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Business Intelligence und BPM – untrennbares Duo für erfolgreiche Geschäftsprozesssteuerung
Dass erfolgreiche Unternehmen prozessorientiert arbeiten, klingt mittlerweile wie eine Selbstverständlichkeit. Funktions- und abteilungsübergreifend nutzen Firmen die Möglichkeiten von Business Process Management, um durch systemübergreifende, automatisierte und integrierte Prozesse Kosten zu sparen, ihre Produkte schneller zu vermarkten, Kunden & Lieferanten zu binden, Risiken zu minimieren und Flexibilität sowie Agilität zu optimieren. Dazu sind die kontinuierliche Planung, Überwachung und Steuerung von Prozessen im Rahmen von BPM Voraussetzung.
Damit steht Business Intelligence (BI) in dem Kontext, in dem sie größtmöglichen Nutzen erzielen kann: dem Kontext von Geschäftsprozessen. Prozesse können proaktiv überwacht, ausgewertet und dann stetig und aus den sich ständig ändernden Daten flexibel angepasst werden. Leider bisher nur in der Theorie, da bei den bisherigen starren Prozessmodellen nicht alle Eventualitäten berücksichtigt respektive vorhergesagt werden können.
Was braucht eine BPM-Suite, um realiter die Echtzeitsteuerung von Geschäftsprozessen leisten zu können? Wenn das BI-System signalisiert, das etwas außer Kontrolle gerät, müssen die gekoppelten Prozesse auf schnellstem Wege an die neue Situation angepasst werden können. Hierzu muss die Engine die erhaltenen Daten aus dem Business Intelligence-System wie eine „Datenwolke“ vorhalten und diese dann flexibel bereitstellen können.
Weiterhin ist eine Prozessmodifizierung im laufenden Betrieb notwendig, ohne dass bereits gestartete Prozesse ins Leere laufen oder Inkonsistenzen nicht aufgelöst werden können. Nur dieses Zusammenspiel zwischen Datenverwendung und flexiblen Prozessanpassungen ermöglicht es, aus den gewonnen BI-Daten kontinuierliche Prozessverbesserungen zu erzielen und den Schritt vom Business Intelligence zum Business Process Management (BPM) zu gehen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel für dynamische Prozessanpassungen findet sich etwa bei der Griesser AG. Der Schweizer Spezialist für Storen und Rolladen setzt auf die BPM-Suite von Inspire Technologies: „Geschäftsprozesse sind dynamisch, daher muss sich eine BPM-Lösung flexibel anpassen lassen, sollte mal etwa aus dem Ruder laufen“, erklärt Ruedi Neff, IT-Leiter bei Griesser. „Die Möglichkeit, Prozesse im laufenden Betrieb auf einen neuen Releasestand zu aktualisieren, konnte uns nur BPM inspire bieten. Die Prozesse bei den meisten Anbietern sind oft viel zu aufgeblasen, unflexibel und kaum skalierbar, so dass man von vornherein größte Bedenken hat, auch nur an einer einzigen Stellschraube zu drehen.“
Aktuell laufen bei Griesser 15 Kernprozesse, die sich abteilungsübergreifend über sämtliche Unternehmensbereiche von der Produktion über die IT bis hin zur Verwaltung und Geschäftsleitung erstrecken. Pro Tag arbeiten bis zu 400 User mit der Lösung, die im gleichen Zeitraum an die 400 Prozessinstanzen abarbeitet. Das große Plus: eine BPM-Lösung, die Prozesssteuerung wörtlich nimmt.
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