Datenbank oder Cloud-Daten-Plattform?

SQL Server 2014 stellt Datenbank- und RZ-Strategien auf den Prüfstand

| Autor / Redakteur: Axel Oppermann* / Elke Witmer-Goßner

Mit der neuen SQL-Server-Edition verknüpft Microsoft die einzelnen Produktfelder, immer mehr auch in Richtung Cloud. Das bringt viele Vorteile, erzeugt aber auch neue Abhängigkeiten für Unternehmenskunden.
Mit der neuen SQL-Server-Edition verknüpft Microsoft die einzelnen Produktfelder, immer mehr auch in Richtung Cloud. Das bringt viele Vorteile, erzeugt aber auch neue Abhängigkeiten für Unternehmenskunden. (Bild: Carlos Castilla, Fotolia)

Seit 1. April 2014 ist die neue Datenbankgeneration von Microsoft erhältlich. Insbesondere Leistung, Disponibilität und Administrierbarkeit wurden verbessert. Die Auswahl der Edition nimmt jetzt aber stärkeren Einfluss auf den Nutzen als in der Vergangenheit. Daher muss die Auseinandersetzung mit der neuen Edition des SQL-Servers auf neue Art und Weise erfolgen.

Bedingt wird dies einerseits durch die tiefere Integration in andere Microsoft-Produkte, andererseits durch umfassende neue Möglichkeiten für Anwender und dem neuen Verständnis für Datenanalyse bzw. Datennutzung im Unternehmen. Für viele Anwendungsszenarien, wie exemplarisch physische oder virtuelle Umgebungen, greift der SQL Server 2014 auf Funktionen von Microsoft Windows Server 2012 bzw. Windows Server 2012 R2 zurück. Hierdurch entstehen Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den Produkten.

Unternehmen, die noch verstärkt auf den SQL Server 2005 setzen, dessen Extended-Support am 12. April 2016 endet, sowie Organisationen, die umfassend den SQL Server 2008 einsetzen, dessen Mainstream-Support am 8. Juli 2014 endet, müssen sich zwingend mit ihren Datenbank- bzw. Rechenzentrumstrategien beschäftigen. Hier gilt es insbesondere die Vor- und Nachteile der SQL-Server-Generationen 2012 und 2014 zu vergleichen und die neuen Funktionen zu bewerten, bzw. eine Roadmap für die Adaption und umfassende Einführung zu erarbeiten.

Performance, Datenanalyse und Cloud

681 Tage nach der Einführung des SQL Server 2012 bringt Microsoft die neue Generation seines Datenbankservers auf den Markt. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die integrierte In-Memory-Technik „Online Transaction Processing“ (OLTP). Hierbei handelt es sich quasi um einen Turbolader für die Geschwindigkeit. Nach Angaben von Microsoft soll die Leistung um das 30-fache beschleunigt werden. Neben Performance bringt die neueste Datenbankgeneration insbesondere Funktionen in den Bereichen Big Data und Polystrukturierte Daten, also unstrukturierte und strukturierte Daten sowie maschinengenerierte Daten wie exemplarisch Web-Logs oder Sensordaten. Der neue SQL-Server hat einen noch stärkeren Anschluss an die Cloud als seine Vorgänger, mit dem Ziel, die Einführung von Clouds für SQL-Datenbanken zu vereinfachen und hybride Szenarien zu unterstützen. Der neue Server lässt sich wahlweise für On-Premise, reine Azure-Anwendungen oder für Hybrid-Cloud-Lösungen nutzen.

Ergänzendes zum Thema
 
Avispador und der Autor

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42613490 / Lizenzmanagement)

Content-Listing

Vielfalt soll Nextcloud-Community stärken

Frank Karlitschek erhält Reinhard-von-Koenig-Preis und spendet Prämie

Vielfalt soll Nextcloud-Community stärken

Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek hat den Reinhard-von-Koenig-Preis erhalten und spendet die damit verbundene Prämie von 20.000 Euro zur Gründung des Open-Source-Diversitätsfonds Nexcloud Include. lesen

Newsletter

Teradata-Umfrage zu Analytics
Datenanalysen sind noch unzureichend und zu komplex
Business- und IT-Entscheider sind laut einer aktuellen Umfrage von Vanson Bourne im Auftrag von Teradata zunehmend frustriert über Komplexität und Unklarheiten von Analytics-Anwendungen. weiterlesen