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EC2, S3, RDS, IAM, CloudTrail und EBS entsprechen Code of Conduct AWS tritt CISPE bei

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Amazon Web Services (AWS) ist dem Verband „Cloud Infrastructure Services Providers in Europe“ (CISPE) beigetreten und erklärt die Konformität verschiedener Dienste mit dem Data Protection Code of Conduct for Cloud Infrastructure Services Providers.

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Der Code of Conduct for Cloud Infrastructure Services Providers regelt Verantwortlichkeiten von Cloudbetreibern und -nutzern.
Der Code of Conduct for Cloud Infrastructure Services Providers regelt Verantwortlichkeiten von Cloudbetreibern und -nutzern.
(Bild: AWS/ CISPE)

Mit ihrem Code of Conduct wollen die im CISPE organisierten Infrastrukturanbieter das Kundenvertrauen in Clouddienste stärken. Der Kodex liefert bereits jetzt ein Framework, das den Vorgaben der ab 2018 anzuwendenden, europäischen Datenschutz-Grundverordnung (General Data Protection Regulation, GDPR) entspricht. Dieser Verhaltensnorm unterwirft sich nun auch AWS.

Als neues CISPE-Mitglied erklärt der Cloudanbieter folgende seiner Dienste als vollständig konform zum Code of Conduct von CISPE: Amazon Elastic Compute Cloud (EC2), Amazon Simple Storage Service (S3), Amazon Relational Database Service (RDS), AWS Identity and Access Management (IAM), AWS CloudTrail und Amazon Elastic Block Store (EBS). Nach eigenem Bekunden unterstreicht AWS damit ein kontinuierliches Engagement, seine Cloud-Dienste im Einklang mit den EU-Datenschutzbestimmungen anzubieten.

Der Code of Conduct regelt freilich nicht nur die Rolle der Anbieter; zudem beschreibt das Dokument auch, welche Verantwortung Kunden in Sachen Datenschutz übernehmen müssen. Dabei liefere der Kodex IaaS-Nutzern die nötigen Informationen, um Compliance-Vorgaben zu erfüllen.

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