Azure Data Catalog

Metadaten über die Cloud bereitstellen

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Wie alle Dienste in Microsoft Azure, wird auch Azure Data Catalog nach Nutzung abgerechnet. Unternehmen können mit 50 Anwendern den Dienst kostenlos testen. Um später den Dienst optimal zu nutzen, müssen Unternehmen pro 100 Benutzer mit aktuell 42 Euro pro Monat rechnen. Die maximale Anzahl an Katalogobjekten ist bei der kostenlosen Version 5.000 und bei der kostenpflichtigen Standard-Version 100.000. Die kostenlose Version reicht für erste Tests problemlos aus.

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Erste Schritte und Tests

Um Azure Data Catalog zu testen, reicht ein kostenloses Probe-Abonnement von Microsoft Azure aus. Für die Anbindung eigener Datenquellen stellt Microsoft eine Beispieldatenbank zur Verfügung. Die ersten Schritte können sich Administratoren über ein Lernprogramm selbst beibringen. Für den produktiven Einsatz von Azure Data Catalog benötigen Unternehmen ein Verzeichnis in Azure Active Directory. Denn hier werden die Anmeldedaten der Benutzer verwaltet, die Zugriff auf die Datenquellen erhalten sollen. Sobald ein Azure-Abonnement vorliegt, kann eine Anmeldung an Azure Data Catalog erfolgen. Über einen Assistenten lässt sich der Katalog einrichten (siehe Abb. 2).

Die Cortana Analytics Suite soll die verschiedenen Cloud-Dienste in Microsoft Azure bündeln und auf Wunsch auch mit dem persönlichen Assistenten in Windows 10 zur Verfügung stellen. Dieser kann in diesem Bereich auch auf andere Daten zugreifen, auch auf Informationen in SharePoint Online und Exchange Online aus Office 365. Cortana Analytics Suite fasst die Dienste Power BI, Azure Machine Learning, Azure HDInsight, Azure Stream Analytics, Azure Data Lake, Azure SQL Data Warehouse, Azure Data Factory, Azure Data Catalog, Azure Event Hubs und weitere zu einem zentralen Werkzeug zusammen.

Note „Empfehlenswert“

Azure Data Catalog stellt ein weiteres Analysewerkzeug dar, mit dem Unternehmen in heterogenen Umgebungen besser Daten analysieren können. Anstatt sich mit Replikations- und Synchronisierungsmechanismen, Berechtigungen, veralteten Daten und anderen Problemen herumzuschlagen, müssen Administratoren die gewünschten Quellen nur anbinden und Anwendern zur Verfügung stellen. Dadurch lassen sich Unternehmensdaten einfacher, kostensparender und effizienter analysieren. Da der Katalog kostenlos getestet werden kann, auch mit produktiven Daten, sollten sich Unternehmen die Möglichkeiten von Azure Data Catalog ansehen. Der Katalog ist in wenigen Minuten einsatzbereit und erfordert keinerlei Verwaltungsaufgaben.

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