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Kunden sollten SAPs In-Memory-Appliance selbst testen Beratungshaus Ciber evaluiert SAP HANA

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Das Beratungshaus Ciber Managed Services will die In-Memory-Lösung SAP HANA auf Herz und Nieren testen – bevor es mittelständisch geprägten Unternehmen bei der Implementierung hilft.

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Ciber Managed Services empfiehlt die High-Performance Analytic Appliance auch mittelständisch geprägten Unternehmen.
Ciber Managed Services empfiehlt die High-Performance Analytic Appliance auch mittelständisch geprägten Unternehmen.

Auch das Beratungshaus Ciber Managed Services hat von der SAP "Vielversprechendes" über die High-Performance Analytic Appliance (HANA) gehört. Bevor man Kunden aber bei der Implementierung helfe, will man das System nun zunächst einmal selbst evaluieren. Darum hat das Freiburger Unternehmen die von IBM entwickelte Hardware "System Solution for SAP HANA, Modell x3950 X5 In-Memory Appliance" mit 256 GByte angeschafft.

Konkret soll mit dem Evaluationssystem etwa getestet werden, ob sich der mit der HANA versprochene, theoretische Benefit auch praktisch umsetzen lässt. Zudem wollen die Berater auch die Skalierbarkeit sowie Sicherheits- und Autorisationsmechanismen der Lösung untersuchen. Voraussichtlich im Mai oder Juni könnten auch Endkunden schließlich Zugriff auf das Testsystem erhalten.

Dabei hat Ciber Managed Services mittelständisch geprägte Unternehmen im Auge. So fielen bei Organisationen mit einem ausgeprägten Retail-Geschäft rasch große Datenmengen an, für die sich ein HANA-Einsatz lohnen könnte. Konkret zählen hierzu beispielsweise Filialketten im Einzelhandel, die Kassendaten auswerten wollen.

Für den Transfer von Testdaten auf das Evaluationssystem sollten Kunden etwa zwei Wochen einplanen. Die anschließende Testphase werde über zwei bis vier Monate laufen. Danach können Anwender entscheiden, ob sich eine HANA für sie lohne oder nicht.

Ciber Managed Services plant, Daten mehrerer Kunden gleichzeitig auf dem System vorzuhalten. Da über ein Schema auf Informationen zugegriffen werde, sollten unterschiedliche Datenbanken sicher voneinander abgrenzbar sein.

Auch die vorhandene Speichermenge stehe einem Parallelbetrieb nicht im Wege, so die Experten. Zum einen halten sich die jeweiligen Testdaten meist in Grenzen. Zum anderen könne mit der HANA eine Datenkompression bis zum Faktor zehn erreicht werden.

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