Blockchain, DevOps, GitHub und Open Source

Azure wird zur Multifunktionsplattform

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Microsoft baut die Cloud-Computing-Plattform Azure zunehmend zum vollwertigen Development-Toolset aus.
Microsoft baut die Cloud-Computing-Plattform Azure zunehmend zum vollwertigen Development-Toolset aus. (© Pavlo Vakhrushev - stock.adobe.com)

Ursprünglich stand bei der Cloud-Computing-Plattform Microsoft Azure das Computing im Fokus. Neue Möglichkeiten in den Bereichen Bitcoin und DevOps sowie der Übernahme von GitHub gibt es nun ganz neue Möglichkeiten für Unternehmen und Entwickler, Dienste auszulagern.

Microsoft hat seine Cloud-Computing-Infrastruktur in den vergangenen Jahren ständig erweitert. Zuletzt wurden neue Funktionen im Bereich Blockchain, DevOps und weiterer Technologien in das System integriert.

Durch die Übernahme von GitHub können auch Entwickler immer mehr eigene Dienste in Azure nutzen und dadurch schneller und effektiver programmieren. Microsoft arbeitet darüber hinaus auch an anderer Stelle eng mit der Open-Source-Community zusammen. Diese soll helfen, Funktionen in Microsoft Azure auszudehnen und zu erweitern.

Open Source in Microsoft Azure – auch für Container und IoT

Durch die Freigabe der Azure Service Fabric für die Open-Source-Community lassen sich Microservices und Container über die Cloud verpacken, bereitstellen und verwalten. Durch den Übergang zu Open Source können eine Vielzahl weiterer Entwickler an der Umgebung arbeitet, und deren Funktionen ausweiten.

Microsoft erweitert Azure aber weiter. Auch das Internet der Dinge (IoT) wird immer mehr in Azure integriert. Mit einer Investition von 5 Milliarden Dollar will Microsoft seine Azure IoT Hub-Lösung deutlich aufbohren. Auf der Ignite-Konferenz kündigte Microsoft für Azure mehr Sicherheit im Bereich Computing zum Schutz von Daten in der Cloud an, aber auch neue Funktionen für Azure Cognitive Services, Azure Digital Twins und die allgemeine Verfügbarkeit von Azure IoT Central.

Blockchain und Microsoft Azure

Mit der Veröffentlichung des Azure Blockchain Development Kit können Entwickler jetzt auch in Microsoft Blockchain-Technologie nutzen. Im Fokus stehen Verbindung, Integration und Bereitstellung von Smart Contracts und Blockchain-Netzwerken. Mit der Veröffentlichung von Azure DevOps und der damit verbundenen Bereitstellung von DevOps-Tools, lässt sich auch dieser Entwicklungsansatz nahezu umfänglich in Microsoft Azure nutzen.

Mit Azure Pipelines, Azure Boards, Azure Artifacts, Azure Repos und Azure Testplänen wird die Weiterentwicklung von Visual Studio Team Services zu einer in Azure integrierten DevOps-Infrastruktur. Microsoft plant für die kommenden Jahre, die Funktionen deutlich zu erweitern.

GitHub und Visual Studio 2019

Außerhalb von Azure überraschte Microsoft die Branche mit der Übernahme der Softwareentwicklungsplattform GitHub für 7.5 Milliarden Dollar. Visual Studio 2019 wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls angekündigt und soll neue Funktionen und eine effektivere Entwicklung bietet. Die Zusammenarbeit mit Azure und GitHub wird bei dieser Version dementsprechend ausgebaut.

Verbesserungen an IntelliCode für KI-gestütztes IntelliSense, Refactoring-Funktionen, Debugging-Funktionen und neue GitHub-Pull-Request-Funktionen sind nur einige Neuerungen. In diesem Zusammenhang hat Microsoft auch Azure Machine Learning, .NET Core 3 Preview, Cloud Native Application Bundles für verteilte Anwendungen, Azure Kubernetes Service Virtual Node Public Preview für serverlose Kubernetes und Python-Unterstützung für Azure Functions angekündigt.

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