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Bericht beschreibt künftige Trends für Multi-Cloud DSGVO wird binnen fünf Jahren abgelöst

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die DSGVO wird innerhalb von fünf Jahren einem weltweiten Standard für Datenschutz Platz machen müssen – so eine Prognose des von F5 Networks beauftragten „Future of Multi-Cloud (FOMC) Report“ für die EMEA-Region.

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F5 versteht sich als Anbieter von Multi-Cloud Application Services und Management Tools.
F5 versteht sich als Anbieter von Multi-Cloud Application Services und Management Tools.
(Bild: F5)

Mit dem „Future of Multi-Cloud (FOMC) Report“ wagt F5 Networks einen Ausblick auf die Cloud-Trends der kommenden Jahre. Die bei Foresight Factory beauftragte Auswertung konzentriert sich auf die EMEA-Region und basiert auf Originalstudien aus 25 weltweiten Märkten, öffentlich zugänglicher Literatur sowie qualitativen Interviews mit 15 Cloud-Experten.

Dem Report zufolge kommen mit der Multi-Cloud in den kommenden Jahren grundlegende Veränderungen auf Anbieter und Verbraucher zu. Josh McBain, Director of Consultancy bei Foresight Factory, meint: „Sie [die Multi-Cloud] ebnet den Weg für völlig neue Innovationen, indem Cloud-Architekten, DevOps, NetOps und SecOps gemeinsam neuartige Dienste entwickeln, die herkömmliche Infrastrukturen einfach nicht bieten können. Die Aussichten für die nächsten fünf Jahre sind hervorragend.“

Zugleich warnt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks, allerdings: „Die Risiken sind so hoch wie nie. Und Unternehmen, welche heute die Multi-Cloud ignorieren, werden in den nächsten fünf Jahren erheblich zu kämpfen haben.“

Neben den Verheißungen von höherer Agilität und Effizienz thematisiert der FOMC-Report auch mögliche Herausforderungen. Zu diesen zählten neben mangelnden Fachkräften auch Cyberkriminelle, die immer raffinierter und gefährlicher agierten. Als mögliche Gegenmaßnahme empfehlen die Autoren der Studie die Implementierung eines robusten, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen.

Schließlich sehen die Experten Handlungsbedarf in Sachen Compliance. Die aktuelle EU-Datenschutz-Grundversorgung (DSGVO) sei zwar die umfassendste und weitreichendste Rechtsvorschrift ihrer Art, werde langfristig aber nicht genügen. Innerhalb von fünf Jahren werde daher wohl ein weltweiter Standard für Datenschutz erforderlich.

Einstweilen könnten sich Unternehmen durch Best Practices und Service-Bereitstellung im Kontext der Multi-Cloud differenzieren, empfiehlt Josh McBain und erläutert: „Die heutigen technologiebewussten Verbraucher und Kunden wollen nur noch Anbieter mit vertrauenswürdiger Datenbearbeitung nutzen.“

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