Pure Play OpenStack von Mirantis in neuem Release MOS 9 Mirantis OpenStack 9.0 ist verfügbar

Redakteur: Ulrike Ostler

Das so genannte Pure-Play-OpenStack-Unternehmen Mirantis hat die Version 9 von „Mirantis OpenStack“ (MOS 9) frei gegeben. Diese soll insbesondere den Betrieb von Private Clouds erleichtern. Das Release basiert auf „Mitaka“ und bietet zahlreiche Funktionen zur Vereinfachung des OpenStack-Lebenszyklus-Managements.

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Mit "MOS 9.0" veröffentlicht Mirantis seine OpenStack-Mitaka-Version. Wichtig für den Betrieb von OpenStack-Plattformen ist die Komponente "Fuel".
Mit "MOS 9.0" veröffentlicht Mirantis seine OpenStack-Mitaka-Version. Wichtig für den Betrieb von OpenStack-Plattformen ist die Komponente "Fuel".
(Bild: Mirantis)

„Die in MOS 9.0 eingeflossenen Verbesserungen resultieren aus Erfahrungen in produktiven Umgebungen, speziell aus der Zusammenarbeit mit AT&T und Volkswagen“, so Boris Renski, Mitbegründer und CMO von Mirantis. „Bei den Verbesserungen, die überwiegend den Post-Deployment-Betrieb betreffen, haben wir unser ganzes Services-Know-how in die Software gepackt, so dass wir bessere Geschäftsergebnisse liefern können.“

OpenStack Mitaka ist das dreizehnte Release der OpenSource-Integrationsplattform. An seiner Entwicklung war eine Community von 2.336 Entwicklern, Betreibern und Anwendern aus 345 Organisationen beteiligt. Von Mirantis stammen 327 Mitaka-Beitragende (Platz 1) und 87 Kern-Beitragende (Platz 1). Mirantis hat über 3.700 Fehler behoben (Platz 1), 1,37 Millionen Codezeilen beigesteuert (Platz 1) und 52.000 Reviews durchgeführt (Platz 1).

Mitaka bezeichnet die 13. Version von OpenStack. Namensgeber ist die japanische Stadt westlich von Tokio. Auf dem Bild: ein Kanaldeckel aus dem dortigen Ghibli-Museum.

Mitaka heißt die 13. Version von OpenStack

OpenStack 13 verspricht Projektreife und Freundlichkeit

Fuel“, die OpenStack-Management-Software, kann mit Erweiterungen aufwarten, die den Betrieb privater OpenStack-Clouds vereinfachen soll. Mittels Fuel können Cloud-Betreiber ihre Cloud hoch oder runter skalieren, ihre Konfiguration gezielt ändern und neue Funktionalität in einer vorhandenen Cloud bereitstellen, wie den Self-Service-App-Katalog „Murano“. Darüber hinaus haben die Betreiber groß angelegter Infrastrukturen nun die Möglichkeit, die Fuel-Konfigurationswerte in die Konfigurations-Management-Tools von Drittanbietern zu exportieren.

Mit „Stack Light“, der zweckbestimmten OpenStack-LMA-(Logging, Monitoring und Alarming)Toolchain, haben Betreiber auch weiterhin Werkzeuge an der Hand, um die Uptime ihrer privaten Cloud zu maximieren.

Zusätzliche Erweiterungen sollen die Ausführung von High-Performance-Workloads in OpenStack erleichtern. So soll sich durch „SR-IOV“, „DPDK“, „NUMA“-CPU-Pinning und große Pages (Blöcke) die NFVI-Performance steigern lassen. Außerdem wurde die Orchestrierung von Anwendungen und Services mit „Toska“ verbessert. Big-Data-Validierungen wurden mit Cloudera und Hortonworks durchgeführt.

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