Agentic AI unter Kontrolle Ping Identity integriert AWS, Google Cloud und Cloudflare

Von Agnes Panjas 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ping Identity erweitert seinen Runtime-Identity-Ansatz durch Integrationen mit AWS, Google Cloud und Cloudflare auf Cloud- und Edge-Umgebungen für KI-Agenten. Statt reiner Authentifizierung ermöglicht dies kontinuierliche Autorisierung und Echtzeitkontrolle.

Da KI-Agenten zunehmend autonom über Tools, APIs, Cloud und Edge agieren, müssen Sicherheitsteams in Echtzeit wissen, worauf sie zugreifen, was sie tun und wie sich das steuern lässt.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Da KI-Agenten zunehmend autonom über Tools, APIs, Cloud und Edge agieren, müssen Sicherheitsteams in Echtzeit wissen, worauf sie zugreifen, was sie tun und wie sich das steuern lässt.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Ping Identity hat Integrationen mit Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Cloudflare angekündigt, die den Runtime-Identity-Ansatz in die Cloud- und Edge-Umgebungen erweitern, in denen KI-Agenten entwickelt, eingesetzt und betrieben werden. Ziel ist es, Identitäts- und Zugriffskontrollen über die reine Authentifizierung hinaus auf kontinuierliche Autorisierung und Richtliniendurchsetzung in Echtzeit auszuweiten.

Ping bringt Echtzeitkontrolle für KI-Agenten

Da KI-Agenten zunehmend autonom und plattformübergreifend agieren – über Tools, APIs, Cloud-Workloads, Agent Gateways, MCP-Server und Edge hinweg –, müssen Sicherheitsteams in Echtzeit wissen, worauf die Agenten zugreifen, welche Aktionen sie ausführen und wie sich diese in verteilten Umgebungen steuern lassen.

Andre Durand, CEO und Gründer von Ping Identity(Bild:  Ping Identity)
Andre Durand, CEO und Gründer von Ping Identity
(Bild: Ping Identity)

Der Runtime-Identity-Ansatz von Ping soll diese Identitäts- und Zugriffskontrollen über die Authentifizierung hinaus, erweitern. Runtime Identity verlagert die Kontrolle dafür dorthin, wo autonome KI-Agenten tatsächlich handeln – und macht jede einzelne Aktion authentifiziert, autorisiert, begrenzt und nachvollziehbar.

„Unternehmen wollen mit KI schneller vorankommen, können es sich aber nicht leisten, den Überblick oder die Kontrolle zu verlieren, wenn KI-Agenten autonom über Cloud- und Edge-Umgebungen hinweg agieren“, sagt Andre Durand, Chief Executive Officer (CEO) und Gründer von Ping Identity. „Diese Integrationen helfen dabei, kontinuierliche Autorisierung und Richtliniendurchsetzung in Echtzeit in die Umgebungen zu bringen, in denen KI-Agenten entwickelt und eingesetzt werden.“

Runtime Identity für Cloud- und Edge-Plattformen

Ping Identity ist ab sofort mit AWS, Google Cloud und Cloudflare verfügbar, um Runtime-Identity-Durchsetzung in die Systeme und Dienste zu erweitern, die KI-Betrieb unterstützen. Auf diese Weise sollen Unternehmen Autorisierung und Richtliniendurchsetzung zentralisieren können, anstatt Kontrollen in einzelne Agenten, Tools und MCP-Server einzubetten.

AWS: Agenten-Aktionen über Cloud-Workloads hinweg absichern

Auf AWS ist Ping Identity ein Security Competent ISV-Partner, der dabei helfen soll, KI-Agenten abzusichern, die auf Diensten wie Amazon Bedrock AgentCore und breiteren intelligenten Automatisierungs-Workloads basieren.

Ping Identity und AWS wollen Kunden dabei helfen:

  • vertrauenswürdige Identitäten für KI-Agenten über AWS-Dienste und Drittanbieter-Tools hinweg zu etablieren,
  • delegierten Zugriff nach dem Least-Privilege-Prinzip durchzusetzen, wenn Agenten mit APIs, Tools und Multi-Account-Umgebungen interagieren
  • sowie das Verhalten der Agenten an Unternehmensrichtlinien auszurichten, die den Umgang mit sensiblen Daten, regulierten Workloads und betrieblichen Grenzen regeln.
Produktive KI-Workloads erfordern Identitäts- und Autorisierungskontrollen, die sich dynamisch anpassen können, wenn Agenten über Cloud-Umgebungen hinweg interagieren.

Hart Rossman, VP of Security and Infrastructure bei AWS

Google Cloud: Runtime-Governance für Agenten- und Tool-Traffic

Über das Google Cloud Agent Gateway soll Ping Identity es Unternehmen ermöglichen, den Agenten- und Tool-Traffic entlang verschiedener Netzwerkpfade abzusichern und zu steuern. Durch die Integration von PingOne Authorize in den Ablauf des Agent Gateway können Kunden:

  • Agenten mit delegierten Identitäten authentifizieren, die an die Nutzer oder Systeme gebunden sind, die sie repräsentieren,
  • feingranulare Richtlinien für Agenten- und Tool-Interaktionen durchsetzen – einschließlich MCP-Tools und nachgelagerter APIs,
  • und Autorisierungslogik zentralisieren und Transparenz über Nutzer, Agenten, Tools und Richtlinien gewinnen, die Laufzeitentscheidungen steuern.

Cloudflare: Identitätsdurchsetzung am Edge

Mit Cloudflare erweitert Ping Identity die Identitätsdurchsetzung auf den Edge, wo KI-Agenten mit öffentlichen und privaten Daten, Diensten und verteilter Infrastruktur interagieren. Die Partnerschaft nutzt dafür die globale Infrastruktur von Cloudflare. Die Erweiterung baut auf dem gemeinsamen Zero-Trust-Ansatz von Ping Identity und Cloudflare auf, die den Anwendungszugang mit starker Authentifizierung und vereinfachter Richtliniendurchsetzung absichern soll.

Zu den gemeinsamen Funktionen zählen hier:

  • Absicherung von Agenten- und MCP-Traffic mit starken, eingeschränkten Credentials, die durch Unternehmens-Identitätskontrollen gestützt werden
  • Anwendung von Zero-Trust-Richtlinien auf KI-Agenten-Traffic, der weltweit auf Modelle und Unternehmensdaten zugreift
  • Überwachung und Auditierung von Agenten-Aktivitäten in verteilten Edge-Umgebungen

(ID:50879039)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Cloud Computing

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung