Wie umfassend sollen externe Dienste sein?

Managed Services sind die logische Folge von Cloud

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Die Rolle des Administrators

Oft ist es aber so, dass auch der Service-Provider Hand anlegen muss, da auch auf dessen Seite bestimmte Konfigurationen, beispielsweise für mehr Speicher, erfolgen müssen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen IT-Administrator und Service Provider bereits im Vorfeld der Änderungen ist Grundvoraussetzung für reibungslose Umstellungen.

Unmittelbar nach der Neukonfiguration ist der IT-Administrator an den Konsolen des Backups gefragt. Er muss prüfen, ob die Datensicherung einwandfrei funktioniert und den Ansprüchen genügt. Dem Administrator ist technisch geholfen, seine Ressourcen werden aber unter Umständen immer noch merklich belastet.

Damit ein Unternehmen nicht nur die Infrastruktur des Backups, sondern auch die eigenen Ressourcen optimieren kann, kommen Managed Services ins Spiel. Hier übernimmt der Service Provider nicht nur den technologischen Betrieb sondern zudem das gesamte Monitoring und Management. Diese Variante bietet deutlich mehr Vorteile als das klassische Outtasking der Datensicherung.

Ab jetzt kann der Service Provider weitere Services wie Monitoring und Administration sowie das vielleicht noch wichtigere Desaster Recovery stellen. Durch die komplette Kontrolle über alle Datensicherungsmaßnahmen hinweg rückt der Service Provider deutlich näher an das Unternehmen heran. Er kann im Notfall mit seiner Erfahrung und Expertise nicht nur das Backup installieren, überwachen und gegebenenfalls anpassen, sondern auch einen wesentlich höheren Grad an Sicherheit für das Unternehmen insgesamt schaffen.

"Die Vorteile von Managed Services liegen klar auf der Hand", sagt Martin Träger, Sales Director DE beim Systemhaus MTI Technology.
"Die Vorteile von Managed Services liegen klar auf der Hand", sagt Martin Träger, Sales Director DE beim Systemhaus MTI Technology.
(Bild: MTI Technology)

Managed Services à la carte

Managed Services lassen sich beliebig skalieren. Während beispielsweise die Umstellung auf eine neue zentrale Applikation meist das ganze Unternehmen und auch den Betrieb beeinflusst, können Managed Services auch schrittweise, genau dort wo der Schuh am meisten drückt, eingeführt werden. Durch eine gezielte Identifizierung und Priorisierung unterschiedlicher IT-Aufgaben lassen sich im ersten Schritt kleinere und sekundäre IT-Bereiche in die Services überführen. Dadurch kann sich ein Unternehmen an die neue Vorgehensweise gewöhnen und es lassen sich in vergleichsweise unkritischen Bereichen wichtige Erfahrungen sammeln.

Cloud Services helfen Unternehmen in den meisten Fällen, neue Technologien zu optimieren, ohne dass man sich diese kaufen und ins eigene Rechenzentrum installieren muss. Managed Services hingegen helfen dabei, Unternehmen wirtschaftlich zu betreiben.

* Martin Träger ist Sales Director DE beim Systemhaus MTI Technology.

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