Der Web Summit 2023 in Lissabon, ein „jährliches Stelldichein der Giganten des Internets“, bot im November Cloud-Start-ups eine Bühne für ihre neuesten Web-3.0-Entwicklungen und cloud-gestützte Geschäftsmodelle. Mit mehr als 70.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt war die Konferenz ein lebendiges Forum für den Austausch von Ideen und Zukunftsvisionen.
Die Altice-Arena auf dem Web Summit 2023 in Lissabon bot ein Schaufenster in die Zukunft.
(Bild: Web Summit, [Attribution (CC BY 2.0)])
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Gestaltung zukünftiger Cloud-Technologien stand im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Es wurde zudem deutlich, dass die Cloud als leistungsstarkes, hyperskalierbares KI/ML-Backend nicht nur zukunftsträchtige Geschäftsmodelle für innovative Dienstleistungen hervorbringt, sondern auch neue Möglichkeiten für personalisierte und immersive Nutzererfahrungen im Web 3.0 – a.k.a. Web3 – schaffen dürfte.
The German Park: Auf der Suche nach dem nächsten Cloud-Unicorn
Die Bundesrepublik Deutschland präsentierte sich auf dem Web Summit 2023 mit einer beeindruckenden Ausstellungsfläche, bekannt als „The German Park“. Mit einer Gesamtfläche von stolzen 648 Quadratmetern war dieser Bereich einer der Höhepunkte der Messe.
The German Park war mit einer Ausstellungfläche von stolzen 648 Quadratmetern und zahlreichen Cloud-Startups ein beliebter Treffpunkt für Cloud-„Afficionados“.
(Bild: Kobylinska/Martins)
Die Spitze der deutschen Innovation und Technologie im Bereich digitaler Dienstleistungen und Infrastrukturen war hier durch 143 innovative Firmen und Start-ups vertreten. Der German Park diente nicht nur als Ausstellungsfläche, sondern auch als Plattform für das Networking und den fachlichen Austausch. Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, mit den Vertretern der ausstellenden Unternehmen in Kontakt zu treten und sich über neueste Trends und Technologien auszutauschen.
The German Park zeichnete sich durch eine Vielzahl visueller und interaktiver Elemente aus, die die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zogen. Dazu gehörten auch innovative Präsentationen und Demonstrationen, die die technologische Expertise und Kreativität der deutschen Firmen unterstrichen. Die Präsenz der Bundesrepublik Deutschland auf dem Web Summit 2023 spiegelte das Engagement und die führende Rolle Deutschlands im Bereich der Technologie und Innovation wider. „The German Park“ als zentraler Anziehungspunkt bot einen umfassenden Einblick in die hohe Leistungsfähigkeit und wegweisende Zukunftsvision der deutschen Technologiebranche.
Germany’s next Cloud-Unicorns?
Cloud-Souveränität in sicheren Enklaven
Enclaive GmbH will „Europas umfassendste vertrauliche Cloud-Computing-Ökosystem“ geschaffen haben. Die digitalen Cloud-Umgebungen des Berliner Start-ups seien „so sicher wie Tresore“, denn selbst der betreffende Cloud-Anbieter könne da „nicht hineinsehen“. Frei nach dem Unternehmensmotto „Wenn Sie es programmieren, können wir es enclavieren“ bietet Enclaive sichere Rechenumgebungen, bei denen der Schutz von Daten und Anwendungen in den Cloud-Umgebungen etablierter Anbieter im Vordergrund steht. Diese sogenannten Enklaven (Engl. „enclaves“) unterstützen Microsoft Azure, Google Cloud, AWS, OVHcloud, die Open Telekom Cloud und die Kraud Cloud.
Bei der Kraud Cloud ist von einer europäischen PaaS-Lösung für hybride Bereitstellungen von Kubernetes und Docker aus dem Hause der Berliner devguard GmbH die Rede. Das Angebot setzt sich zusammen aus sicheren Containern, verschlüsselten Apps, verschlüsselten Datenbankdiensten, verschlüsselten serverlosen Funktionen und zu guter Letzt verschlüsselten VMs. Enclaive isoliert die Daten und den Code von der Cloud-Infrastruktur, auf der sie laufen, auf eine Art und Weise, die CloudOps, DevOps und FinOps mit Cloud-Souveränität in Einklang bringt. Dadurch soll das datenschutzkonforme Speichern und Verarbeiten sensibler Arbeitslasten in allen unterstützten Clouds möglich sein.
„The Giants of the Web assemble: „Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia, auf der Hauptbühne in der Altice-Arena auf dem Web Summit 2023.
(Bild: Tyler Miller/Web Summit via Sportsfile)
Darüber hinaus bietet Enclaive umfassende Lösungen für den Schutz sensibler Daten und Anwendungen in einer hybriden Multi-Cloud-Umgebung. Enclaive ermöglicht vertrauliches Computing durch speziell dafür optimierte Varianten der beliebtesten Open-Source-Anwendungen, die vertrauliche Berechnungen ermöglichen sollen. Fortschrittliche Technologien sollen in diesen Cloud-Computing-Umgebungen Zero Trust-Sicherheit gewährleisten.
Pro-aktive Cloud-Sicherheit
Das Cloud-Sicherheits-Start-up namens Resility GmbH aus Potsdam präsentierte auf dem Web Summit eine neuartige SaaS-Lösung zum Schutz von Cloud-Infrastrukturen und die Gewährleistung von Cyber-Resilienz und Multi-Cloud-Sicherheit mit dem pfiffigen Namen Mitigant. Im Zuge der Migration in die Cloud haben Angriffe gegen Cloud-Dienste explosionsartig zugenommen und entwickeln sich weiter in einem Tempo, mit dem die führenden Anbieter von Cloud-Sicherheitslösungen nicht Schritt halten könnten, glaubt das Team von Resility.
Mit Mitigant entstand das erste Start-up-Produkt, das die Technologie des Security Chaos Engineering (SCE) einsetzt, um proaktive Cloud-Sicherheitsmaßnahmen für Cloud-Infrastrukturen von Unternehmen zu ermöglichen.
Zweimal verschlüsselt hält besser
Die DuoKey SA aus Lausanne in der Schweiz entwickelt fortschrittliche Schlüsselmanagementlösungen und Doppelschlüsselverschlüsselungssysteme (Double Key Encryption, DKE), um einen hohen Grad an Datenschutz in der Cloud und für gehostete Anwendungen zu bieten. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherheit von Cloud-Anwendungen und der Vermeidung von Datenlecks und unbefugtem Zugriff. Um die Komplexität der Speicherung sensibler Schlüsselmaterialien zu reduzieren und das Konzept privater Schlüssel zu eliminieren, nutzt DuoKey MPC-Protokolle Multi-Party Computation (MPC). Dies ermöglicht eine sichere verteilte Verschlüsselung, die gegen Cyberangriffe, physische Schäden und Insider-Bedrohungen ein erhöhtes Maß an Schutz bietet.
Stand: 08.12.2025
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Junge Cloud-Start-ups traten in der Altice-Arena gegeneinander in einem Wettbewerb der Ideen an.
(Bild: Web Summit, [Attribution (CC BY 2.0)])
Die Technologie von DuoKey ist als ein echtes Cloud-natives Schlüsselmanagement-System konzipiert. Es bietet kryptografische Schlüsselverwaltung mit einer Sicherheit, die mit Hardware-Sicherheitsmodulen (HSMs) vergleichbar ist, und gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit in einer reinen Cloud-Umgebung. Das Schlüsselmanagement-System von DuoKey kann Sicherheitsereignisse erkennen und verhindern. Es warnt den Audit-Administrator über Sicherheitsvorfälle warnen, damit diese/r die Systemsicherheit zeitnah überprüfen kann. DuoKey adressiert Unternehmen, die ihre Datenbanken und Arbeitslasten in die Cloud verlagern möchten, dabei jedoch strenge Datenschutzbestimmungen einhalten müssen.
Turbo für das Internet
Fastly aus dem kalifornischen San Francisco möchte – in den Worten seines Mitgründers Simon Wistow – „digitale Erlebnisse für alle schnell, sicher und fesselnd gestalten“. Als Vizepräsident für Strategische Initiativen lenkt Wistow heute die Entwicklung des Unternehmens mit Blick auf das Web der Zukunft.
Das zwölfjährige Start-up kann auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurückblicken. Mit seinen Edge-Cloud-Innovationen hat es einigen der meistbesuchten Webseiten der Welt zum Erfolg verholfen. Soziale Netzwerke wie Reddit, Medienhäuser wie die New York Times, CNN und The Guardian oder Unternehmen wie SpaceX nutzen die Cloud-Edge-Plattform von Fastly als einen Turbo-Booster für das Internet, als Schutzschild vor Cyber-Attacken und einen globalen Lastverteiler.
„Fastly“ Internet, im wahrsten Sinne des Wortes
„Wir haben eine wahnsinnig leistungsstarke Plattform, auf der Menschen erstaunliche Dinge vollbringen können“, sagt Simon Wistow, Mitgründer und VP Strategic Initiatives bei Fastly.
(Bildquelle: Web Summit)
CloudComputing-Insider nutzte auf dem Web Summit 2023 die Gelegenheit, in einem exklusiven Interview mit Simon Wistow, der als Vizepräsident für Strategische Initiativen die Entwicklung des Unternehmens lenkt, dem bemerkenswerten Cloud-Stack des Edge-Cloud-Pioniers auf den Grund zu gehen.
Als das Internet noch stotterte und die Cloud-Revolution in den Kinderschuhen steckte, schickte sich Fastly ehrgeizig hin, den größten Unternehmen der Welt und jenen, die es werden wollten, in Sachen Leistung auf die Sprünge zu helfen. Fastly hilft ihnen heute, Code überall auf der Welt „blitz-fastly“ bereitzustellen, Websites und Anwendungen vor Angriffen zu schützen, Lastspitzen abzufangen, gecachte Inhalte bedarfsgetrieben zu aktualisieren und dergleichen anderes – alles mit einer „unglaublichen“ Simplizität, sagte Wistow.
„Also haben wir uns gedacht: Nun, dann musst du in der Lage sein, Code auszuführen“, erinnert sich Wistow an einen Wendepunkt im Werdegang der Edge-to-Cloud-Plattform. „Es war so: Wenn du Code ausführen kannst, warum würdest du dann nicht mehr Code darauf laufen lassen wollen, anders als bei [dem traditionellen Ansatz mit] einer zentralen Cloud, die immer noch wirklich, wirklich nützlich für viele Anwendungsfälle ist.“
Die Aufgabe besteht heute darin, so viel wie möglich von den Inhalten und Anwendungen aus der Origin-Cloud heraus so nah wie möglich an die Nutzer zu bringen, um alles eben „unglaublich schnell zu machen“ und abzusichern. Hier kommt die Edge-Cloud ins Spiel. „Du musst keine Server hochfahren oder Standby-Server haben oder neue Verfügbarkeitszonen einrichten“, erklärte uns Wistow, selbst ein Technologie-Veteran von Yahoo Europe. „Dein Code läuft auf unseren Edge-Servern sofort, weltweit, ohne dass du etwas tun musst, und das in einer Kaltstartzeit von etwa 500 Mikrosekunden bis hin zu einer halben Millisekunde.“ Da bleibt einem die Spucke weg. Zum Vergleich: Es dauert 50 Millisekunden, bis ein Nervenimpuls von dem Kopf bis zu dem Arm gelangt. „Und das ist der Moment, in dem du merkst, dass wir ein bisschen verwöhnt sind“, kommentierte Wistow schmunzelnd.
Fastly verwöhnt seine Kunden mit „Echtzeitstatistiken, Echtzeitprotokollierung und Echtzeiteinblicken in alles, was vor sich geht“. Das andere, ebenso wichtige, Merkmal der Edge-Cloud-Plattform sei die Möglichkeit, Inhalte zu aktualisieren. „Als wir anfingen, konnte es Stunden dauern, Inhalte bei Akamai oder EdgeCast zu invalidieren, wenn man sie ändern wollte, was einfach verrückt ist“. Fastly habe es seinen Kunden ermöglicht, „Inhalte in durchschnittlich 150 Millisekunden weltweit zu invalidieren.“ Dies wurde zum Alleinstellungsmerkmal der Plattform: „Wir sind wesentlich nützlicher, wenn Sie ein Sportereignis haben“, erklärte Wistow. „Sie können die Seite immer noch zwischenspeichern, sodass sie bei starker Nachfrage immer noch schnell geladen wird“. So wüssten etwa die Zuschauer „besser über den Spielstand Bescheid“. Dann aber, „sobald ein Tor fällt, invalidieren Sie diesen Inhalt, der dann zu all unseren Cloud-Rechenzentren geht und dort den neuen Inhalt validiert und abruft“. So sei immer noch „eine sehr hohe Trefferrate im Cache“ möglich, ohne irgendeinen dieser Vorteile, die der Zwischenspeicherung von Cloud-Inhalten in der Edge-Cloud böte, zu verlieren – das Schnellste Ergebnis in jedem Szenario. Eben richtig „fastly“.
Daten-Expertise aus Niederbayern
Synapze GmbH aus dem bayerischen Landshut hat eine cloud-gestützte Entscheidungsplattform für Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister entwickelt. Sie unterstützt Führungskräfte dabei, schneller und effektiver datengetrieben zu entscheiden. Der traditionelle Prozess der Kundenanwerbung in der Bank ist zeitaufwändig, arbeitsintensiv und fehleranfällig. Er erfordert mehrere Schritte, darunter Identitätsprüfung, Dokumentensammlung und manuelle Dateneingabe, was zu langen Wartezeiten und frustrierten Kunden führt.
Durch cloud-gestützte Automatisierung der Kundenanwerbung können Banken und Finanzinstitute die Kundenerfahrung verbessern, Fehler reduzieren und ihren Anwerbungsprozess optimieren, um ihn effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Dank des hochentwickelten Daten-Stacks bietet Synapze eine KI-gestützte Entscheidungs- und Ausführungshilfe aus der Cloud.
Cloud-gestütztes Mobilitätskonzept
Die Alibaba Cloud wollte sich auf dem Web Summit in Lissabon mit einem Auftritt auf der Hauptbühne, diversen Veranstaltungen, prominent platzierten Werbepostern und einem informativen Messestand ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
(Bild: Kobylinska/Martins)
Die Faaren GmbH aus Würzburg, will den Automobilmarkt mit ihrem spezialisierten Angebot an B2C (Business-to-Consumer) Auto-Abonnements revolutionieren – eigentlich „cloudifizieren“. Diese Verträge sind monatlich anpassbar und kündbar und sollen eine bequeme Alternative zum herkömmlichen Autobesitz bieten – das geht nur aus der Cloud.
Faaren adressiert mit ihrem cloud-gestützten Angebot Autohersteller und -Häuser, Leasingbanken, Mietwagenfirmen und Flottenbetreiber und will ihnen ermöglichen, innovative Auto-Abonnements digital zu realisieren. Mit einem umfassenden Systemangebot, das von White-Label-Lösungen über Dashboards bis zu allen notwendigen digitalen Prozessen reicht, setzt das Unternehmen neue Standards im Bereich der Fahrzeugnutzung. Das Angebot deckt alle Aspekte der Automobilnutzung – bis auf das Betanken bzw. Aufladen – ab. Ziel des Unternehmens ist es, Mobilität dank der Cloud zugänglicher zu gestalten.
Man spricht KI
Spoke entwickelt eine innovative Prioritäts-Inbox, speziell konzipiert für Produktteams. Sie ermöglicht es, Informationsüberflutungen zu reduzieren, Arbeitsprozesse effektiv zu priorisieren, sofortigen Kontext zu erfassen und Kern-Workflows durch den Einsatz künstlicher Intelligenz zu erweitern.
Im Zeichen der Nachhaltigkeit
The German Park: Die Bundesrepublik Deutschland zeigte auf dem Web Summit 2023 eine bemerkenswerte Messepräsenz. In der Abbildung: Ein lebensechter Olivenbaum sollte zur Nachhaltigkeit inspirieren.
(Bild: Kobylinska/Martins)
Junge Cloud-Startups mit vielversprechenden Ideen konnten auf dem Web Summit gegeneinander in einem Wettbewerb antreten. Während sich dies in der Altice-Arena, einer der spektakulärsten Konzerthallen Europas, abspielte, konnten die Besucherinnen und Besucher zahllose Bühnen-Veranstaltungen anschauen, an Masterclass-Präsentationen teilnehmen und in den Messehallen Kontakte knüpfen. Das Web Summit bot nicht zuletzt auch einzigartige Möglichkeiten, den eigenen Kenntnisstand über Technologien der Nachhaltigkeit auf den neuesten Stand zu bringen.
Start-ups wie Windcredible aus Paris und Industrial Sun aus dem US-Bundesstaat Texas präsentierten ihre neuesten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien, die für Cloud-Betreiber von wachsender Bedeutung sind. Diese Technologien versprechen, die Umweltauswirkungen der rasant fortschreitenden Digitalisierung zu mildern.
Fazit der Autoren
Das Web Summit 2023 zeigte eindrucksvoll, wie innovative Technologien und nachhaltige Ansätze die Zukunft von Cloud Computing prägen. Die vorgestellten Lösungen und Ideen verdeutlichen, dass der IT-Branche auf dem Weg ins Web3 eine spannende Entwicklung bevorsteht, die sie gleichzeitig mitgestalten darf.
Die Kombination aus KI, nachhaltigen Energielösungen und sicheren Cloud-Infrastrukturen zeichnet ein Bild einer digitalen Welt, die sowohl innovative als auch praktikable Lösungen für die Herausforderungen der nächsten Zukunft bringen dürfte – wenn alles sozusagen nach Plan läuft.
* Das Autorenduo Anna Kobylinska und Filipe Pereia Martins arbeitet für McKinley Denali, Inc., USA.