Neue Abrechnungsmodelle und Preiserhöhungen schlagen doppelt ein Abschied vom Sicherheitsnetz: Microsoft beendet kostenlose Grace Period
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Anfang Mai ist die kostenlose Kulanzphase für auslaufende Microsoft-Cloud-Abonnements im CSP-Kanal abgelaufen. Unternehmen, die ihre Abonnements nicht fristgerecht verlängert oder gekündigt haben, verlieren entweder ihren Zugriff oder werden automatisch in die neuen Extended Service Terms (EST) überführt. Und das wird teuer.
IT-Verantwortliche stehen vor einem Paradigmenwechsel in der Lizenzierung. Im Zuge der neuen EST kommt zur monatlichen Abrechnung zum aktuellen Monatspreis ein Aufschlag von 3 Prozent. Bei Produkten ohne Monatsplan sogar 23 Prozent. Gleichzeitig steigen die Preise für Microsoft 365 ab Juli 2026 um bis zu 33 Prozent.
Was die Grace Period war und warum sie verschwindet
Seit Jahren bot Microsoft Unternehmenskunden ein unsichtbares Sicherheitsnetz: die Grace Period. Diese Kulanzphase gewährte nach Ablauf eines Cloud-Abonnements – etwa für Microsoft 365, Office 365 oder Dynamics 365 – zunächst 30 Tage vollen Zugriff auf alle Dienste, ohne dass zusätzliche Kosten anfielen. Anschließend folgte eine 90-tägige Deaktivierungsphase, in der zumindest IT-Administratoren Daten sichern konnten, bevor diese endgültig gelöscht wurden.
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