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Forrester-Studie zeigt im Auftrag von BMC die Grenzen des Job-Scheduling Workload Automation ist toll, aber nicht mit diversen Tools

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ein einziger IT-Fehler kann ein Unternehmen Millionen Euro kosten, so die Ergebnisse einer von BMC Software in Auftrag gegebenen Studie, die von Forrester Consulting durchgeführt wurde. Vor allem das Zusammenspiel diverser IT-Automatisierung-Tools zeigt deutlich Schwächen.

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Auf der BMC-Website (siehe. Link unten) gibt es ein Video, in dem BMC-Experte Saar Shwartz die Ergebnisse der Forrester-Studie zusammenfasst und erläutert.
Auf der BMC-Website (siehe. Link unten) gibt es ein Video, in dem BMC-Experte Saar Shwartz die Ergebnisse der Forrester-Studie zusammenfasst und erläutert.
(Bild: BMC)

In der IT-Branche wird die Prozessautomatisierung zunehmend wichtiger, um die Effizienz der vorhandenen Ressourcen bestmöglich auszunutzen und manuelle Fehlerquellen zu beseitigen. Die Umfrage ergab jetzt, dass die Mehrheit der Unternehmen, die IT-Automatisierung nutzen, gleich mehrere Technologien parallel im Einsatz haben, und 90 Prozent der Befragten melden gravierende Probleme mit diesen Lösungen.

Forrester hat in der Studie „Die Industrialisierung von Workload-Automatisierung” insgesamt 472 IT-Entscheider in Europa, den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum nach ihren Meinungen zu Job-Scheduling-Technologien befragt. Job-Scheduling, beziehungsweise Workload Automation, wie Martin Dienst aufklärt, bei BMC zuständig für den Vertrieb in Deutschland Österreich und der Schweiz, stellt das Rückgrat aller mittleren bis großen IT-Systeme dar, weil es Millionen von Prozessen festlegt, kontrolliert und verwaltet, die einen reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäfts eines Unternehmens garantieren.

Durch Big Data, Business-Analysen, Cloud Computing Dienste, mobile Geräte und Services steigt die Anzahl der täglich anfallenden Prozesse und damit der Druck auf die Unternehmen rapide an.

Workload-Automatisierung ist eine zentrale Aufgabe

Zwar sieht ein Großteil der Befragten Workload-Automatisierung als zentrale Lösung an, da sie das Job-Scheduling abwickelt – unabhängig von der Hardware, Anwendung oder dem Einsatzort. Allerdings greifen viele Firmen bedingt durch schnelles Wachstum, Fusionen oder Upgrades der Rechenzentren, auf unterschiedliche Job-Scheduling Automatisierungstechnologien zurück. Das erhöht das Fehler-Risiko. Das belegt auch die Studie:

90 Prozent der Befragten, die mehrere IT-Automatisierungstechnologien parallel nutzen, beobachten Fehler bei geschäftskritischen Prozessen, Datenverlust und einen hohen Anteil an manuellem Eingreifen.

Drei Viertel gaben an, dass eine durchdachte Workload-Automatisierung das manuelle Eingreifen und viele Fehler deutlich reduzieren kann.

Innen: Automatismen - außen: Kundenzufriedenheit

37 Prozent stellten heraus, dass Workload-Automatisierung eine positive Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit hat, denn die Bearbeitung ihrer Wünsche erfolgt zeitnaher und gezielter.

Wenn es um die steigende Notwendigkeit in Unternehmen geht, mehr Kontrolle über Projekte zu haben, ohne einen umfangreichen Stab an IT-Personal für die Verwaltung bereitzustellen, begrüßten dies 55 Prozent. Voraussetzung dafür wäre etwa eine einfache, Endnutzer-orientierte Selbstverwaltung der angebotenen Services.

Die könnte laut Dienstl könnte für einfacheres und vor allem transparenteres Management sorgen, wenngleich dadurch ein Teil der Administration auf die User verlagert wird. Heute wüssten die Anwender häufig nicht über den Status den von ihnen angestoßenen Prozesse Bescheid. Die Folge: Sie rufen beim IT-Operating an oder geben gar ein Ticket auf. Das könnte ein einfaches Selbstbedienungs-Tool ändern.

Investitionen sind geplant

Der Schlüssel zu mehr Effizienz liegt in der Workload-Automatisierung, das sagen 63 Prozent der Studienteilnehmer, die diese und andere neue Technologien implementieren oder unterstützen wollen. Die Hälfte gab in diesem Zusammenhang an, dass sie durch IT-Dienstleistungen oder Service-Angebote noch dieses Jahr Innovationen vorantreiben wollen.

BMC bietet ein zwar modular aufgebautes, doch zentral einsetzbares Tool zur Workload-Automatisierung an. Zudem sei es nicht so schwierig, vorhandene Scheduler durch die BMC-Software zu ersetzen, sagt Dienstl. Zu Teil komme eine Konversions-Tool, das BMC in einer eigens geschaffenen Abteilung entwickelt, dabei auf einen Automatisierungsgrad von 98 Prozent – bei bis zu 10.000 Jobs. Somit rentiere sich ein Wechsel zu BMC sehr schnell.

• Video der Studienergebnisse: IT Automation Technologies Don’t Always Play Nice

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