IT-Awards 2023 Die beliebtesten Anbieter von Managed Cloud Hosting

Von Martin Hensel 3 min Lesedauer

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In der modernen Geschäftswelt müssen Unternehmen schnell und flexibel auf sich verändernde Anforderungen reagieren. Mit klassischen On-Premises-Architekturen kann das durchaus zum Problem werden. Oftmals liegt der Schritt in die Cloud nahe – doch was tun, wenn dazu das nötige Know-how fehlt?

Managed Cloud Provider stellen Speicher- und Rechenressourcen bereit, hosten benötigte Anwendungen und übernehmen die Verwaltung, Wartung und Absicherung von Technik und Diensten.(©  Ar_TH - stock.adobe.com)
Managed Cloud Provider stellen Speicher- und Rechenressourcen bereit, hosten benötigte Anwendungen und übernehmen die Verwaltung, Wartung und Absicherung von Technik und Diensten.
(© Ar_TH - stock.adobe.com)

Die Cloud ist unstrittig im Unternehmensalltag angekommen – und ein Ende ihres Einsatzes ist noch lange nicht in Sicht. Vielmehr sieht es nach dem Gegenteil aus: Laut den Marktforschern von IDC in ihrer Studie „Cloud in Deutschland 2023: The Next Big Step“ wird für Public Cloud Services hierzulande bis 2026 ein jährliches durchschnittliches Wachstum von beachtlichen 23 Prozent erwartet.

Die Experten zählen auch die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten auf, unter anderem von Platform as a Service (PaaS) und Cloud Native über dezentrale und Multi-Cloud-Modelle bis hin zu Primary- und Hybrid-Cloud-Modellen. Entsprechende Entscheidungen für und gegen eine Cloud-Variante sind von großer Tragweite und können durchaus über das zukünftige Wohl und Wehe eines Unternehmens entscheiden.

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Genau an dieser Stelle beginnen aber für viele Firmen die Probleme: Die vorhandene Infrastruktur on-premises ist den modernen Anforderungen nicht mehr gewachsen, eine skalierbare und zukunftssichere Modernisierung aber kaum zu bezahlen. Die Cloud würde sich als Ausweg anbieten – doch häufig fehlt es speziell in kleinen und mittelständischen Unternehmen am nötigen Know-how für Implementierung, Migration und sicheren Betrieb einer solchen Plattform. Müssen dann noch Datenschutz- und Compliance-Vorgaben eingehalten werden, wachsen die Herausforderungen den Firmen schnell über den Kopf.

Ab in die Cloud – mit etwas Hilfe

Hilfe finden transformationswillige Unternehmen bei Anbietern von Managed Cloud Hosting. Sie stellen nicht nur die nötigen Plattformen in meist verschiedenen, auch branchenspezifischen Varianten bereit, sondern stehen den Kunden mit Rat und Tat bei der praktischen Umsetzung zur Seite. Zum Leistungsumfang derartiger Cloud-Provider zählen unter anderem die Bereitstellung der erforderlichen Speicher- und Rechenressourcen, das Hosting benötigter Anwendungen sowie Verwaltung, Wartung und Absicherung von Technik und Diensten. Flankierende Support- und Beratungsservices stellen dabei sicher, dass Kunden bei aufkommenden Fragen nicht alleingelassen werden. Um Monitoring, Wartung und Updates kümmert sich meist ebenfalls der jeweilige Cloud-Anbieter.

Der Einsatz von Managed Cloud Hosting ist für Unternehmen vor allem aufgrund der vergleichsweise überschau- und planbaren Kosten interessant. Die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der Cloud-Plattformen ermöglichen zudem schnelle Reaktionen auf sich verändernde Geschäftsanforderungen, ohne dabei große Kostenrisiken mitzubringen – eine Eigenschaft, die ebenfalls gerne gesehen und genutzt wird.

Der maßgeschneiderte Einsatz moderner Technologien und Verfahren wie etwa Containerisierung, KI oder Automatisierung ist damit kein Problem mehr. Niedrige Latenzen und zuverlässiger Betrieb mit sehr hoher Verfügbarkeit zählen zum guten Ton unter Cloud-Providern. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit des zeit-, orts- und geräteunabhängigen Zugriffs auf Daten und Anwendungen.

Technisch up-to-date und sicher

Von Vorteil ist auch die große Angebotsvielfalt im Managed-Cloud-Segment: Mittlerweile gibt es für nahezu jede Geschäftsanforderung eine passende Umgebung, von Public und Private Clouds über hybride Infrastrukturen bis hin zu Multi-Cloud-Modellen. Studien zufolge setzen Unternehmen dabei zunehmend auf eine „Cloud first“-Strategie, die bei IT-Projekten einen entsprechenden Fokus setzt. Auch frühere Vorbehalte haben stark abgenommen, da die wirtschaftlichen Vorteile und die effiziente Bewältigung der digitalen Transformation sehr starke Argumente für den Schritt in die Cloud darstellen.

Wichtige Themen, die in der Vergangenheit häufig für Stirnrunzeln sorgten, sind Sicherheit und Resilienz der Cloud-Plattformen. In Studien gaben nahezu alle befragten Unternehmen an, dass etwa neben der Leistungsfähigkeit und Stabilität auch Security und Compliance absolut entscheidende Faktoren für ihre Entscheidung sind. So sind zum Beispiel Multi-Cloud-Umgebungen in der Regel in der Lage, Teilausfälle ohne Funktionsverlust zu verkraften.

Das Hosting an sich findet meist in sicheren und entsprechend zertifizierten Rechenzentren im Inland oder an einem zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konformen Standort statt. Hierdurch wird bereits ein großer Teil der Datenschutz- und Compliance-Anforderungen erfüllt. Zudem werden im Rahmen von Service Level Agreements (SLAs) detailliert alle Rahmenbedingungen und der Leistungsumfang definiert.

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