Neuerungen für den Mittelstand Sage Wincarat modernisiert ERP für Kunststoffindustrie

Von Mihriban Dincel 1 min Lesedauer

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Sage veröffentlicht eine neue Version von Wincarat mit mehr als 100 Neuerungen für die kunststoffverarbeitende Industrie. CO2e-Nachkalkulation, ein Gefahrgut-Modul und aktualisierte Architekturstrukturen sollen Prozesse, Compliance und Datennutzung verbessern.

Sage Wincarat erweitert die ERP-Unterstützung für Kunststoffverarbeiter um CO2e-Nachkalkulation, Gefahrgutverwaltung und optimierte Auftragsprozesse.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Sage Wincarat erweitert die ERP-Unterstützung für Kunststoffverarbeiter um CO2e-Nachkalkulation, Gefahrgutverwaltung und optimierte Auftragsprozesse.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Sage hat eine neue Version seiner ERP-Software Wincarat veröffentlicht. Der Release richtet sich an die kunststoffverarbeitende Industrie und umfasst mehr als 100 Neuerungen und Optimierungen. Im Mittelpunkt stehen die CO2e-Kalkulation, ein neues Gefahrgut-Modul, sowie modernisierte Architektur- und Auftragsstrukturen.

„Unsere Kunden verlangen präzise Nachweise über ökologische Kennzahlen und höchste Regelsicherheit bei Gefahrgut im Betrieb“, erklärt Alexander Trautmann, Director of Product Engineering bei Sage. „Mit der direkten Einbindung der CO2e-Nachkalkulation in die Fertigungsaufträge und automatischen Prüfungen beim Gefahrguthandling nehmen wir den Fertigungsteams aufwendige administrative Routineaufgaben ab.“

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Neuerungen von Sage Wincarat

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Mit dem neuen Gefahrgut-Modul können Gefahrstoffinformationen verwaltet und Lagerplätze gesteuert werden. Automatische Prüfungen sollen sicherstellen, dass Artikel ausschließlich auf zulässigen Lagerplätzen und unter Berücksichtigung definierter Gefahrklassen gelagert werden.
  • Bei der erweiterten CO2e-Kalkulation: Werden Nachhaltigkeitsdaten direkt mit ERP-Prozessen verknüpft. Unternehmen sollen Emissionen präzise ermitteln und auf Grundlage der tatsächlichen Verbräuche detailliert nachkalkulieren können.
  • Die Architektur und Performance wurde ebenso überarbeitet. Das Upgrade auf das aktuellste .NET-Framework, C# als Entwicklungssprache sowie die konsequente 64-Bit-Unterstützung sollen Stabilität und Leistungsfähigkeit im Tagesgeschäft erhöhen.
  • Auch Auftrags- und Logistikprozesse wurden optimiert. Erweiterte Dashboards, terminstaffelgenaue Preise und modernisierte Formulare gehören zu den über 100 Detailverbesserungen. Sie sollen die Produktivität in Auftragsabwicklung und Logistik steigern.

Alexander Trautmann, Director of Product Engineering bei Sage(Bild:  Sage)
Alexander Trautmann, Director of Product Engineering bei Sage
(Bild: Sage)

Weiter will Sage die Einbindung der Branchenlösung in bestehende IT-Landschaften durch den Ausbau der REST-APIs vereinfachen. Künftige KI-gestützte Workflow-Assistenten sollen die Lösung ergänzen. „Unsere Produktstrategie geht klar in Richtung offener Schnittstellen, intelligenter Assistenz und besserer Datennutzung“, ergänzt Trautmann. „Ziel ist es, dass Anwender nicht nur Prozesse abbilden, sondern schneller zu relevanten Entscheidungen kommen.“

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