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Version 7
Das Unternehmen aus der Hansestadt, welches vor kurzem von den SugarCRM-Goldpartnern Genius4U aus Deutschland und DRI aus Portugal gegründet wurde, sieht sich auch mit der demnächst auf den Markt kommenden Version 7 technologisch gut aufgestellt: „CRM-Kunden haben durch Sugar 7 leichter Zugang zu Daten über ihre Kunden und die Möglichkeit, Kundenbedürfnisse besser zu befriedigen, da alle Informationen in einem zentralen System zusammengeführt werden“, so Hoffmann.
Partnerbeirat
SugarCRM-Partner wie DRI haben im SugarCRM-Universum auch Einfluss auf die strategischen, technischen und vertrieblichen Weichenstellungen. Sugar-CRM-Manager Henning Ogberg hob in diesem Zusammenhang den Partnerbeirat hervor, der sich als wertvolle Plattform für SugarCRM und die Community etabliert habe. „Wir sprechen uns monatlich, meist im Rahmen einer Telefonkonferenz. Dort geht es um strategische Weichenstellungen, beispielsweise wie sich Mietmodelle mit unserem Konzept vereinbaren lassen können oder wenn es um technische Weiterentwicklung geht“, so Ogberg.
SugarCRM-Partner DRI ist hier mit an Bord: Hoffmann beschreibt das Prinzip wie folgt: „DRI ist ein Teil des Sugar Advisory Board. Hierüber können wir unsere Kundenwünsche vertreten und die Entwicklung von Sugar beeinflussen.“
Direct Touch
Was das Go-to-Market-Modell angeht, gilt bei SugarCRM: „In unserem indirekten Vertriebsmodell gehen wir mit Direktakquise auf den Markt, geben die Leads aber dann an unsere Partner weiter. Selbst bei unseren Direktkunden sind dann spätestens in der Implementierungsphase Partner mit an Bord“, so Ogberg. „Insbesondere für den Süden Deutschlands sowie für Österreich und die Schweiz suchen wir noch Partner.“
Was vor einigen Monaten geäußerte Pläne angeht, vertrieblich und in der Partnerbetreuung mit der Distribution zusammenzuarbeiten, ruderte das Unternehmen allerdings zurück. Ogberg begründet das wie folgt: „Wir haben festgestellt, dass für SugarCRM ein einstufiges Vertriebsmodell effizienter ist als ein zweistufiger Kanal.“
SugarCRM und die Cloud
Ein strategisch wichtiger Partner für SugarCRM hat drei Buchstaben und ist in der IT-Branche wohlbekannt: IBM. Ogberg spricht von einer „tiefen Vertriebsbeziehung“. „Beispielsweise zeigt sich das an der Auslieferung von SugarCRM über IBM City-Clouds“, so der Manager.
Mit der City-Cloud-Initiative will IBM Cloud-Dienste für mittelständische Unternehmen interessant machen. Die Services werden von lokalen Partnern über regionale Rechenenzentren erbracht. Vorteil: Daten bleiben in Deutschland und unterliegen hiesigem Recht, Beratung und Services stammen von Dienstleistern vor Ort.
Snowden und die Cloud-Skepsis
Seit sich im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden herausgestellt hat, dass Big Brother existiert und er ein Fan von Cloud-Computing ist, werden allerdings Sicherheitsparadigmen neu ausgelotet. Gerade in Hinblick auf Cloud-Computing und extern gehaltene Daten steigt die allgemeine Skepsis. Ogberg kommentiert: „Mich persönlich – ich war 20 Jahre in der IT-Security-Industrie tätig – haben die Snowden-Enthüllungen nicht sonderlich überrascht. Die Cloud-Skepsis ist dadurch gewachsen, allerdings setzten SugarCRM-Kunden insbesondere im deutschsprachigen Raum eh schon stark auf On-Premise- oder Private-Cloud-Lösungen, so dass es deswegen zu keinen großen Verschiebungen kam.“
„Eigene private Umgebung“
Auch beim SugarCRM-Partner DRI geht man positiv gestimmt in die Wolke: „Der Kunde benötigt anfänglich kein Investment in Hardware und muss sich um Themen wie Verfügbarkeit und Datensicherung keine Gedanken machen. Er hat seine eigene private Umgebung. Diese Leistung bieten wir als DRI auch in Deutschland an“, beschreibt Hoffmann.
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