OpenStack-Image für Debian/GNU

CloudComputing mit Debian

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Florian Karlstetter

Debian-OpenStack-Image verfügbar
Debian-OpenStack-Image verfügbar (debian.org, openstack.org)

Rund eineinhalb Jahre haben die beiden Debian-Entwickler Thomas Goirand und Steve McIntyre’s an einem OpenStack-Image für „Debian GNU/Linux“ gearbeitet. Jetzt ist es offiziell verfügbar.

Der Debian-Entwickler Thomas Goirand berichtet jetzt in seinem Blog, das er nach rund 18 Monaten Arbeit ein OpenStack-Image für Debian/GNU-Linux fertiggestellt hat, wobei er maßgebliche Unterstützung vom Debian-Entwickler Steve McIntyre erhalten hat. Letzterer zeichnet sich für die offiziellen Release-Medien für Debian GNU/Linux verantwortlich.

Was noch zu tun ist

Derzeit gibt es laut Goirand noch zwei Bugs im Paket openstack-debian-images zu fixen, jedoch nichts, was die aktuelle Verwendbarkeit des Images beeinträchtigt. Goirand glaubt aber nicht, dass die beiden kleinen noch nachzuschiebenden Korrekturen ein Problem für das Jessie-Release-Team (Debian 8 ) sein werden.

Beim Generieren der Images wollte Steve McIntyre ursprünglich ein sources.tar.gz-Paket mit sämtlichen Quell-Pakete in das Image aufnehmen. Das Skript dazu existiert auch bereits und muss nur beim Ausführen des Build-Skriptes für das Debian-OpenStack-Images als Hook-Script ausgeführt werden. Thomas Goirand arbeitet derzeit noch daran, das Verfahren in die Dokumentation /usr/share/doc/openstack-debian-images einzuarbeiten.

Momentan nur 64 Bit

Momentan ist das Abbild nur für die AMD64-Architektur verfügbar; Versionen für i86/32 Bit und ARM sollen aber so Thomas Goirand im Verlauf des Jahres folgen. Das OpenStack-Image für Debian ist momentan wahlweise in den Qemu-Virtualdisc-Formaten raw oder qcow2 erhältlich. Das komprimierte qcow2-Format ist mit knapp 450 MB deutlich kompakter, als das 2 GB große Raw-Image und lässt sich nachher problemlos in das Raw-Format konvertieren.

Theoretisch auch mit AWS

Das OpenStack-Abbild sollte sich auch mit Amazons AWS- oder anderen auf dem Xen-Hypervisor beruhenden Clouds nutzen lassen. Laut Goirand müssten dazu vermutlich nur die grub-xen-Pakete installiert werden, was aber noch weitere Tests erfordere, zu denen die beiden Entwickler Interessierte aufrufen.

Weitere Informationen

… finden sich im entsprechenden Blog-Post von Thomas Goirand. Die Abbilder des Debian-OpenStack-Image selbst sind auf der offiziellen Projektseite erhältlich.

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