Umfrage von Delinea Cloud Automation ist für zukunftsfähige Cybersecurity unabdingbar

Von Martin Hensel

Eine aktuelle Umfrage des Experten für Privileged Access Management (PAM) Delinea zeigt, dass IT-Entscheider in der Cloud-Automatisierung den Schlüssel für zukunftssichere Cybersecurity sehen. Zudem überschätzen Unternehmen die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen.

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Unternehmen überschätzen laut einer Delinea-Umfrage die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen.
Unternehmen überschätzen laut einer Delinea-Umfrage die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen.
(Bild: Satheesh Sankaran / Pixabay )

Der Delinea-Bericht „Cloud Automation is the Key to Future-Proofing Cybersecurity“ basiert auf den Angaben von über 300 IT-Entscheidern, die von den Marktforschern von Censuswide befragt wurden. Im Mittelpunkt standen dabei Maßnahmen zum Future-proofing. Gemeint sind damit Produkte, Dienste oder Systeme, die aufgrund ihrer Konzeptionierung auch ohne wesentliche Aktualisierungen dauerhaft funktionieren. Unternehmen sind dadurch nicht mehr gezwungen, Systeme und Infrastrukturen kontinuierlich anzupassen oder auszuwechseln.

Cloud treibt Sicherheitsbedürfnis an

Die zunehmende Migration von lokalen Systemen in hybride oder Multi-Cloud-Umgebungen erhöht auch die Komplexität der Verwaltung. Implementierung und Management konsistenter Sicherheitsrichtlinien sind schwierig. Dementsprechend gaben 59 Prozent der Befragten an, dass ihre Hauptmotivation zur Gestaltung zukunftssicherer Zugriffssicherheit in den immer komplexeren Multi-Cloud-IT-Umgebungen begründet liegt.

Der Report zeigt zudem, dass die Unternehmen häufig die Wirksamkeit ihrer eigenen Sicherheitsmaßnahmen überschätzen. 83 Prozent der Umfrageteilnehmer sind demnach zuversichtlich, dass ihre aktuellen Zugriffskontrollen den Anforderungen gerecht werden. 71 Prozent meinen, dass sie sich schnell von einer Cyberattacke erholen könnten. Auch das Vertrauen in das jeweilige PAM ist gegeben: 69 Prozent halten ihr Konzept für privilegierte Zugriffe für ausgereift oder sehr ausgereift. Fast 90 Prozent denken, unautorisierte Aktivitäten überwachen und melden zu können.

Realität sieht anders aus

Laut Delinea spricht die Realität aber eine andere Sprache. So geben zwei von drei Unternehmen an, bereits Opfer von Cyberangriffen geworden zu sein. Zudem dauere es laut dem „Cost of a Data Breach“-Report von IBM im Schnitt 280 Tage, um eine Datenschutzverletzung zu identifizieren und einzudämmen. Delinea rät den Unternehmen, ihre Zukunftsfähigkeit auf Cloud Automation und autonomen privilegierten Zugriffen aufzubauen. Zudem sollten sie sich von manuellen und komplexen Workflows trennen, die Geschäftsprozesse verlangsamen.

„Der aktuelle Report weist ein Paradox auf, wenn man bedenkt, dass sich der Großteil der Befragten in Bezug auf ihre derzeitigen Cybersicherheitsmaßnahmen sicher fühlt, obwohl die Zahl der Sicherheitsverletzungen, die durch kompromittierte Anmeldedaten verursacht wird, beträchtlich ist“, erklärt Joseph Carson, Advisory CISO und Chief Security Scientist von Delinea.

Die IT-Entscheider seien sich dennoch bewusst, dass die Zukunft ihrer Unternehmenssicherheit in der Cloud-Automatisierung liege. Dies bedeute für die meisten einen dynamischen Umbruch hinsichtlich Herangehensweise, Investitionen und Ressourcen. „Die Cyberbedrohungen von heute sind schneller, intelligenter und gefährlicher. Um Sicherheitsprobleme zu vermeiden und in der heutigen unvorhersehbaren Landschaft zu überleben, bleibt Unternehmen kaum ein anderer Weg, als sich stark auf die Automatisierung stützen und Best Practices wie Least Privilege und Zero Trust auf Schritt und Tritt umzusetzen“, so Carson.

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