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Ohne Lizenzmanagement geht es nicht Softwarelizenzierung in der Cloud

Autor / Redakteur: Anton Hofmeier * / Elke Witmer-Goßner

Die Cloud vereinfacht einiges: viele Prozesse um die Softwareinstallation herum sind nicht mehr nötig, auf Informationen lässt sich von nahezu überall auf der Welt aus zugreifen und sie ermöglicht Ersparnisse aufgrund von Größenvorteilen. Die Liste der Vorteile geht noch weiter. Ein ganz wichtiger Aspekt sollte allerdings nicht vergessen werden.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Auch bei der Cloud-Nutzung sollten die Anwender ihre genutzten oder überflüssigen Softwarelizenzen im Blick haben.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Auch bei der Cloud-Nutzung sollten die Anwender ihre genutzten oder überflüssigen Softwarelizenzen im Blick haben.
(Bild: Pixinoo, Fotolia)

Denn entgegen einer weit verbreiteten Ansicht lässt die Migration auf die Cloud die Softwarelizensierung und die mit ihr verknüpften Herausforderungen nicht verschwinden. Vielmehr kommen eine zusätzliche Form der Softwarebereitstellung und neue Lizenzmodelle hinzu – das Lizenzmanagement wird für unvorbereitete Unternehmen komplexer denn je. Die Cloud-Technologien sollten umfassend überprüft werden, wenn Unternehmen neue Bereitstellungsmethoden wie Software as a Service (SaaS) oder Infrastructure as a Service (Iaas) implementieren möchten. Die Lizenzbestimmungen für den jeweiligen Cloud-Typ (public, private oder hybrid) müssen ebenfalls detailliert berücksichtigt werden – jede Variante wirkt sich anders auf das Lizenzmanagement aus.

Augen auf!

Im beliebten SaaS-Modell bezieht der Anwender eine Software üblicherweise über das Internet mittels eines Webbrowsers. Die SaaS-Bereitstellung entschärft vielleicht einige der drängendsten Compliance-Herausforderungen, aber verhindert keineswegs überflüssige Softwareausgaben. In der Regel verwenden SaaS-Anwendungen wie Salesforce.com, Workday oder Dropbox Modelle auf Subscription-Basis. Viele Unternehmen haben bei SaaS-Anwendungen unnötige Mehrkosten, weil sie Lizenzen für Anwender kaufen, die mit diesen selten oder fast nie arbeiten. Darüber hinaus werden höherwertige teure Subscriptions gekauft mit Features, die von den Anwendern eigentlich nicht benötigt werden.

Um überflüssige Ausgaben zu vermeiden, sollten Unternehmen Prozesse und Werkzeuge implementieren, mit denen sie die individuelle Softwarenutzung von Anwendern erfassen können. Ein Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass jeder Anwender für das Einloggen eine Erlaubnis benötigt und dadurch weniger Probleme mit der Lizenz-Compliance auftreten. Dennoch kann – selbst im SaaS-Modell – ein Unternehmen weiterhin gegen die Compliance verstoßen, wenn sich mehrere Anwender einen einzigen Account teilen.

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