„Cloud first“ setzt sich als strategischer Ansatz für den IT-Betrieb immer mehr durch. Somit werden Hybrid- und Multi-Cloud-Bereitstellungen immer beliebter. Aber: Je mehr Arbeitslasten in die Cloud verlagert werden, umso schwieriger wird deren Verwaltung.
Mit der „emma“-Plattform sollen Organisationen jeder Größe das wahre Potenzial ihrer Cloud-Strategien ausschöpfen, Innovationen vorantreiben und sich somit einen Wettbewerbsvorteil sichern können.
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Vor allem Multi-Cloud-Umgebungen ziehen oft einen Wildwuchs an Tools nach sich. Insbesondere, wenn Unternehmen mehrere Software- und Cloud-Service-Tools zur Verwaltung ihrer Multi-Cloud-Bereitstellungen einsetzen. Wer soll da noch Durchblick bewahren und die Kontrolle behalten – auch über die Kosten?
Die Architektur der emma-Plattform ist modular aufgebaut mit erweiterbarem Framework.
(Bild: Emma Technologies)
Cloud- und Kostenmanagementplattformen helfen dabei, die Komplexität und Kosten virtueller Umgebungen zu verwalten. Aber zunehmend liegt der Verdacht nahe: Die machen alles nur noch komplexer und erschweren die effektive Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen, statt für mehr für Durchblick zu sorgen.
Der Luxemburger Netzwerkspezialist Emma Technologies hat die immanenten Probleme des Plattformmanagements erkannt und mit der Lösung „emma“ ein Multi-Cloud-Management auf den Markt gebracht, dass auch Nicht-IT-Experten in Unternehmen die strategische Cloud-Nutzung ermöglichen soll.
Der aus der Wortfolge „enterprise multi-cloud management application“ geformte Produktname „emma“ steht für eine Plattform, die die Bereitstellung und Verwaltung in verschiedenen Cloud-Umgebungen ermöglicht, sowohl lokal im eigenen Rechenzentrum als auch am Edge, privat oder öffentlich. Das Besondere: „Wir bieten die einzige Plattform, die von A nach B kann“, erklärt Dmitry Panenkov, CEO und Gründer von Emma Technologies, „indem wir neben Compute Resources, Spot Instanzen, Anwendungs- und Netzwerkumgebungen auch Backups und Container in die Analysen einbeziehen“.
Sehen, was in den Clouds passiert
Der Cloud-agnostische Ansatz soll die nahtlose Verwaltung von Ressourcen über ein breites Spektrum von Cloud-Service-Anbietern hinweg ermöglichen. Dabei ist es nicht notwendig, sich an Pläne oder Verträge mit jedem einzelnen Anbieter zu binden. Egal wie viele Clouds ein Unternehmen nutzt, „emma“ arbeitet unter nur einem – dem eigenen – Service Level Agreement (SLA). Damit ist „emma“ auch für solche Anwender nutzbar, die bisher aufgrund der zu erwartenden Komplexität auf Hyperscaler verzichtet haben.
Die Plattform visualisiert über eine zentrale, standardisierte und zugleich intuitive Schnittstelle alle genutzten Cloud-Dienste sowie deren tatsächliche und zu erwartende Kosten. Die No-Code-Netzwerkintegration erleichtert die Anwendbarkeit.
Wir wollen das Netscape der Cloud sein. Vor Netscape musste jeder programmieren, um ins Internet zu kommen. Als Netscape den Browser einführte, konnte ihn jeder nutzen. Die gleiche Entwicklung wird auch in der Cloud stattfinden. Ihre Möglichkeiten sind derzeit nur für eine ausgewählte Gruppe von Fachleuten zugänglich. Das muss sich ändern, und emma will dabei eine wichtige Rolle spielen.
Dmitry Panenkov, CEO und Gründer von emma
Die Cloud-Management-Konsole ist zentraler Kontrollpunkt, die den Überblick über alle Cloud-Ressourcen, die auch mehrere Cloud-Anbieter umfassen können, bietet. Damit entfällt das für die Verwaltung von Multi-Cloud-Konfigurationen übliche Hin- und Herwechseln zwischen unterschiedlichen Dashboards und Schnittstellen verschiedener Cloud-Anbieter. Diese zentrale Ansicht ermöglicht Administratoren, Ressourcen über verschiedene Clouds hinweg nahtlos von einem einzigen Standort aus zu überwachen, bereitzustellen, zu verteilen und zu skalieren.
Aber auch für die Anwender selbst bringt „emma“ Vorteile. CloudOps, FinOps, DevOps, NetworkOps – alles sei sofort nutzbar, ohne jeweils die IT bemühen zu müssen.
Orchestrierung plus Kostenkontrolle
Die Migration auf „emma“ sei, verspricht Panenkov, schnell möglich, da nur die VMs übertragen werden müssen. Mit wenigen Klicks ließe sich jede virtuelle Infrastruktur erstellen und verwalten. Die einheitliche Sicht auf die Cloud-Infrastruktur und -Anwendungen ermögliche die leichte Identifizierung für Möglichkeiten der Kostensenkung sowie korrigierende Eingriffe in Echtzeit mit Hilfe der Analysefunktionen, aber auch Vorhersagen. So ließen sich beispielsweise Preisunterschiede in verschiedenen Cloud-Regionen eines Anbieters in Echtzeit erkennen.
Die Tabelle zeigt in detaillierter Darstellung die tatsächlichen Latenzzeiten zwischen verschiedenen Dienstanbietern und Regionen innerhalb des „emma“-Netzwerk-Backbones.
(Bild: Emma Technologies)
Darüber hinaus biete „emma“ Verbesserungspotenziale bei der Anwendungsleistung und die Möglichkeit, Latenzzeit mithilfe von Netzwerküberwachungstools („real-time monitoring“), Lösungen zur Verkehrsanalyse und anderen Optimierungsalgorithmen zu verringern. Außerdem können Unternehmen Sicherheitsrichtlinien in allen Cloud-Umgebungen mit Funktionen wie Netzwerksegmentierung, Zugriffskontrolle und Verschlüsselung durchsetzen, um sensible Daten zu schützen und gesetzliche Vorschriften zu erfüllen.
„Mit emma helfen wir jedem Unternehmen dabei, die besten Cloud-Services zu nutzen“, verspricht CEO Panenkov, indem das Kosten-Nutzen-Verhältnis optimiert und eine strategische Cloud-Nutzung ermöglicht werde. „Die Macht liegt beim Nutzer“, so Panenkov, und nicht beim Hyperscaler. „Wartet nicht auf die Supercloud, schaut Euch ‚emma‘ an!“
Stand: 08.12.2025
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