Azure Data Catalog

Metadaten über die Cloud bereitstellen

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

Daten sind heutzutage für Unternehmen wertvoll wie bare Münze und sollten mit entsprechenden Werkzeugen stets verfügbar gehalten werden.
Daten sind heutzutage für Unternehmen wertvoll wie bare Münze und sollten mit entsprechenden Werkzeugen stets verfügbar gehalten werden. (Bild: Imagewll10, Fotolia)

In vielen Unternehmen werden wichtige Daten an verschiedenen Stellen gespeichert und mit unterschiedlichen Werkzeugen analysiert. Dabei bleiben viele Informationen ungenutzt und Unternehmen müssen zahlreiche verschiedene Werkzeuge zur Verfügung stellen. Azure Data Catalog soll die Unternehmensdaten bündeln und sicher zentral zur Verfügung stellen.

Die Analyse von Daten ist derzeit einer der Bereiche, die bei Microsoft im Fokus stehen. Die Redmonder bieten zahlreiche neue Dienste an, mit denen Unternehmen ihre Daten wesentlich besser analysieren können, als mit herkömmlichen Mitteln. Die meisten der neuen Werkzeuge konzentrieren sich auf die Cloud, vor allem auf Microsoft Azure. Aber auch der neue persönliche Assistent „Cortana“ von Windows 10 sowie die Integration von Office 365 spielen eine wichtige Rolle.

In den meisten Unternehmen gibt es zahlreiche verschiedene Datenquellen, die sich für eine gemeinsame Analyse nur schwer vereinen lassen. Hier setzt Microsoft mit Azure Data Catalog an. In dem verwalteten Cloud-Dienst bündeln Verantwortliche die verschiedenen Datenquellen im Unternehmen. Dazu werden im Assistenten von Azure Data Catalog zunächst die verschiedenen Quellen angebunden.

Danach lassen sich Benutzer festlegen, die das Recht haben die Daten auszuwerten. Auf die Daten kann mit Excel, SQL-Tools oder andere Analyse-Tools zugegriffen werden. Die Benutzer werden über Azure Active Directory authentifiziert. Arbeiten diese mit Windows 10, lassen sich deren Rechner direkt über das Betriebssystem anbinden. Mit entsprechender Berechtigung können auch Anwender Daten integrieren und für andere Benutzer freigeben.

Einsatzszenarien

Die meisten Unternehmen nutzen verschiedene Datenquellen, die aber nicht von allen Anwendern zugreifbar sind. Was zum Beispiel Geschäftsführer interessieren dürfte, ist die Frage: „Wo finde ich die belastbaren Verkaufszahlen des letzten Jahres?“ Oder auch: „Stimmen die Zahlen in diesem Bericht?“ Benutzer können verschiedene Datenquellen in Azure Data Catalog registrieren und für andere Benutzer freigeben. Alle Anwender können freigegebene Daten auf Basis ihrer Berechtigung nutzen, verifizieren und vergleichen. Dabei spielt es keinerlei Rolle, aus welcher Quelle die Daten stammen, solange die Datenquelle verifiziert und mit Azure Data Catalog verbunden ist.

Anstatt auf Berichte von Fachabteilungen zu warten, können sich berechtigte Anwender auf Basis von Self Service Business Intelligence eigene Berichte erstellen, die produktive Daten nutzen, aber die Datenquellen nicht beeinträchtigen. Bei Self Service Business Intelligence muss die Oberfläche leicht verständlich und schnell umsetzbar sein, unabhängig davon woher die Daten stammen.

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