Server-Systeme und IT Services GmbH werden ausgelagert

ThyssenKrupp setzt auf Telekom-Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit dem Cloud-Deal will ThyssenKrupp globale Standards einführen, Kosten senken sowie Qualität und Sicherheit verbessern.
Mit dem Cloud-Deal will ThyssenKrupp globale Standards einführen, Kosten senken sowie Qualität und Sicherheit verbessern. (Bild: ThyssenKrupp/Dipl. Fotodesigner Henning Maier-Jantzen)

ThyssenKrupp bezieht künftig 80.000 Computer-Arbeitsplätze und 10.000 Server-Systeme aus der Telekom-Cloud. Während das Stahl- und Technologieunternehmen auf eine harmonisierte IT hofft, freut sich T-Systems über einen der bislang größten Cloud-Verträge.

ThyssenKrupp lagert IT-Dienstleistungen im großen Maßstab aus: Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft sollen Prozesse aus bislang 700 Datenräumen und elf Rechenzentren in fünf globale Twin-Core-Rechenzentren überführt werden. Unter "TwinCore" versteht die Deutsche Telekom komplett gespiegelte Rechenzentren – fällt eines aus, übernimmt das andere.

Der jetzt von T-Systems und ThyssenKrupp vereinbarte Cloud-Deal läuft über sieben Jahre und hat ein Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Die Vereinbarung betrifft auch etwa 100 Beschäftigte der ThyssenKrupp IT Services GmbH, denn die sollen zum künftigen Dienstleister übergehen.

Mitarbeiter von ThyssenKrupp erhalten ihre Arbeitsplatzdienste damit künftig direkt aus der Telekom-Cloud und sollen Daten sowie Dokumente sicher untereinander austauschen. Zu den bereitgestellten Applikationen gehören Microsoft Exchange, SharePoint oder Lync.

Die Harmonisierung der IT (Information Technology)-Infrastruktur ist Teil der strategischen Weiterentwicklung des ThyssenKrupp-Konzerns. Bereits im Februar 2014 hatte ThyssenKrupp den Betrieb seines weltweiten Wide Area Networks (WAN) an die Telekommunikations-Dienstleister Verizon und Vodafone vergeben. Auch hier sind die Ziele die Einführung globaler Standards, Kostensenkungen sowie Verbesserungen bei Qualität und Sicherheit des Datenverkehrs. Beschlossen hatte ThyssenKrupp die Harmonisierung und Standardisierung der eigenen IT-Landschaft schon 2012 mit dem IT-Konsolidierungsprogramm "unITe".

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