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ITB: Was ist bei Ihrem Webanalyse-Tool anders?
Tempel: Die von uns in Deutschland vertriebene Google-Lösung „Urchin“, ist eine Inhouse-Lösung, Logfiles werden ausschließlich auf kundeneigenen Speichern gehalten. Urchin bietet außerdem umfassendere Auswertungs- und Filtermöglichkeiten, auch von historischen Datenbeständen. Bei Freeware-Lösungen ist es ja so: Sind die Daten einmal gefiltert, lassen sie sich im Nachhinein nicht wieder komplettieren, da die Logfiles fehlen. Bei komplexeren Fragestellungen, kann es aber durchaus sinnvoll sein, verschiedene Filterpaarungen auszutesten. Andere Vorteile sind speziell auf das Thema E-Commerce zugeschnitten, und betreffen vor allem Kennzahlen-Auswertungen, wie ROI oder Umsatz-Pro-Klick. Der Einsatz in einem Intranet-Umfeld ist mit Urchin ebenfalls möglich. Oftmals ist der Weg aber so, dass sich Firmen zuerst durch den Einsatz einer Freeware-Lösung dem Thema Web-Analyse nähern, und sich anschließend für eine professionelle Version entscheiden, um quasi den zweiten Schritt zu gehen. Einfach, weil sie die Vorteile der Technologie für sich und ihre Kunden erkannt haben. Zudem ist durch die technische Verwandtschaft der beiden Google-Lösungen, ein Umstieg von Google Analytics auf Urchin leicht und ohne großen Aufwand durchführbar.
ITB: Wie viel kostet denn das Tracking-Tool?
Tempel: Die Vollversion liegt bei 7.995 Euro netto. Für Unternehmen, die sich nicht mit Hardware-Bereitstellung und Betriebssystempflege auseinandersetzen möchten, bieten wir eine leicht zu integrierende Appliance an. Hier beginnt der Nettopreis bei 13.995 Euro inklusive Urchin 7. Alternativ dazu gibt es noch die Möglichkeit, unseren Online-Dienst „Urchin SaaS“ einzusetzen, dieser beginnt ab einem Monatspreis von 99 Euro.
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