SAP stellt „HCM Bridge to the Cloud” vor

HR-Prozesse leichter in die Cloud verlagern

| Autor: Elke Witmer-Goßner

On-Premises-Kunden können jetzt in Ruhe ihre HR-Prozesse mit SAP-SuccessFactors-Lösungen in die Cloud verlagern.
On-Premises-Kunden können jetzt in Ruhe ihre HR-Prozesse mit SAP-SuccessFactors-Lösungen in die Cloud verlagern. (Bild: © peshkova - stock.adobe.com)

SAP hat das neue „HCM Bridge to the Cloud“-Programm angekündigt, das Kunden helfen soll, ihre personalwirtschaftlichen Prozesse in die Cloud zu verlagern. Das neue Angebot richtet sich an Kunden, die ein klassisches SAP ERP Human Capital Management (HCM) im Einsatz haben und den Einstieg in die Cloud planen.

Insbesondere soll Kunden die Umstellung auf die cloud-basierte SAP-SuccessFactors-Lösungen erleichtert werden. Die neue Brückenlösung ist die erste einer geplanten Reihe von Angeboten, die noch im Laufe des Jahres 2018 bekannt gegeben werden sollen. Mit diesen Programmen möchte SAP On-Premises-Kunden bei ihrem Umstieg in die Cloud unterstützen.

Ursprünglich hatte SAP den harten Schnitt geplant und ab 2025 nur noch die Cloud- bzw. SaaS-Lösung für Personalverwaltung anbieten wollen. Dagegen argumentierte die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG): Viele Unternehmen hätten noch immer nicht strategisch entschieden, welchen Weg sie künftig gehen wollen. Es sei nicht so einfach, sich so schnell von einer über Jahre gewachsenen On-Premises-Umgebung zu verabschieden und alle Anwendungen in die Cloud zu verlagern, selbst wenn man es eigentlich wollte.

Brückenschlag in die Cloud

Die Kritik am engen Zeitplan ist bei SAP nicht auf taube Ohren gestoßen. Der Konzern verlängert nun die Übergangszeit SAP mit speziellen Lösungen, damit Unternehmen ihre lokalen Implementierungen sukzessive und planvoll in die Cloud bringen können. Die Services des neuen Programms „HCM Bridge to the Cloud“ ermöglichen Kunden, die richtigen Komponenten in die Cloud zu verlagern, wenn es für das Geschäft von Vorteil ist. Gleichzeitig sollen vorhandene Investitionen in bestehende HR-Lösungen geschützt bleiben.

Die Digitalisierung der HR-Prozesse soll reibungslos und ohne große Risiken verlaufen. Hier helfen vordefinierte Konfigurationsbeschleuniger, Prozessbibliotheken sowie Tools für Integration und Datenmigration und die Erstellung einer individuellen Roadmap für die digitale Transformation der Personalprozesse. Die Anwender werden zudem bei der Erstellung eines Business Case unterstützt, der die Wertschöpfung für das Unternehmen aufzeigt.

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