IBM startet Ausschreibung für „Sustainability Accelerator“ Pro-Bono-Umweltprogramm für gemeinnützige Organisationen

Ab sofort können sich Non-Profit-Organisationen mit dem Fokus auf saubere Energie für das Pro-Bono-Umweltprogramm von IBM bewerben. Der Technikkonzern will mit dem weltweiten „IBM Sustainability Accelerator“ nachhaltige Projekte unterstützen.

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IBM will Fachwissen und Technologie mit dem Ziel zusammenbringen, die Lebensbedingungen der von Umweltbedrohungen am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen zu verbessern.
IBM will Fachwissen und Technologie mit dem Ziel zusammenbringen, die Lebensbedingungen der von Umweltbedrohungen am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen zu verbessern.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

In dem auf zwei Jahre ausgelegten Programm soll die Arbeit gemeinnütziger und staatlicher Organisationen verbessert und erweitert werden, die sich auf Bevölkerungsgruppen konzentrieren, welche von Umweltbedrohungen wie Klimawandel, extremen Wetterbedingungen und Umweltverschmutzung betroffen sind. Dafür will IBM Technologien wie Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz sowie ein Expertennetzwerk einbringen.

„Wir sind überzeugt, dass Wissenschaft, Technologie und Innovation dazu beitragen können, Umweltprobleme zu bekämpfen und gleichzeitig schutzbedürftige Gemeinschaften zu helfen, die Umweltgefahren ausgesetzt sind, erklärt Justina Nixon, Vice President of Corporate Social Responsibility and ESG bei IBM.

Das Pro-Bono-Umweltprogramm „IBM Sustainability Accelerator“ soll jährlich die fünf ausgewählten Organisationen zwei Jahre lang nach einem zweistufigen Ansatz unterstützen.

In Phase 1 beginnen die Accelerator-Aktivitäten mit der IBM Garage, einer Methode von IBM zur Anwendung von Design Thinking und agilen Techniken, um sinnvolle Innovationen zu beschleunigen und einen nachhaltigen kulturellen Wandel voranzutreiben. Während dieses Prozesses sollen IBM Experten mit den ausgewählten Organisation zusammenarbeiten, um deren Bedürfnisse zu ermitteln und einen klaren Fahrplan für die Konzeption, Entwicklung, Bereitstellung und kontinuierliche Verbesserung von Technologien zu entwickeln, die zur Lösung spezifischer gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können.

In der zweiten Phase werden branchenübergreifende IBM Experten Ressourcen und Technologien von IBM bereitstellen, um den Programmteilnehmern zu helfen, ihre Ziele in Bezug auf die Gesellschaft und die Umwelt zu erreichen. Zu den Technologien, die dabei zum Einsatz kommen, gehören unter anderem IBM Watson AI, IBM Cloud oder die Environmental Intelligence Suite. Darüber hinaus erhalten die Organisationen, die am „IBM Sustainability Accelerator“ teilnehmen, monatlich Gutschriften für die IBM Cloud, Wetterdaten und Mentoring sowie Zugang zum IBM Partner-Ökosystem.

IBM Experten unterstützen sie auch bei der Einführung von Lösungen während der Pilotphasen, um ihnen zu helfen, die bestmögliche Umsetzung zu erreichen, die Langzeitwirkung zu steigern und wichtige gesellschaftliche Ergebnisse voranzutreiben. Jährlich will IBM ein Thema für die Ausschreibung festlegen und danach die Projekte der Organisationen auswählen, die dann zu dieser jeweiligen Jahrgangsgruppe zählen. Zum offiziellen Start des Programms ruft IBM gemeinnützige Organisationen auf, sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für die Kohorte 2022 zu bewerben, deren Schwerpunkt auf sauberer Energie liegt. Die Vorschläge sind bis zum 30. April 2022 über das Portal des „IBM Sustainability Accelerator“ einzureichen.

Im vergangenen Jahr haben bereits drei Erstteilnehmer des „IBM Sustainability Accelerator“ bereits Pilotprojekte in der ersten Phase mit einem Schwerpunkt auf nachhaltiger Landwirtschaft abgeschlossen. So hat die Naturschutzorganisation „The Nature Conservancy India“ eine öffentliche Informationsplattform entwickelt, die dazu beitragen soll, das Verbrennen von Ernterückständen in Nordindien zu unterbinden. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft und die öffentliche Gesundheit zu verbessern sowie die Folgen des Klimawandels in Indien zu reduzieren. Die gemeinnützige Organisation „Heifer International“ arbeitet gemeinsam mit IBM an der Entwicklung skalierbarer und erschwinglicher digitaler Lösungen, um die Bauerngenossenschaften in Malawi mit Wetter- und Ertragsprognosen auszustatten und so zu höheren Erträgen und Einkommenssteigerungen beizutragen. Das dritte Pilotprojekt „Plan21 Foundation for Sustainable Human Development“ unterstützt Kleinbauern in Lateinamerika, ihre Felder nachhaltiger zu bewirtschaften – mit dem Ziel, ihre Produktivität und ihr Einkommen zu steigern sowie zur Sensibilisierung der Verbraucher und zur Entwicklung verantwortungsvoller Märkte beizutragen.

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