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Box Zones speichert Daten regional ab Deutsche Cloud für Box-Nutzer

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Nutzer des Cloudspeicherdienstes Box können ihre Daten demnächst auch regional in Europa oder Asien speichern. Hierfür nutzt der Anbieter die Infrastrukturdienste von Amazon Web Services (AWS) und IBM Cloud.

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Gegen Gebühr können deutsche Box-Nutzer Daten im Inland speichern lassen.
Gegen Gebühr können deutsche Box-Nutzer Daten im Inland speichern lassen.
(Bild: Box)

Die „Box Zones“ genannte Option soll Unternehmen mehr Kontrolle über ihre kritischen Daten geben. Die können damit gezielt in Deutschland, Irland, Singapur oder Japan gespeichert werden. Hierfür greift Box auf die Infrastrukturen von Amazon Web Services (AWS S3) und IBM Cloud zurück. Das Angebot soll die schon zuvor präsentierten Dienste Box KeySafe und Box Governance ergänzen.

Mit der Offerte will Box offenbar datenschutzrechtliche Bedenken zerstreuen und neue Kunden gewinnen. Aaron Levie – CEO und Mitbegründer des Anbieters – formuliert das etwas umständlich: „Dennoch haben Gesetze und Bestimmungen vor Ort viele Firmen dazu gezwungen, Einschränkungen in Hinblick auf die Technologie hinzunehmen, durch die ihr Erfolg begrenzt wird und die eine Hemmschwelle für die Produktivität und Zusammenarbeit der Angestellten bedeuten. Box Zones wird die digitale Umwandlung für Enterprise-Kunden in Europa und Asien antreiben helfen und unsere internationale Präsenz beschleunigen.“

Box Zones soll ab Mai gegen eine zusätzliche Gebühr verfügbar sein.

Basierend auf Box Zones will IBM auch den Einsatz hybrider Cloud-Infrastrukturen vorantreiben. Zudem werde man unterschiedliche Lösungen in das gemeinsame Angebot einbinden, darunter den IBM Content Navigator.

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