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Integration von TOSCA in OpenStack Standards und die Bereitstellung komplexer Cloud-Apps

| Autor / Redakteur: Dr. Joachim Bodensohn* / Elke Witmer-Goßner

Cloud-Umgebungen werden bereits von vielen Unternehmen für ihre Geschäftsanwendungen genutzt. Dabei ziehen diese besonders dann großen Gewinn aus der Flexibilität verbreiteter Cloud-Umgebungen, wenn sie ihre Unternehmensapplikationen portierbar gestalten können.

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Cloud-Applikationsentwickler auf dem Sprung: Anspruchsvolle Anwendungen lassen sich (noch) nicht zufriedenstellend mit einfachen Benutzerschnittstellen umsetzen.
Cloud-Applikationsentwickler auf dem Sprung: Anspruchsvolle Anwendungen lassen sich (noch) nicht zufriedenstellend mit einfachen Benutzerschnittstellen umsetzen.
(Bild: Stefan Schurr, Fotolia)

Ermöglicht dies doch die variable Nutzung der Cloud-Angebote verschiedenster Anbieter. Aus Sicht des Cloud-Providers zeigt sich die Effizienz seiner Cloud-Infrastrukturen besonders dann, wenn vollständige Applikationsinfrastrukturen quasi auf „Knopfdruck“ in Betrieb genommen werden können. Beide Sichten lassen sich gut vereinen, wenn die Cloud-Applikation in einer modellhaften Sprache beschrieben und über eine standardisierte Schnittstelle in der Infrastruktur orchestriert werden kann.

Im Einzelnen müssen dabei alle Bestandteile einer Applikation ausgewählt, virtualisiert und im Verbund korrekt instanziiert und konfiguriert werden. Unsere Experten der Adiccon GmbH haben zwei vielversprechende Lösungen zur Orchestrierung von Cloud-Applikationen analysiert und anhand von praxisnahen Einsatzszenarien einander gegenübergestellt.

Heat vs. TOSCA

Das Heat-Projekt aus dem Community-Framework OpenStack zur Orchestrierung virtualisierter Rechenzentren stellt mit den Heat Orchestration Templates (HOT) ein Werkzeug für solche Aufgaben zur Verfügung. OASIS TOSCA (Topology and Orchestration Specification for Cloud Applications) dagegen ist ein universeller Standard, der eine neutrale Modellierung von Cloud-Applikationen ohne direkte Bindung an ein Framework erlaubt.

Applikationen mit geringer Anzahl von Komponenten (z.B. Webservices) nutzen das vom Cloud-Anbieter bereitgestellte OpenStack-Framework und lassen sich so in einfacher Weise mittels der HOT-Templates durch die Cloud-Nutzer definieren. Mittels Heat wird die gesamte Applikationslogik generiert und über die Cloud-Infrastruktur dem Endnutzer bereitgestellt.

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