-Angriffe „immer gezielter, raffinierter und kostspieliger“ werden. Europol, die Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union, bezeichnet Ransomware als die „am weitesten verbreitete und finanziell schädlichste Form des Cyberangriffs“.

Tipp Nr. 3: Um ihr Unternehmen zu schützen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen, sind Kontrolle und Transparenz über die Daten erforderlich.

Unternehmen müssen sich schützen. Sicherheitsvorkehrungen und eine angemessene Datensicherung sind entscheidende Schritte. Wenn sie in die Cloud wechseln, wird es noch wichtiger, eine Backup-Lösung zu haben, die die Daten in ihrer gesamten Infrastruktur umfasst und schützt. Genauso wichtig ist es, die Kontrolle über alle Daten und den Einblick in die Datenumgebung zu haben. Die Datensichtbarkeit hebt die Datensicherung auf eine neue Ebene und ist etwas, das die meisten Datenmanagementplattformen nicht abdecken.

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Über den Autor

Dr. Dietmar Müller

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Journalist