Auch in Docker: Kubernetes als Orchestrierungswerkzeug

Docker Enterprise 2.0 ist verfügbar

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Docker Enterprise 2.0 unterstützt zwei Orchestrierungs-Tools: das hauseigene Docker Swarm sowie Kubernetes.
Docker Enterprise 2.0 unterstützt zwei Orchestrierungs-Tools: das hauseigene Docker Swarm sowie Kubernetes. (Bild: Foto: gemeinfrei - skeeze/Pixabay, Logo: Docker / CC0)

Mit Docker Enterprise 2.0 haben Administratoren und Entwickler die Möglichkeit parallel zu „Docker Swarm“ auf „Kubernetes“ für die Orchestrierung zu setzen. Hybride Umgebungen profitieren davon.

Mit der neuen Version Docker Enterprise 2.0 integrieren die Entwickler Kubernetes als zusätzliches Orchestrierungswerkzeug zum hauseigenen Docker Swarm. Davon profitieren Unternehmen, die hybride Infrastrukturen einsetzen.

Die beiden Orchestrierungswerkzeuge können parallel in einem Container-Cluster eingesetzt werden und lassen sich jederzeit gegeneinander austauschen. Docker Swarm verfügt in der neuen Version über ein verbessertes Layer 7-Routing. Auch die Lastverteilung wird über diesen Weg deutlich verbessert.

Bessere und einfache Workflows

Eine weitere, wichtige Neuerung in Docker Enterprise 2.0 sind vereinfachte Workflows. Dadurch lassen sich auch Kubernetes-Umgebungen einfacher verwalten. Die nativen Schnittstellen, APIs und CLIs werden weiterhin umfassend unterstützt, auch in hybriden Umgebungen mit Docker Swarm und Kubernetes.

Zu den vereinfachten Workflows gehört das schnelle und einfache Hinzufügen von zusätzlichen Knoten zum Cluster. Auch die Verwaltung der Hochverfügbarkeit wird vereinfacht.

Docker Enterprise 2.0 bietet auch eine bessere und einfach zu verwaltende Mandanten-Umgebung. Mehrere Mandanten lassen sich in einem Cluster zusammen einsetzen. Hier lassen sich Richtlinien und Ressourcenkontrolle einführen, auch zusammen mit LDAP-Umgebungen, wie zum Beispiel Active Directory. Teams können logisch und physisch in einem einzelnen Cluster getrennt werden. Davon profitieren auch Umgebungen wie Kubernetes. Auch hier lassen sich Namespaces und Knoten auf die gleiche Weise in einem Docker-Cluster verwalten.

Swarm und Kubernetes zur Verwaltung

Mit der neuen Version lassen sich Container mit Swarm und Kubernetes verwalten. Auch in Cloud-Umgebungen ist es jetzt möglich beide Varianten der Orchestrierung zu nutzen. Dazu kommt der Vorteil, dass Unternehmen, die neu auf Container-Technologie setzen, jederzeit die Orchestrierungstechnologie wechseln können, und sich nicht bereits zu Beginn festlegen müssen. Ein späterer Wechsel ist bisher komplizierter. Die Flexibilität steigt also.

Werden Anwendungen in Container für Swarm bereitgestellt, kann die gleiche Konfigurationsdatei auch für Kubernetes genutzt werden. Zur Verwaltung steht das Docker EE Dashboard bereit aber auch ein Command Line Interface (CLI). Auch native Kubernetes-CLI-Befehle können in Zukunft mit Docker in Docker Enterprise Edition genutzt werden.

Multi-OS und Multi-Cloud-Umgebungen

Viele Unternehmen, vor allem aber Unternehmen mit großen und sehr großen Netzwerken, setzen in ihrer Infrastruktur auf unterschiedliche Systeme. Es kommen oft nicht nur verschiedene Cloud-Infrastrukturen zum Einsatz, sondern auch unterschiedliche Betriebssysteme. Selbst wenn nicht immer Windows und Linux parallel eingesetzt werden, sind doch zumeist mehrere Linux-Distributionen im Einsatz. In vielen Fällen wird Windows parallel zu mehreren Linux-Versionen eingesetzt. Docker Enterprise ist für Windows genauso zertifiziert, wie für viele Linux-Distributionen und Anbieter von öffentlichen Clouds.

Mehr Sicherheit für Container

Schließlich wird in Docker Enterprise 2.0 auch die Sicherheit verbessert. Container lassen sich besser voneinander isolieren und bieten kleinere Angriffsflächen. Durch eine richtlinienbasierte Lieferung kann der komplette Lebenszyklus von Containern überwacht und gesteuert werden, ohne dass die Leistung darunter leidet.

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