Chance für Managed Service Provider

UCS schlägt Brücke zur Microsoft- oder Google-Cloud

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Dank UCS bleiben die Türen weiter offen, ohne auf die Platzhirsche bei „Office“-Clouds Microsoft und Google verzichten zu müssen.
Dank UCS bleiben die Türen weiter offen, ohne auf die Platzhirsche bei „Office“-Clouds Microsoft und Google verzichten zu müssen. (Bild: Sergey Nivens, Fotolia)

Office-Clouds erobern die Unternehmen und sind oft der erste Berührungspunkt mit der Wolke. Besonders erfolgreich ist Microsoft mit Office 365 und Goolge Apps for Work.

Viele IT-Verantwortliche stehen jetzt vor einer bindenden Entweder-oder-Entscheidung, in welches Ökosystem sie sich künftig begeben wollen. Der damit verbundene Vendor Lock-in bringt in der Regel die Einschränkung auf die Möglichkeiten des gewählten Systems mit sich. Es sei denn, man nimmt das komplizierte Einbinden und Betreiben „artfremder“ Services in Kauf.

Mit neuen Schnittstellen zu Office 365 und Google Apps for Work erlaubt die offene IT-Management-Plattform Univention Corporate Server (UCS), entwickelt vom Bremer Hersteller Univention, den Kunden nun Wahlfreiheit. Denn die zentrale Benutzerverwaltung für sämtliche im Unternehmen eingesetzten Lösungen bleibt unter der eigenen Kontrolle. Vorhandene Benutzer lassen sich unkompliziert über Single Sign-On-Funktionen an die populären Cloud-Dienste anbinden, aber auch die Benutzer, die bereits in der Cloud sind, können zentralisiert und unabhängig verwaltet werden. Die Konnektoren stehen auch für die kostenlos uneingeschränkt nutzbare Core Edition von UCS zur Verfügung.

Einfachheit erhalten

Gerade junge und kleine Unternehmen sind mit dem Einsatz von Cloud-Diensten gewachsen und konsumieren IT mehr, als dass sie diese selbst aufwändig „betreiben“ wollen. Doch mit dem Wachstum und den damit steigenden Anforderungen an die Kontrolle, erkennen die Verantwortlichen schnell die Grenzen und Abhängigkeiten der Cloud-Ökosysteme. Die Herausforderung besteht darin, eine zentrale Benutzerverwaltung (vor Ort oder in der Cloud) aufzubauen, die unabhängig ist und offen für den bisherigen Cloud-Dienst bleibt. Genau dies soll UCS mit den Konnektoren für Office 365 und Google Apps for Work ermöglichen. Hiermit soll die Cloud weiter einfach bleiben. Zusätzlich haben die Anwender durch ein umfangreiches Angebot an über 80 zusätzlichen Enterprise-Lösungen im integrierten App-Center weitere Optionen.

Auch bereits länger existierende Unternehmen sollen von dieser offenen Plattform beim Kampf gegen das Entstehen einer Schatten-IT, in der jeder Mitarbeiter individuell Software installiert, profitieren können. Die gewünschten Cloud-Dienste können stattdessen einfach in den bestehenden Verzeichnisdienst integriert und so zusammen mit vorhandenen On-Premise-Diensten administriert werden. So kann beispielsweise auch in einer bestehenden Microsoft-Umgebung mit Hilfe von UCS Google Apps for Work genutzt werden.

Einrichtungsassistent für die Konfiguration des UCS Connectors zu Microsoft Office 365.
Einrichtungsassistent für die Konfiguration des UCS Connectors zu Microsoft Office 365. (Bild: Univention)

UCS-Managementkonsole mit installiertem Google Apps for Work Connector.
UCS-Managementkonsole mit installiertem Google Apps for Work Connector. (Bild: Univention)

Durch die neuen UCS Konnektoren zu Office 365 und Google Apps for Work behält die IT auch bei Einsatz dieser Dienste die zentrale Kontrolle und Steuerung über alle Identitäten im Unternehmen. Denn UCS ermöglicht es, die verschlüsselten Nutzerpasswörter im Unternehmen zu behalten und die Authentifizierung des Anwenders gegenüber dem Dienst im eigenen System vorzunehmen. Dank Single Sign-On-Mechanismen erfolgt dies komfortabel für den Nutzer mit nur einem Passwort.

Wahlfreiheit bleibt

Die Kombination von Unabhängigkeit und Kontrolle wird in Zukunft für Unternehmen aller Größe eine noch wichtigere Rolle als bisher spielen, ist Univention überzeugt. Die Fähigkeit klassische Applikationen mit Cloud-Diensten, sowohl in der Cloud oder vor Ort, zu mischen, wird als selbstverständlich angesehen werden. Der Hersteller schlägt nun diese Brücke und überlässt es seinen Kunden, welche Ökosysteme sie nutzen wollen, egal ob Microsoft, Google oder eine der Lösungen aus dem Univention App Center.

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