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Umfrage zu digitalen Angeboten Google, WhatsApp und Co. sind zu intransparent

Autor / Redakteur: Dr. Gesine Herzberger / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Digitale Marken und Dienste sind aus dem Leben vieler Menschen kaum wegzudenken – allerdings machen sich immer mehr Nutzer Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre und die Intransparenz von Google, WhatsApp und Apple.

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Viele Nutzer solcher digitalen Dienste machen sich immer mehr Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre und die Intransparenz der Anbieter.
Viele Nutzer solcher digitalen Dienste machen sich immer mehr Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre und die Intransparenz der Anbieter.
(Bild: gemeinfrei)

So haben sieben von zehn Deutschen die Befürchtung, dass die genannten Internetkonzerne nicht sorgsam genug mit ihren Daten umgehen. Und 69 Prozent der Bundesbürger wollen zwar die Dienste weiter nutzen, beklagen aber, dass ihnen die Anbieter intransparent und unberechenbar erschienen. Das sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage.

Auch die weltweite Marktdominanz der drei US-Konzerne bereitet etlichen Bundesbürgern Sorge. So äußern 62 Prozent der Befragten ihre Furcht vor einem globalen Netzmonopol der amerikanischen Marktführer, das Konkurrenten und damit den Wettbewerb ersticken könnte. Immerhin 37 Prozent der befragten Bundesbürger versuchen wegen ihrer Bedenken häufiger ohne die Dienste von Google, WhatsApp oder Apple auszukommen.

Jan Döring ist Partner bei Prophet.
Jan Döring ist Partner bei Prophet.
(Bild: Prophet Germany GmbH)

„Will eine Marke oder ein Internetdienst wie WhatsApp, Google oder Apple dauerhaft erfolgreich und nachhaltig bleiben, muss sie den Wunsch ihrer Nutzer nach Transparenz und Berechenbarkeit ernst nehmen“, bewertet der Berliner Prophet-Partner Jan Döring die Ergebnisse der Umfrage. Die Markenstrategen der Konzerne dürften sich nicht darauf verlassen, dass ihre Marke ständig so relevant bliebe, dass die Menschen ohne sie nicht leben wollten. Sowie die Relevanz der Marke für die Nutzer geringer werde, träten die Ängste vor der Intransparenz der Anbieter wieder mehr in den Vordergrund und die Nutzer empfänden, dass diese Marke für sie noch unberechenbarer und weniger vertrauensvoll werde, meint Döring. Dann suchten sie nach Alternativen und wechselten womöglich den Dienst.

Zur Umfrage

Die weltweit tätige Markenberatung Prophet hat zum Thema „Mehr Nutzen oder mehr Angst: Wie wichtig sind Ihnen die digitalen Angebote von Google, WhatsApp oder Apple?“, im Januar dieses Jahres 1.000 Erwachsene in Deutschland repräsentativ befragt. Ein Interview mit Jan Döring sowie die Umfrageergebnisse aus Deutschland finden Sie hier.

* Kürzlich hat Prophet die Ergebnisse des „Prophet Brand Relevance Index“, dem ersten Markenranking, das die Markenrelevanz aus Konsumentensicht beurteilt, veröffentlich. Dazu wurden in Deutschland, den USA, Großbritannien und China etwa 45.000 Verbraucher zu über 250 Marken befragt.

Über Prophet

Prophet ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung mit Büros u.a. in Berlin, London, Zürich, Hongkong, San Francisco und New York. Mit mehr als 350 Beratern unterstützt Prophet Unternehmen wie BMW, Cisco, Deutsche Bank, Ebay, Eon, Electrolux, GE, Johnson & Johnson, McDonald’s, Visa, oder Zurich Financial bei der Entwicklung von Wachstumsstrategien, der Innovation ihrer Geschäftsmodelle, der Weiterentwicklung ihrer Markenstrategien sowie der Transformation ihres Marketings. Dazu vereint Prophet Kompetenzen in den Bereichen Insights, Analytics, Innovation, Digitalisierung, Marke, Marketing und Design zu interdisziplinären Lösungen.

Dieser Beitrag stammt von unserer Schwesterpublikation marconomy.

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