Digitale Unabhängigkeit stärken Red Hat: Neue Funktionen für souveräne und private Clouds

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Mehr Souveränität, mehr Auswahl: Softwarehersteller Red Hat baut sein Angebot für souveräne und private Clouds aus – und bringt mit Red Hat Confirmed Stateside Support und Red Hat Confirmed Sovereign Support nun auch Wahlfreiheit in den Support.

Red Hat stärkt die digitale Unabhängigkeit von Unternehmen mit neuen Funktionen für souveräne und private Clouds.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Red Hat stärkt die digitale Unabhängigkeit von Unternehmen mit neuen Funktionen für souveräne und private Clouds.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Red Hat erweitert seine Angebote für souveräne und private Clouds um neue Funktionen, die Unternehmen mehr Kontrolle über Technologien und Daten ermöglichen sollen. Ziel ist eine größere Unabhängigkeit von geopolitischen Verschiebungen, Marktdynamiken und veränderten Lieferantenangeboten. Die zusätzliche Wahlfreiheit erstreckt sich dabei nicht nur auf die Software-Plattformen, sondern mit Red Hat Confirmed Stateside Support und Red Hat Confirmed Sovereign Support auch auf den Support.

Das sind die neuen Angebote von Red Hat:

  • Zu den Neuerungen zählt unter anderem eine Erweiterung des Compliance-Frameworks, die Unternehmen bei der Vorbereitung von Audits unterstützt. Neue Compliance-Profile für Red Hat OpenShift Compliance Operator sollen es erlauben, in Kombination mit Red Hat Advanced Cluster Security for Kubernetes technische Reviews zu automatisieren. Unternehmen können damit Nachweise für regionale oder branchenspezifische Regulierungen wie NIS2, DSGVO und DORA schneller einfacher erstellen.
  • Ein neuer plattformübergreifender Installer soll eine automatisierte, vorkonfigurierte und isolierte Plattformen bereitstellen, darunter Red Hat Enterprise Linux, Red Hat OpenShift und Red Hat Ansible Automation Platform. Da operative Guardrails beim Start durchgesetzt werden, können Unternehmen weniger manuell konfigurieren und erhalten eine Compliance-konforme Landing-Zone für Workloads.
  • Ein neues Provisioning-Interface für Services soll es Partnern und Kunden erlauben, virtuelle Maschinen, Cluster und KI-Services auf Red Hat OpenShift bereitzustellen. Somit lassen sich etwa GPU as a Service, Model as a Service und Inferencing as a Service als Teil einer privaten, KI-fähigen und skalierbaren Cloud mit Red Hat als Basis umsetzen – bei voller Kontrolle über den Modell-Lebenszyklus.
  • Die von Red Hat Lightspeed gelieferten Telemetriedaten für das Kostenmanagement unter OpenShift bleiben nun vollständig innerhalb der eigenen Umgebung. Unternehmen erhalten damit eine Sichtbarkeit über ihre Cloud-Ausgaben, ohne operative Daten übertragen zu müssen.

Lokalisierte Software-Bereitstellung in der EU geplant

Darüber hinaus plant Red Hat, seine Software-Bereitstellung zu lokalisieren, damit sie unabhängiger von regionalen Störungen wird. Den Anfang macht die EU, wo Kunden und Partner zunächst Red Hat Enterprise Linux von regionalen Systemen herunterladen können. Bis Ende 2026 sollen dann weitere Produkte auf diesem Wege bereitstehen.

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