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Software für Cloud Data Lifecycle Wenn der Kurier das Netzwerk überholt

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ein wachsendes Angebot neuer Datenmigrationsdienste erwartet CloudBerry Lab für 2016. Der Softwareanbieter prognostiziert neue Services bei Microsoft Azure und plant bereits Backuplösungen für Angebote wie Amazon Web Services Snowball.

CloudBerry wird AWS Snowball mit einer angepassten Backup-Software unterstützen.
CloudBerry wird AWS Snowball mit einer angepassten Backup-Software unterstützen.
(Bild: AWS)

Einen Trend zu Cold Storage/Cool Storage in der Cloud beobachtet Alexander Negrash, VP of Marketing bei CloudBerry Lab (CloudBerry). Diese Entwicklung werde sich 2016 fortsetzen: Dann würden Microsoft Azure und weitere Cloudanbieter auf den Erfolg von AWS Glacier und Google Nearline reagieren und ebenfalls Speicherdienste für selten genutzte Daten auf den Markt bringen.

Auch beim Datentransfer könnten weitere Cloud-Dienstleister Amazons Beispiel folgen und an AWS Snowball angelehnte Angebote machen. Mit Snowball hatte Amazon kürzlich eine robuste Appliance vorgestellt, mit der Kunden große Daten in die Cloud oder zurück übertragen sollen. Informationen werden dabei nicht über Netzwerkleitungen transportiert, sondern auf Laufwerke gespielt und per Kurier ins Rechenzentrum oder zum Kunden gebracht.

Ingesamt sieht CloudBerry Lab drei grundlegende Arten von Cloudspeichern: Neben Storage für häufige Zugriffe werden sich eben auch Angebote für unregelmäßig genutzte Daten sowie für archivierte Informationen etablieren.

Darauf wird freilich auch Backup-Experte CloudBerry reagieren müssen. Der Softwareanbieter kündigt dem entsprechend an, dass CloudBerry Backup und CloudBerry Explorer die Appliance AWS Snowball künftig unterstützen. Damit könnten Nutzer Backups zunächst auf eine Snowball Appliance aufspielen und zum AWS-Rechenzentrum schicken; anschließend könne die Software inkrementelle Sicherungen online übertragen.

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