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Open Telekom Cloud integriert Höchstleistungsrechner Skalierbares Supercomputing aus der Cloud

| Autor: Elke Witmer-Goßner

T-Systems verbindet die Open Telekom Cloud mit ultraschnellem Supercomputing. Damit kombinieren Unternehmen nach Bedarf die Open Telekom Cloud mit dem Supercomputer des Höchstleistungsrechenzentrums in Stuttgart.

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Die Public Cloud der Telekom-Tochter T-Systems ist zurzeit die weltweit erste mit skalierbarem Supercomputer.
Die Public Cloud der Telekom-Tochter T-Systems ist zurzeit die weltweit erste mit skalierbarem Supercomputer.
(Bild: © rangizzz - stock.adobe.com)

Die IT-Sparte der Deutschen Telekom bietet nach eigener Aussage als erstes Unternehmen weltweit einen hochskalierbaren Supercomputer, der cloud-basiert genutzt werden kann. Das Besondere an diesem Angebot: Unternehmenskunden müssen nur die Supercomputing-Ressourcen zahlen, die sie auch tatsächlich benötigen. Das sei bis dato einmalig am Markt, betont Alfred Geiger, Geschäftsführer der Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Wirtschaft GmbH (HWW), der gemeinsamen Betriebsgesellschaft des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS), von T-Systems, der Porsche AG und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Denn andere Anbieter stellten Supercomputing-Ressourcen in der Regel nur dediziert für lange Bindungsfristen bereit, so Geiger.

Da das Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart mit einer extrem schnellen und sicheren Leitung mit der Open Telekom Cloud verbunden ist, können Unternehmen Public Cloud und die Supercomputing-RZ miteinander kombinieren, um den immensen Rechenbedarf abzudecken, der beispielsweise bei der computer-gestützten Produktentwicklung entsteht. Als klassische Cloud-Umgebung stoße die Open Telekom Cloud hier an ihre Grenzen, erklärt Geiger. Heute liege die Grenze bei rund tausend x86-Rechenkernen. Im Höchstleistungs-RZ können aber Workloads mit derzeit über 180.000 Kernen abgearbeitet werden und damit bis zu 180-mal schneller und komplexer. Der Grund liegt an der unterschiedlichen Architektur des Netzwerks: Die Rechenkerne müssen untereinander jederzeit mit geringer Latenz und ausreichend Bandbreite kommunizieren können. Nur so kann das Cluster effizient arbeiten. Die dazu notwendige Packungsdichte und Infrastruktur sprengen jedoch den Rahmen einer „normalen“ Cloud.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de