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Unternehmen, die noch überwiegend auf SQL 2005 und 2008 setzen, sollten sich umgehend und umfassend mit einem Vergleich der aktuellen Generationen 2012 und 2014 beschäftigen. Neben einem Funktionsvergleich gilt es insbesondere, die im Unternehmen gewünschten sowie realisierbaren Einsatzgebiete (Use Cases) zu ermitteln. Eine perspektivische Planung, bezogen auf das Rechenzentrum inklusive Windows Server sowie die Anwenderwerkzeuge, wie CRM- oder Office-Lösungen, ist das Gebot der Stunde.
Außerdem müssen sich diese Unternehmen mit den geänderten Lizenzierungsbedingungen beschäftigen. So erfolgte mit der Markteinführung des SQL Server 2012 eine Änderung der Lizenzierung bezogen sowohl auf Rechenleistung (Core-based) als auch auf Anwender bzw. Geräte (Server+ CAL). Bevor eine Umstellung realisiert wird, gilt es genau die einzelnen Workloads zu analysieren und auf dieser Basis die entsprechenden Editionen auszuwählen. Aber auch der Zusammenhang zwischen Betriebsform und Lizenzierung ist bei einer Migration von 2005/2008 auf 2012/2014 zu beachten, insbesondere wenn die Server in virtualisierten Umgebungen laufen.
Den Überblick bewahren
IT-Verantwortlichen und Administratoren sind Self-Service-Business-Intelligence-Dienste angesichts oftmals noch alter IT-Infrastrukturen oder einzuhaltender Sicherheitsvorgaben ein Graus. Zu schwer wiegt noch das Access-Trauma, welches einen unkontrollierten Wust von Datenbank und dezentralen Datenbeständen mit teilweise prozesskritischer Bedeutung hervorbrachte. Die schlechte Nachricht zuerst: IT-Professionals werden nicht um diese Unterstützung herumkommen: Anwender erwarten einen praktischen und unkomplizierten Zugriff auf Daten und Informationen von nahezu jedem Ort und jedem beliebigen Gerät aus. Hinzu kommt der Marketingdruck der Anbieter. Bei richtiger Herangehensweise, und das ist die gute Nachricht für die IT-Leiter, bleibt die IT-Abteilung weiterhin Herrscherin über die Daten und kann so die Interessen des Unternehmens und der Anwender nachhaltig schützen bzw. erfüllen.
Um diese wichtige Datenhoheit sicherzustellen, und so Daten zu schützen und die Qualität zu steigern, müssen bereits bei der Planung einer SQL-Server-(2014)-Umgebung etwaige Anwendungsszenarien beachtet werden. Die Bereitstellung kann über integrierte Self-Service-Business-Intelligence-Dienste abgebildet werden oder durch spezifische Apps. Dabei ist der App-Ansatz in mehrfacher Hinsicht charmant. Das Management der Daten wird vereinfacht und das Deployment zum Anwender erleichtert. Um solche Apps zu erstellen bzw. bereitzustellen, kommen, bezogen auf die Microsoft-Welt, die weiteren Komponenten der Cloud-OS-Werkzeugkiste zum Tragen. Cloud OS ermöglicht die Etablierung von „Modern Apps“. Allerdings wird die Lizenzierung – respektive der Einsatz – eines breiten Spektrums an Microsoft-Produkten notwendig.
* Der hier gekürzte Beitrag von Axel Oppermann ist in der Monatsausgabe 04/2014 des MSFTbriefing erschienen und dort in voller Länge nachzulesen. MSFTbriefing ist der herstellerunabhängige Wissens- und Informationsdienst für Microsoft-Software, -Services und -Geräte der Beratungs- und Analystenhäuser techconsult & Avispador.
Microsoft sagt der Datenbankspiegelung adé
Hochverfügbarkeit mit SQL Server 2014 wird teuer
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