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Friss oder Stirb? Mangelnde Usability bei Business Applikationen User Experience als Erfolgskriterium in der App-Entwicklung

| Autor / Redakteur: Dr. Michael Bark, Geschäftsführer der evodion GmbH / Florian Karlstetter

Häufig fühlen sich Anwender von Business Applikationen nach dem Motto behandelt: „Friss oder stirb!“ Auslöser solcher Assoziationen ist meist mangelnde Benutzerfreundlichkeit. Meist versuchen die Verursacher solcher Mängel, diese Unzulänglichkeiten durch Dokumentationen und Schulungen zu kaschieren.

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User Experience spielt bei der App-Entwicklung eine wichtige Rolle. Der Artikel beschreibt häufig gemachte Fehler und wie man diese erfolgreich umgeht.
User Experience spielt bei der App-Entwicklung eine wichtige Rolle. Der Artikel beschreibt häufig gemachte Fehler und wie man diese erfolgreich umgeht.
(© Tanja Krstevska - Fotolia.com)

Mit der rasanten Zunahme von mobilen Applikationen auch im Berufsalltag lassen sich mangelnde Usability und fehlende intuitive Benutzerführung nicht länger vertuschen. In Zukunft werden Mitarbeiter es als selbstverständlich voraussetzen, dass sie Geschäftsanwendungen auch auf Tablet und Smartphone bedienen können. Dabei orientieren sie sich an den Nutzungs-Standards des Internets und erwarten eine Usability, wie sie sie beispielsweise von Ebay und anderen Anwendungen gewohnt sind.

App Entwicklung ist kein Hexenwerk

Wesentliche Komponenten einer Business App werden durch Services im Backend auf herkömmliche Art entwickelt und zur Verfügung gestellt. Wer aber ein mobiles Gerät mit einer herkömmlichen Bildschirmanwendung gleichsetzt – lediglich auf einem kleineren Bildschirm – bekommt schnell Probleme. Es ist eine besondere Herausforderung, komplexe Desktopanwendungen adäquat als App umzusetzen. Die Benutzer müssen intuitiv geführt werden und die App sollte selbsterklärend und fehlertolerant in allen Phasen die Erwartungen der User erfüllen. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die Nutzer die unterschiedlichsten Voraussetzungen mitbringen können – vom internetaffinen Jugendlichen bis hin zum Rentner bei seinen ersten Gehversuchen im Internet.

Die Investitionen der User in eine App sind sehr gering – viele sind kostenlos. Dementsprechend niedrig sind auch das Engagement und die Frustrationstoleranz der Nutzer. Nicht selten landet eine App nach zwei gescheiterten Versuchen im virtuellen Mülleimer. Es sind nicht nur Programmfehler, die dazu führen. Auch die Missachtung der Nutzererwartung – neudeutsch User Experience oder auf Fachchinesisch kurz UX – führt zielsicher in den digitalen Papierkorb.

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