Software-as-a-Service im Unternehmen integrieren

Drei Regeln für eine erfolgreiche SaaS-Integration

| Redakteur: Florian Karlstetter

Dell Boomi gibt drei Tipps, worauf bei der SaaS-Integration zu achten ist.
Dell Boomi gibt drei Tipps, worauf bei der SaaS-Integration zu achten ist. (Bild: © Coloures-Pic - stock.adobe.com)

Die Integration von Software-as-a-Service ins Unternehmen ist kein Selbstläufer. Dell Boomi nennt drei Regeln, die für eine robuste Integrationsstrategie unerlässlich sind.

Die Mischung aus On-Premises und SaaS gehört heute zum Alltag. Allerdings arbeiten Mitarbeiter oft etwas langsamer, wenn sie zwischen verschiedenen Lösungen hin- und herwechseln müssen. Auch werden aussagekräftige Analysen unmöglich, wenn Daten auf mehreren Apps verteilt liegen. Daher ist eine robuste Integrationsstrategie für SaaS-Apps dringend notwendig. Die folgenden drei Regeln zeigen, was unbedingt dazugehört.

1. Keine technische Lösungen für Business-Probleme suchen

IT-Entscheider suchen oft technische Lösungen für ein Business-Problem. SaaS-Integration kann jedoch nur gelingen, wenn man das große Ganze sieht: Wo laufen die Workflows im Unternehmen? Wo sind Brüche? Um den Kontext zu erkennen, ist der Businessblick notwendig – so lässt sich die Customer Journey ebenso wie Unternehmensprozesse als Ganzes erfassen.

Unternehmen brauchen eine konkrete Strategie zur Integration von Cloud-Anwendungen – von einfachen SaaS-Diensten über Cloud-CRM wie Salesforce bis zu handgestrickten Lösungen sollten dabei alle erfasst werden. Wichtig ist, dass die Strategie den Erhalt der Geschäftstätigkeit zum Ziel erklärt; dafür jedoch muss man zunächst herausfinden, wie man Business-Prozesse am effizientesten gestaltet. Das mag trivial klingen – einfach ist es nicht.

2. Digital Business Design anwenden

IT-Entscheider müssen zu Beginn ihren eigenen Stand auf der Software-as-a-Service-Roadmap verorten und bestimmen, wo sie ansetzen wollen: Sollen alle Apps auf SaaS umgezogen werden oder nur schwache Glieder in mehreren Prozessen? Ein Ansatz zur Priorisierung bietet das Digital Business Design. Er zwingt Entscheider, die Lösungsarchitektur, Implementierung und Integration aus Business-Sicht anzugehen. Die Design-Priorität liegt dabei auf Nutzer-Rollen, Geschäftstransaktionen, Prozessen, kritischen Informationen und anderen Business-Aspekten, die zusammen das Geschäft ausmachen.

3. Integrationskategorien mischen

Produkte zur SaaS-Integration bewegen sich in vier Hauptkategorien: Integration Platform-as-a-Service (iPaaS), Hybrid-Integration, Cloud-Stammdaten-Management (Master Data Management, kurz MDM) und API-Management. Wer erfolgreich integrieren will, muss die Vor- und Nachteile aller Kategorien kennen. Produkte für Hybrid-Integration glänzen etwa durch Interkonnektivität, bieten allerdings kaum Unterstützung bei der Entwicklung eigener APIs.

MDM kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn sich Daten-Silos auf mehrere SaaS-Apps verteilt haben. Diese Variante wählen Unternehmen oft in Kombination mit einem iPaaS- oder Hybrid-Produkt. Doch keine Produktalternative bietet eine Lösung für alle Probleme – der richtige Mix ist entscheidend.

Eine Integration, die niemals endet

Die Reise ist an dieser Stelle jedoch noch nicht beendet. Eine Strategie, einmal beschlossen, muss ständig geprüft und eventuell weiterentwickelt werden. Nur so lässt sich das Ergebnis der Integration verbessern – und mit ihm der Erfolg des Unternehmens.

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