Azure Data Catalog

Metadaten über die Cloud bereitstellen

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Sobald Administratoren die einzelnen Datenquellen an Azure Data Catalog angebunden, die Rechte verteilt, und die Umgebung konfiguriert haben, können Anwender den Cloud-Dienst nutzen und die Unternehmensdaten effizient analysieren. Neben der Möglichkeit mit Power Query zu arbeiten, bietet Azure Data Catalog auch die Möglichkeit an, sich mit Power BI zu verbinden, der Business-Intelligence-Lösung in Office 365. Die Daten lassen sich filtern, auch im Webportal, und mit verschiedenen Werkzeugen weiter verarbeiten.

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Der Vorteil der Metadaten-Lösung ist die zentrale Oberfläche und Sammelstelle, um alle Arten von Unternehmen zu filtern, zu sammeln und zu analysieren. Neben Quellen in Microsoft Azure lassen sich auch lokale Datenbanken anbinden. Dabei muss es sich nicht unbedingt um SQL-Server handeln, sondern auch Oracle-Datenbanken und andere Quellen stehen zur Verfügung.

Datenquelle anbinden

Die Anbindung der Datenquellen läuft über einen Assistenten. Sobald Administratoren zum Beispiel einen Datenbank-Server angebunden haben, lässt sich genau festlegen welche Datenbanken und welche Objekte in den Datenbanken in Azure Data Catalog integriert werden sollen. Bei den Objekten lassen sich die einzelnen Datenbanken bis auf Tabellen und Sichten herunterbrechen. Außerdem lässt sich festlegen, welcher Benutzerkreis die aktuelle Datenquelle nutzen darf.

Nur die Verweise zu den Datenquellen, inklusive der Berechtigungen, werden in der Cloud gespeichert. Die Daten selbst bleiben immer in der Datenquelle gespeichert und werden nicht beeinträchtigt, repliziert oder sonst wie übertragen. Das erhöht die Sicherheit der Daten und Anwender arbeiten immer mit aktuellen Daten, da die produktive Quelle ständig auch aktuell ist. Die Datenquellen können in Microsoft Azure gespeichert sein oder auf lokalen Servern im Unternehmen. Woher die Daten stammen, spielt für die Anwender keine Rolle, denn diese arbeiten nur noch mit dem Datenkatalog in Azure.

Daten analysieren

Sobald die Datenquellen hinterlegt sind, können Administratoren in Microsoft Azure umfangreiche Filter anlegen, mit Tags arbeiten und Anwender können Daten filtern und analysieren. Die Daten aus der Datenquelle sind sofort verfügbar. Anwender können die einzelnen Datenquellen und deren Objekte mit Beschreibungen und Metadaten konfigurieren und auf diesem Weg besser mit anderen Daten zusammen analysieren. Microsoft hat darauf Wert gelegt, dass sich die einzelnen Daten leicht durchsuchen und filtern lassen. Dazu steht in der Weboberfläche ein Assistent zur Verfügung (siehe Abb. 1).

Wie dieser bedient wird, zeigt Microsoft in einem Online-Video. Die Daten lassen sich mit beliebigen Clientanwendungen analysieren. Die Standardprogramme Excel und Visual Studio stehen natürlich ebenfalls zur Verfügung, genauso wie die Analysewerkzeuge in Office 365 und Microsoft Azure. Die Verbindung zu den Clientanwendungen kann direkt über das Azure-Portal erfolgen. Anwender müssen also keine komplizierten Verbindungen zwischen ihrem Rechner und der Cloud konfigurieren. Azure Data Catalog zeigt aber auch Verbindungs-URLs an, mit denen sich Anwender über jedes kompatible Tool mit dem Katalog verbinden können. Verantwortliche Anwender können wiederum festlegen, welche anderen Anwender Zugriff auf die einzelnen Datenquellen erhalten sollen.

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