Studie von Forbes Insights und VMware

Wie mobile digitale Arbeitsplätze die Produktivität erhöhen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Überlegungen zum Arbeitsplatz der Zukunft: Wie Mitarbeiter als auch Unternehmen von mobilen, digitalen Arbeitsplätzen profitieren können.
Überlegungen zum Arbeitsplatz der Zukunft: Wie Mitarbeiter als auch Unternehmen von mobilen, digitalen Arbeitsplätzen profitieren können. (Bild: VMware)

Mitarbeiter mit einem modernen digitalen Arbeitsplatz und einem flexiblen mobilen Zugriff auf notwendige Anwendungen steigern nicht nur die persönliche Produktivität, sondern verwenden auch weniger Zeit für die Erledigung manueller Prozesse, so zwei Kernaussagen einer weltweiten Studie von Forbes Insights im Auftrag von VMware.

Die Digitalisierung am Arbeitsplatz bringt nicht nur Vorteile für die IT-Abteilung, sondern steigert auch die persönliche Produktivität der Mitarbeiter, zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von VMware in Zusammenarbeit mit Forbes Insights, in deren Rahmen weltweit 2.158 CIOs und Endanwender in Unternehmen in 16 Ländern befragt wurden. Auch rechnen CIOs mit einem Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren durch den Einsatz von mobilen, digitalen Arbeitsplätzen.

Weitere Erkenntnis der Studie: Für die Mehrheit der Mitarbeiter mit einem digitalen Arbeitsplatz (79 Prozent) sind intelligente Anwendungen ein wichtiger Helfer, um Entscheidungen im Berufsleben besser und schneller treffen zu können.

Schatten-IT bleibt Herausforderung

Nichts an Brisanz verloren hat allerdings das Thema Schatten-IT: Wer die nötigen technologischen Helfer nicht von seinem Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommt, besorgt sie sich weiterhin selbst – auch ohne offizielle Absprache mit der Unternehmens-IT. Mittlerweile wurde bereits jede fünfte Anwendung in Unternehmen in ganz Europa von Mitarbeitern selbst eingeführt, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Damit stellt Schatten-IT europaweit immer noch eine große Herausforderung für Unternehmen dar.

Attraktivität des Arbeitgebers

Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, müssen Unternehmen den Spagat zwischen Datensicherheit und Mitarbeitermobilität meistern. Für sie ist es mehr denn je wichtig, in sichere Technologien für flexibles Arbeiten zu investieren. Denn Mitarbeiter, die an einem digitalen Arbeitsplatz mit den für sie nötigen Anwendungen arbeiten, bewerten ihr Unternehmen fast viermal so häufig als führend bei der digitalen Transformation als die Vergleichsgruppe ohne digitale Hilfsmittel (43 Prozent gegenüber 11 Prozent). Zudem bewerten sie die Attraktivität ihres Arbeitgebers rund drei Mal so hoch (43 Prozent gegenüber 15 Prozent).

„Unternehmen weltweit haben ihren Mitarbeitern in den letzten Jahren immer leistungsfähigere, intelligente Technologien an die Hand gegeben, um ihre Arbeit zu erledigen – was eine der tiefgreifendsten Veränderungen der modernen Arbeitswelt überhaupt ist“, kommentiert Ralf Gegg, Senior Director End User Computing, CEMEA bei VMware. „Im Zeitalter der Digitalisierung werden Technologien für Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Unternehmen sind in der Pflicht ihren Mitarbeitern die notwendigen Informationen überall und zu jeder Zeit über die entsprechenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig müssen Unternehmen eine starke Kultur des Vertrauens und der Freiheit aufbauen, damit Mitarbeiter produktiv und so flexibel wie möglich arbeiten können.“

Flexibles, mobiles Arbeiten am Beispiel von Lufthansa Cargo

Dies ist beispielsweise bei der Lufthansa Cargo der Fall, einem internationalen Luftfrachtunternehmen und hundertprozentiger Tochter der Deutschland Lufthansa AG. Die Cockpitmitarbeiter der Lufthansa Cargo nutzen an Bord der Flugzeuge ein sogenanntes elektronisches „Flight Bag-System“ (EFB). Dieses EFB-System ermöglicht ihnen einen schnellen und einfachen Zugriff auf Luftfahrtkarten, Flughafeninformationen, Routeninformationen, Wetterberichte und vieles mehr. „Dank mobiler Geräte können die Mitarbeiter schnell Updates durchführen und neue Apps herunterladen, mit denen sie sehr viel effizienter arbeiten können“, erklärt Sven Gartz, Flugzeugkapitän und Head of Flight Ops IT bei Lufthansa Cargo.

Selbständig arbeitende Mitarbeiter, die Zugang zu ihren Geschäftsanwendungen erhalten, sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Führungsebene sind die Basis für eine Unternehmenskultur, in der die digitale Transformation einen echten Mehrwert für den Unternehmenserfolg bietet.

Ralf Gegg, Senior Director End User Computing, CEMEA bei VMware.
Ralf Gegg, Senior Director End User Computing, CEMEA bei VMware. (Bild: VMware)

„Dank neuer Geschäftsanwendungen und Produktivitätslösungen können Mitarbeiter mehr erreichen und bessere Entscheidungen auf Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden umfassenden Informationen und Anwendungen treffen. Mitarbeiter können ihre Leistung massiv steigern, wenn Anwendungen von jedem Gerät aus jederzeit zugänglich sind. Während wir es gewohnt sind, dass die sogenannten ´Enterprise-Grade-Apps´ der De-facto-Standard innerhalb der Belegschaft sind, müssen Unternehmen darüber nachdenken, wie die ´Workforce-Grade´-Apps aussehen, die einen grundlegenden Wandel im Arbeitsalltag eines jeden Mitarbeiters vorantreiben“, schlussfolgert Ralf Gegg.

Weitere Ergebnisse der Studie finden sich auch in der Infografik (siehe unten).

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