Kunden widerlegen gängige Ressentiments

Die 5 gängigsten Vorurteile gegenüber Public Cloud Diensten

| Redakteur: Advertorial

Per Public Cloud erklimmen Start-ups, Mittelständer und Enterprises heute ganz selbstverständlich die Höhen der digitalen Transformation.
Per Public Cloud erklimmen Start-ups, Mittelständer und Enterprises heute ganz selbstverständlich die Höhen der digitalen Transformation. ( © Sergey Nivens - Fotolia)

Wenngleich Unternehmen aller Branchen zunehmend auf die Public Cloud setzen, halten sich einige Vorbehalte noch immer hartnäckig. Dieser Artikel deckt auf, was an den fünf gängigsten Vorurteilen wirklich dran ist.

Waren Public Cloud Services vor einigen Jahren noch als unsicher verrufen, haben sich die damaligen Datenschutzbedenken und Unsicherheiten mittlerweile zerstreut: Unternehmen aller Branchen setzen ganz selbstverständlich auf Public Cloud-Dienste. Trotz alledem hegen speziell manche mittelständische Unternehmen immer noch Vorbehalte bezüglich Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Anpassbarkeit der Angebote.

Vorurteil Nr. 1: „In der Public Cloud sind Daten nur bedingt sicher, denn europäische Datenschutzbestimmungen werden möglicherweise nicht eingehalten.“

Nicht nur Amazon Web Services (AWS) sondern auch andere globale Anbieter von Cloud Services haben inzwischen ihre  Rechenzentren am Standort Frankfurt/Main eröffnet. Damit unterliegt ihre Datenhaltung der deutschen Gesetzgebung und Rechtsprechung. Zusätzliche Sicherheit bieten AWS-Tools, wie die Virtual Private Cloud (VPC). Stephen Schmidt, der Chief Information Security Officer von AWS, erklärt dazu: „Die Amazon Virtual Private Cloud ermöglicht die Bereitstellung eines logisch isolierten Bereichs der AWS-Cloud, in dem Anwender AWS-Ressourcen in einem von ihnen definierten virtuellen Netzwerk ausführen können. So können Anwender beispielsweise ihre Datenbank in ihrem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und ihre lokale IT-Infrastruktur mit verschlüsselten IPSec-VPNs verbinden.“ (VPN = Virtual Private Network)

Anwender behielten so vollständige Kontrolle über ihre virtuelle Netzwerkumgebung, erläutert Schmidt: „Die Nutzer können mehrere Sicherheitsebenen einrichten, darunter Sicherheitsgruppen und Netzwerk-Zugriffskontrolllisten (ACLs), die den Zugriff auf Amazon EC2-Instances in den einzelnen Subnetzen steuern […] Darüber hinaus können die Nutzer eine sichere Hardware-VPN-Verbindung zwischen ihrem Unternehmensrechenzentrum und ihrem VPC einrichten und die AWS-Cloud als Erweiterung ihres Unternehmensrechenzentrums einsetzen.“

Vorurteil Nr. 2: „Die Public Cloud ist nicht ausfallsicher.“

Stephen Schmid ist der Chief Information Security Officer bei AWS.
Stephen Schmid ist der Chief Information Security Officer bei AWS. (Bild: AWS)

AWS setzt nach Angaben von Stephen Schmidt voll auf Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit seiner Infrastruktur. Das Betriebskontinuitätsmanagement der Rechenzentren bei AWS steht unter der Leitung der Infrastrukturgruppe von Amazon. Ein Whitepaper (PDF) informiert über dieses Leistungsmerkmal.

Die Hubert Burda Media Gruppe setzt volles Vertrauen auf die Nutzung der Cloud Services von AWS. „Da AWS nun auch in Deutschland verfügbar ist, haben unsere Tochtergesellschaften die Möglichkeit, einzelne Aufgaben in die Cloud zu verschieben. Durch unsere Richtlinien durften wir bisher keinerlei Daten außerhalb Deutschlands hosten. Die neue AWS-Region in Deutschland gibt uns nun die Option, die Dienste von AWS intensiver zu nutzen“, sagt Jean-Paul Schmetz, Chief Scientist of Hubert Burda Media.

Vorurteil Nr. 3: „Public Cloud Services sind vorkonfektioniert und für individuelle Anforderungen ungeeignet.“

Zu Anfang des Public-Cloud-Modells konnten die Anbieter nur starre Angebote offerieren. Diese waren für das Customizing, das reale, individuelle Prozesse besonders im Mittelstand erfordern, wenig geeignet. Doch inzwischen hat sich das Bild grundlegend gewandelt. Viele Public Cloud-Anbieter offerieren auch die Nutzung einer Platform as a Service (PaaS).

So konnte AWS mit seinen Cloud Diensten auch die Alfred Kärcher GmbH & Co. für sich gewinnen. Mit den professionellen Cloud-Lösungen von AWS begegnet der weltweit führende Anbieter von Reinigungssystemen nun erfolgreich höheren Kundenansprüchen und sich wandelnden Marktanforderungen. Die AWS Cloud ermöglichte es Kärcher nach eigenen Angaben, eine einheitliche Technologie-Plattform für alle Niederlassungen und zugleich innovative Vertriebs- und Service-Lösungen für Handelspartner sowie Endkunden zu etablieren, auch unter den Vorgaben der Datensicherheit.

Diese Innovationsfähigkeit beruht nicht zuletzt auf den Entwicklungstools, die man aus der Public Cloud beziehen kann. Kärcher bezeichnet seine AWS Cloud Services als „innovativ, flexibel, schnell und zugleich sicher“.

Vorurteil Nr. 4: „Cloud ist nur etwas für große Unternehmen aus den USA, aber nichts für den traditionsbewussten Mittelstand.“

Kärcher ist das beste Gegenbeispiel für die Chancen, die die Public Cloud dem deutschen Mittelstand bietet. Die Public Cloud hilft, die digitale Transformation ebenso zu bewältigen wie die notwendige Internationalisierung. AWS bietet dem Mittelständler eine „Journey to the Cloud“, indem AWS und andere Anbieter die Gelegenheit bieten, einzelne Teilbereiche zu testen und schrittweise in die Cloud zu migrieren.

Auch andere Unternehmen in Deutschland setzen nicht mehr auf interne IT-Infrastruktur, sondern mieten sie aus der Cloud. Der Erfolg des auf Online-Fashion spezialisierten Unternehmens Zalando baut auf Innovation, Agilität und Sicherheit. Eine entscheidende Grundlage hierfür schaffen Microservices aus der Cloud-Infrastruktur von AWS.

Das Berliner Start-up tado° stellt smarte Thermostate her, die mithilfe von Geodaten und der Personen-Registrierung per Mobil-App in der Lage sind, ein Smart Home intelligent zu heizen beziehungsweise zu kühlen. Tado° nutzt die AWS Services „Kinesis“ für Stream-Verarbeitung und AWS „Lambda“ für ereignisgesteuerte Anwendungen in Geräten. Durch die Cloud-IT-Infrastruktur ist tado° global präsent.

Vorurteil Nr. 5: „Für deutsche Mittelständler sind Public Cloud Services alleine schon aus Compliance-Gründen nicht geeignet.“

Neben der deutschen Gesetzgebung müssen Unternehmer inzwischen längst auch die europäische und internationale Rechtslage beachten. Die Compliance mit diesen Vorgaben ist besonders in regulierten Märkten wie dem Finanzwesen keine günstige Ausgangsposition für die Nutzung von Public Cloud Services, sollte man erwarten. Doch die Realität widerlegt auch dieses Vorurteil auf überraschende Weise.

Die Tullius Walden Bank AG ist eine kleine Stuttgarter Start-up Bank mit 30 Mitarbeitern. Nach Angaben des Unternehmens wurde sie als Self Service-Bank gegründet und wollte ein Wegbereiter für modernes Banking sein. Den Kunden bietet sie Selbstbediener-Tools und innovative Lösungen wie mobiles Bezahlen, Banking sowie Abwicklungen und Verbuchungen vom Handel bis zur Buchhaltung in Echtzeit.

Von Anfang an wurden die Amazon Web Services mit einigen der Entwicklungsserver genutzt. Tullius Walden wusste, dass AWS alle nötigen Dienste bietet, um die Prozesse komplett zu automatisieren. Es musste aber auch sichergestellt sein, dass alles BaFin-konform ist. Nach der Optimierung von bestehenden Strukturen benötigte die Bank lediglich zwei Wochen, um alle Dienste auf AWS zu übertragen. Seitdem Tullius Walden AWS nutzt, können neue Produkte und Services mit rund 30 Prozent weniger Aufwand entwickelt werden. Auch die Markteinführungszeit im Privatkundengeschäft wurde erheblich gesenkt: Innovationen realisieren sich inzwischen wöchentlich anstatt halbjährlich.

Fazit ...und ein sechstes Vorurteil

Martin Geier ist Geschäftsführer/Managing Director bei AWS Deutschland.
Martin Geier ist Geschäftsführer/Managing Director bei AWS Deutschland. (Bild: AWS/DerbyPhotography)

„Die Akzeptanz von Public Cloud Computing im deutschen Markt ist in den letzten Jahren stark gestiegen“, sagt Martin Geier, der Verantwortliche für das Deutschland-Geschäft von AWS. „Einer der Gründe für das rasante Wachstum der AWS Frankfurt Region“, so der Geschäftsführer/Managing Director bei AWS Deutschland, „liegt darin, dass deutsche Unternehmen die Vorteile der Cloud erkannt haben und Produktions-Workloads – also nicht bloß Entwicklung und Testumgebungen – zu AWS umziehen. In vielen Unternehmen wie etwa Kärcher ist das Beziehen von Diensten aus der Cloud Kernbestandteil ihrer IT-Strategie. Gleichzeitig gibt es, speziell was die Bereiche Datensicherheit und Compliance betrifft, gewisse überkommene Grundannahmen, die aber nicht der Realität entsprechen.“

Geier nennt Vorurteil Nummer 6: „Eine weitere gängige Fehlwahrnehmung ist beispielsweise, dass vom Anwender selbst betriebene IT-Infrastrukturen ein höheres Maß an Sicherheit böten oder verlässlicher wären. Das ist nicht der Fall. Genauso, wie es für die wenigsten Unternehmen heute noch Sinn macht, ihren eigenen Strom zu erzeugen, so wenige Gründe gibt es im 21. Jahrhundert, auf eine reine Inhouse-IT-Strategie zu setzen.“ Er resümiert: „Unternehmen, die Public Cloud Services professioneller Anbieter beziehen, profitieren unter anderem von deren Skaleneffekten, einem hohen Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie einem Mehr an Flexibilität und Agilität.“

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