Branchen- und Technologieanalyse von Pure Storage

Drei Empfehlungen für die SaaS-Auswahl

| Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Pure Storage fordert: All-Flash-Storage für SaaS-Anbieter und -Kunden.
Pure Storage fordert: All-Flash-Storage für SaaS-Anbieter und -Kunden. (Bild: © vladimircaribb - stock.adobe.com)

„In der heutigen Zeit ist es schwer vorstellbar, dass ein SaaS-Unternehmen seine Geschäftsziele ohne den Einsatz von All-Flash-Speicher erreichen kann“, sagt Markus Grau, Principal Systems Engineering bei Pure Storage. Die Empfehlungen an SaaS-Anbieter sind zugleich ein Leitfaden für Unternehmen in punkto Anbieterauswahl.

Pure Storage sieht die Anbieter von Software-as-a-Service-Lösungen ganz vorne bei der All-Flash-Nutzung und hat auch eine Erklärung dafür parat: Ihr Ziel sei es, „mithilfe moderner Speichertechnologie Innovationen zu fördern und ihre Geschäftsziele zu erreichen“. Zudem verweist der Hersteller darauf, dass durch den Einsatz von All-Flash-Arrays, die keine Forklift-Updates (umfassender Hardware-Tausch im RZ) benötigten, eine kostengünstige Möglichkeit entstehe, in technischer Hinsicht up to date zu bleiben. Hohe Investitionskosten entfielen damit, stattdessen werde über die Betriebskosten abgerechnet.

All-Flash-Storage via Software-as-a-Service

Als Vorteile neuer Bereitstellungs- und Preismodelle führt Pure Storage an:

  1. Mit solchen neuen Modellen können SaaS-Anbieter die Notwendigkeit des Rückkaufs, der Umverteilung und der Migration kapitalintensiver Geräte eliminieren. Solch ein Modell verlängert den Lebenszyklus der Speicherlösung erheblich und minimiert die Kosten für Upgrades, Wartung und Migrationen. Darüber hinaus kann die IT-Abteilung die Vorteile von viel besser vorhersehbaren Speicherkosten für heute und morgen nutzen.
  2. Das Konzept nutzerfreundlicher Bereitstellungsmodelle besteht darin, dass Kunden mit neuen Controllern und Kapazitäten ohne Unterbrechungen, Leistungseinbußen oder teure (und riskante) Migrationen upgraden können. Die Kosten sind besser vorhersehbar, da das Preismodell auf einem abonnementähnlichen Wartungsvertrag basiert, sodass kein Forklift-Upgrade alle drei oder vier Jahre erforderlich ist.
  3. In SaaS-Umgebungen können die Geschäftsvorteile eines solchen Modells erheblich sein: niedrigere TCO, einfachere und genauere Budgetierung, größere Agilität, weniger Ausfallzeiten, geringeres Risiko, die Möglichkeit, IT-Ressourcen freizusetzen, und eine schnellere Time-to-Value bei der Bereitstellung euer Anwendungen und Dienste. Darüber hinaus ermöglicht solch ein Modell SaaS-Unternehmen, ihre gesamte Infrastruktur Cloud-ähnlicher zu gestalten und gleichzeitig die Kontrolle und Sicherheit einer lokalen Lösung zu erhalten.

Dass der All-Flash-Vorreiter eine Lanze für All-Flash-Umgebungen bricht, kommt auf Grund der Unternehmenshistorie und des eigenen Portfolios sicher nicht von ungefähr. Markus Grau fasst zusammen: „Klar ist: Nur All-Flash-Arrays bieten die Leistung, Konsistenz, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Betriebsvorteile und Gesamtbetriebskostenvorteile, um den Herausforderungen der sich schnell verändernden Geschäftsumgebung von heute gerecht zu werden.“

Über diese Einschätzung hinaus gibt Pure Storage drei eindeutige Empfehlungen, was SaaS-Anbieter bei einer All-Flash-Lösung beachten sollten – und damit drei Ratschläge, die IT-Abteilungen bei der Wahl des SaaS-Anbieters berücksichtigen sollten.

Leitfaden: Drei-Punkte-Plan für die Wahl einer All-Flash-Lösung

Der All-Flash-Vorreiter empfiehlt SaaS-Anbietern folgende drei Punkte, die Unternehmenskunden auch als Leitfaden in punkto Anbieterauswahl dienen können:

Verbesserung der Service-Levels: Zuverlässigkeit, gleichbleibend hohe Performance und Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung im Ruhezustand ermöglichen es SaaS-Anbietern, branchenführende Service-Level-Agreements aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Damit können sie ihren Kundenstamm halten und erweitern. Ein modernes FlashArray liefert eine konsistente Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde bei Hunderttausenden von IOPS, selbst in heterogenen Workload-Umgebungen. Neue All-Flash-Arrays verwenden eine Stateless-Steuerungsarchitektur, die die I/O-Verarbeitungsebene von der persistenten Datenspeicherebene trennt. Dies ermöglicht eine hohe Verfügbarkeit bei unterbrechungsfreiem Betrieb. SaaS-Unternehmen können ihre Hard- und Software aktualisieren und ihre Kapazität erweitern, ohne Anwendungen, Hosts oder I/O-Netzwerke neu zu konfigurieren, ohne Anwendungen zu unterbrechen oder die Leistung zu beeinträchtigen.

Verkürzung der Zeit bis zum Umsatz: Aktuelle FlashArrays beschleunigen die Zeit bis zum Umsatz auf verschiedene Weise. Da sie einfach zu implementieren und zu verwalten sind, sind sie viel schneller betriebsbereit als herkömmliche Arrays. Sie sind äußerst vorteilhaft für DevOps-Teams und unterstützen eine Vielzahl von Entwicklungstools wie Speicher-Snapshots, APIs, PowerShell- und Python-SDKs, VMware-Orchestrationen und andere. Entwicklungsteams können im Rahmen ihrer agilen Test- und Entwicklungsumgebungen auf die leistungsfähigsten Speicherressourcen der Infrastruktur zugreifen. Die Zeit bis zur Produktivität für Entwickler kann drastisch reduziert werden, da sich Entwicklungs- und Testumgebungen in nahezu Echtzeit breitstellen und wieder herunterfahren lassen. Mehrere Projekte und Umgebungen können auf demselben All-Flash-Array koexistieren, wodurch die Notwendigkeit reduziert wird, Anfragen an die IT-Abteilung zu richten, um ein neues Array zu kaufen. Entwicklungs- und Testumgebungen haben auch keinen Einfluss auf die bestehenden Anwendungen, die möglicherweise bereits auf dem All-Flash-Array laufen. Test- und Entwicklungsabläufe können neue Funktionen schneller erstellen und mehr Fehler früher erfassen, indem sie Tausende von sofortigen, anwendungsintegrierten Snapshots nutzen.

Markus Grau, Principal Systems Engineering bei Pure Storage.
Markus Grau, Principal Systems Engineering bei Pure Storage. (Bild: Pure Storage)

Erzielung eines operativen Vorteils: Zeitgemäße FlashArrays ermöglichen es SaaS-Unternehmen, Kosten durch weniger Energie- und Platzbedarf zu senken. Sie reduzieren den Speicherbedarf durch Inline-Deduplizierung und -Komprimierung sowie Thin Provisioning, platzsparende Snapshots und Clones erheblich. Heutige All-Flash-Arrays sind praktische Plug-and-Play-Lösungen, die in weniger als einer Stunde installiert werden können. Sie sind so einfach zu implementieren, dass Storage-Administratoren sich in der Regel keine Sorgen um Konfigurationstuning und Optimierungen machen müssen.

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