Studie von IBM unter CEOs Zahlreiche Hürden bremsen Nachhaltigkeitsinitiativen aus

Von Martin Hensel

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Laut einer aktuellen Studie von IBM zählt Nachhaltigkeit zu den obersten Prioritäten der Unternehmensführer. Allerdings behindern unter anderem fehlende Erkenntnisse Daten den Fortschritt in diesem Bereich.

Laut einer aktuellen IBM-Studie ist Nachhaltigkeit für CEOs ein wichtiges Thema, das aber etliche Hürden mit sich bringt.
Laut einer aktuellen IBM-Studie ist Nachhaltigkeit für CEOs ein wichtiges Thema, das aber etliche Hürden mit sich bringt.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Die CEO-Studie „Own your impact: Practical pathways to transformational sustainability“ des IBM Institute for Business Value (IBV) zeigt, dass Nachhaltigkeit als geschäftliche Notwendigkeit und Wachstumstreiber erkannt wird. CEOs sehen sich dabei nicht nur wachsendem Druck von Vorständen und Investoren ausgesetzt, sondern werden in ihrer Handlungsfähigkeit auch durch den Mangel zuverlässiger Erkenntnisse aus Daten eingeschränkt. Für die Studie wurden 3.000 CEOs weltweit befragt.

Nachhaltigkeit ist ein Top-Thema

Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Führungskräfte gab an, dass Nachhaltigkeit für ihr Unternehmen zu den obersten Prioritäten der kommenden zwei bis drei Jahre zählt. Dies entspricht einem Plus von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als vier von fünf Befragten erwarten von ihren Nachhaltigkeitsbemühungen bessere Geschäftsergebnisse innerhalb der nächsten fünf Jahre. Dementsprechend haben sich die Investitionen in Nachhaltigkeit in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Gleichzeitig sehen 51 Prozent Nachhaltigkeit als eine ihrer größten Herausforderungen der kommenden Jahre – noch vor Regulierung (50 Prozent), Cyberrisiken (45 Prozent), Infrastruktur (41 Prozent) und Unterbrechungen der Lieferkette (38 Prozent). Als wichtigste Hürden werden ein unklarer ROI und fragwürdige wirtschaftliche Vorteile (60 Prozent), fehlende Erkenntnisse aus Daten (44 Prozent) und regulatorische Schwierigkeiten (43 Prozent) genannt. Gut ein Drittel der CEOs (35 Prozent) sieht sich von technologischen Problemen ausgebremst. Dennoch sind knapp zwei Drittel der CEOs (64 Prozent) zuversichtlich, ihre Ziele erreichen zu können.

„CEOs übernehmen Führungsverantwortung in einer der komplexesten Zeiten, die von Krieg, Inflation, Talentknappheit und der COVID-19-Pandemie geprägt ist“, meint John Granger, Senior Vice President von IBM Consulting. Trotz dieser Herausforderungen würden die CEOs beim Thema Nachhaltigkeit nicht den Fuß vom Gas nehmen. „Dennoch erkennen viele noch nicht die Ausmaße, inwieweit Daten und Technologie die Lücke zwischen Strategie und Auswirkung schließen können“, so Granger.

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