Integrierte Cloud-Plattform auf Basis offener Technologien

Pivotal Cloud Foundry und Mirantis OpenStack im Duett

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Pivotal und Mirantis vertiefen die bestehende Kooperation zur Bereitstellung von Cloud Foundry auf OpenStack. Neue Partnerschaft außerdem auch mit Oracle.
Pivotal und Mirantis vertiefen die bestehende Kooperation zur Bereitstellung von Cloud Foundry auf OpenStack. Neue Partnerschaft außerdem auch mit Oracle. (© kras99 - Fotolia.com)

Anfang 2015 trat Mirantis der Cloud Foundry Foundation bei – jetzt baut der IT-Anbieter die Zusammenarbeit weiter aus: Mirantis und Pivotal kooperieren, um auf Cloud Foundry basierende PaaS-Lösungen schnell auf Cloud-Infrastrukturen bereitzustellen, die auf OpenStack basieren.

Pivotal und Mirantis möchten im Cloud-Umfeld enger zusammenarbeiten und die bereits bestehende Kooperation weiter ausbauen. Im ersten Schritt soll die Integration und Bereitstellung von einer auf Cloud Foundry basierenden PaaS-Lösung auf OpenStack-basierenden Cloud-Infrastrukturen forciert werden. Dazu wird Pivotal das eigene Platform-as-a-Service-Angebot auf den OpenStack-Lösungen von Mirantis unterstützen. Umgekehrt bietet Mirantis seinen Kunden Cloud Foundry von Pivotal an.

„Dank der Zusammenarbeit von Mirantis und Pivotal lässt sich Pivotal Cloud Foundry jetzt mit einem Klick auf Mirantis OpenStack bereitstellen. Das schafft die nötigen Voraussetzungen für stetige Innovation“, erklärt Boris Renski, CMO und Mitgründer von Mirantis. Pivotal möchte durch die Anbindung an OpenStack-Infrastruktur-Services das Data Center der Cloud Foundry zu einer sich selbst reparierenden und sich automatisch skalierenden Anwendungsplattform machen. Für eine einfache Integration wurde ein gemeinsames Installationshandbuch erstellt, um Pivotal Cloud Foundry einfach auf Mirantis OpenStack einzurichten.

Einfache Implementierung

Neben der Integration von Pivotal Cloud Foundry in Mirantis OpenStack-basierter Cloud-Infrastruktur soll die Kooperation in einem zweiten Schritt weiter ausgebaut werden. Beispielsweise planen die Cloud-Spezialisten, die Pivotal Cloud Foundry-Installation in den Anwendungskatalog von OpenStack Murano (The Murano Project) aufzunehmen. Durch diesen Schritt soll Unternehmen die Integration von Pivotal Cloud Foundry in OpenStack mit einem Klick ermöglicht werden. Außerdem sollen in Zukunft weitere Anwendungen aus dem Murano-Anwendungskatalog direkt in laufenden Instanzen von Cloud Foundry implementiert werden können.

„Unsere gemeinsamen Kunden wollen offene, hochmoderne Technologien, um ihre Softwareentwicklung voranzutreiben und neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen“, sagt James Watters, Vice President und General Manager der Cloud Platform Group bei Pivotal. „Mit Pivotal Cloud Foundry und Mirantis OpenStack können Unternehmen unterschiedlichster Branchen ihren Kunden jetzt schnell cloud-native, skalierbare Applikationen mit minimalem Risiko und maximalem ROI bereitstellen“, so Watters weiter.

Partnerschaft auch mit Oracle

Auf dem OpenStack Summit in Vancouver verkündete Mirantis zudem eine Partnerschaft mit Oracle. So soll es in Zukunft möglich sein, Oracles Database 12c und Solaris unkompliziert in Private Clouds auf Basis von OpenStack einzubinden. OpenStack-Anwendungen profitieren so auch von den Sicherheitsfunktionen, die Oracle für seine eigene Datenbank anbietet. Auch hier erfolgt der Zugang über den Applikationskatalog Murano.

Weitere Informationen rund um den gerade zu Ende gegangenen OpenStack Summit in Vancouver folgen in Kürze. Eine erste Meldung hierzu gibt es schon von Red Hat:

Red Hat präsentiert Cloud Forms 3.2

OpenStack Summit 2015

Red Hat präsentiert Cloud Forms 3.2

22.05.15 - Red Hat hat auf dem gerade zu Ende gegangenen „OpenStack Summit“ in Vancouver (18. bis 22. Mai 2015) die Version 3.2 von „Cloud Forms“, einer Software zum Verwalten privater und hybrider Clouds vorgestellt. Die neue Version beschleunigt unter anderem das Ausrollen verteilter OpenStack-Umgebungen. lesen

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