Release 9 der ERP-Lösung vorgestellt proAlpha setzt auf Integration als Erfolgsrezept

Von Martin Hensel

Mit dem aktuellen Release 9 will Softwarehersteller proAlpha den Weg zu einer gemeinsamen Technologieplattform für schnelle Anwendungsintegration ebnen, die künftig die Lösungen aller Gruppenunternehmen vereinen soll.

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Mit dem aktuellen Release 9 treibt proALPHA die Entwicklung seiner ERP-Plattform voran.
Mit dem aktuellen Release 9 treibt proALPHA die Entwicklung seiner ERP-Plattform voran.
(Bild: Pexels / Pixabay )

Gemeinsam mit seinen Gruppenunternehmen will proAlpha dem Mittelstand führende Technologien zur Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse anbieten. Dies soll auch einen Vorsprung im anhaltenden Transformationsprozess ermöglichen.

Geplant ist deshalb eine Plattform, die sowohl das Hosting von Anwendungen ermöglicht als auch Methodik und Grundlage für die Integration der proAlpha-Appliaktionen bereitstellt. Dienste wie etwa Single Sign On, Reporting und Dokumentenmanagement werden dabei zu einem Standard auf Open-Source-Basis („Free Open Source Software“, FOSS) zusammengeführt. Landing Pages sorgen für eine einheitliche Benutzererfahrung.

Neuerungen in Release 9

Mit der Version 9 seiner ERP-Lösung wechselt proAlpha auf Version 12 der Progress-Plattform OpenEdge. Damit kommt nun auch Containerisierung zum Einsatz, was für höhere Skalierbarkeit und mehr Sicherheit sorgt. Neu an Bord ist außerdem die Ray-Funktion: Sie ermöglicht Kunden den Einsatz von proAlpha mobil auf jedem gängigen Endgerät und ohne vorherige Client-Installation. Die Einführung von Ray erfolgt zunächst schrittweise innerhalb einer ausgewählten Kundengruppe. Zudem soll das Interaktionsdesign im Zuge kommender Releases weiter optimiert und stärker rollenbasiert gestaltet werden.

Weitere Neuerungen umfassen die nahtlose Integration der Cloud-nativen Lösung zur strategischen Beschaffung von curecomp in proAlpha ERP sowie ein Qualitätsmanagementprodukt (CAQ) von Böhme & Weihs. Letzteres ermöglicht unter anderem die Synchronisierung von Artikel- und Lieferantendaten mit Qualitätsentwicklungsprozessen wie FMEA oder PPAP. Weitere Schritte sollen künftig folgen, darunter zum Beispiel auch eine Lösung für Reklamationsmanagement. Insgesamt will proAlpha seine Plattform hin zu einer Microservices-Architektur entwickeln, um die Kombination von Cloud- und On-Premises-Anwendungen zu vereinfachen.

„Der Weg führt weg von großen, disruptiven Releases ohne vorhersehbare Release-Termine hin zu einem Release Train mit kleineren, überschaubaren Upgrades mit festem Rhythmus“, erklärt Otmar Zewald, Head of Product von proAlpha. „Ziel ist es, die Updates vollständig zu automatisieren und sicherzustellen, dass die Installationszeit für Kunden maximal eine Stunde beträgt“, ergänzt er.

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