Acrobat DC und Adobe Document Cloud

PDF-Dateien geräteübergreifend auch von unterwegs bearbeiten

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit der Adobe Document Cloud lassen sich Dokumente, erstellen, überprüfen, genehmigen, unterschreiben und zurückverfolgen - all das nicht nur am Desktop, sondern auch mobil und geräteübergreifend.
Mit der Adobe Document Cloud lassen sich Dokumente, erstellen, überprüfen, genehmigen, unterschreiben und zurückverfolgen - all das nicht nur am Desktop, sondern auch mobil und geräteübergreifend. (Bild: Adobe Systems)

PDF wandert in die Cloud: Mit Adobe Document Cloud hat Adobe einen Service vorgestellt, mit dem PDF-Dokumente am Desktop zuhause, im Büro oder auch von unterwegs geräteübergreifend bearbeitet und verwaltet werden können. Dank des neuen eSign Services lassen sich Formulare automatisch ausfüllen und mit persönlicher Signatur unterschreiben.

Mit dem Update des Acrobat Reader hat Adobe auch die Adobe Document Cloud präsentiert. Dank der sollen Nutzer produktiver als bisher mit digitalen Dokumenten arbeiten – ganz gleich ob am stationären Desktop oder unterwegs am mobilen Endgerät.

Die Adobe Document Cloud umfasst eine Reihe integrierter Services und Programme. Im Detail nennt der Hersteller:

  • Eine komplett überarbeitete Acrobat-Version mit intuitiver, Touch-fähiger Benutzeroberfläche. Das neue Tool Center ermögliche einen vereinfachten und schnellen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Werkzeuge. Darüber hinaus nutze Acrobat DC die Photoshop-Bildbearbeitung, um beliebige Papierdokumente in eine digitale, editierbare Datei umzuwandeln, die dann zur Unterschrift versandt werden kann.
  • eSign Services (ehemals Adobe EchoSign) sind in jedem Abonnement von Acrobat DC enthalten, das sowohl Bestandteil der Adobe Document Cloud als auch von Adobe Creative Cloud ist. Damit lasse sich jedes Dokument von einem beliebigen Gerät aus versenden und unterschreiben. Die in Acrobat DC enthaltene E-Signatur basiert auf einem Zertifikat für das neue Europäische Signaturformat „PADES“ und könne ab dem 1. Juli 2016 rechtsverbindlich in Deutschland verwendet werden.
  • Funktionen für mobile Endgeräte: Per Mobile Link könnten Nutzer stets auf ihre Arbeit zugreifen und im Formular oder Dokument dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben – Dateien, Einstellungen und Unterschriften bleiben erhalten. Über die mobilen Apps, „Acrobat Mobile“ und „Fill & Sign“ lassen sich Dokumente direkt auf dem Smartphone und Tablet bearbeiten, kommentieren und unterschreiben. Über Kameras können beliebige Papierdokumente in eine digitale, editierbare Datei umgewandelt und zur Unterschrift versandt werden.
  • Zusätzliche Funktionen, um Dokumente zu verwalten, nachzuverfolgen und zu kontrollieren. Mithilfe einer intelligenten Weiterleitung ließen sich wichtige Dokumente entlang ihres Bearbeitungsprozesses nachverfolgen. Kontrollfunktionen sollen sensible Informationen schützen. Angekündigt sind weitere Dienste, etwa zur Dokumentenanalyse oder zur Freigabe digitaler Zertifikatssignaturen.

Adobe bietet den Acrobat DC in verschiedenen Ausprägungen an. Kunden können die Software weiterhin klassisch lizenzieren. Für Abonennten offeriert der Hersteller freilich zusätzliche Dienste. Zu diesen gehören elektronischer Versand und Statusnachverfolgung von Dokumenten, PDF-Erstellung auf mobilen Endgeräten sowie das Einholen elektronischer Signaturen und Erfassen von Antworten in Echtzeit.

Adobe betrachtet Acrobat zudem als wesentlichen Bestandteil der eigenen Creative Cloud. Der Hersteller plant zudem, ausgewählte Elemente der Marketing Cloud zu integrieren.

Abo-Preise und Desktop-Lizenzen

Acrobat mit „Document Cloud“ gibt es für Einzelanwender aktuell ab 185,52 Euro (brutto) jährlich – wer sich nicht längerfristig binden will, zahlt 27,36 pro Monat; die unbefristete Softwarelizenz von Acrobat für Desktop-Rechner kostet ab 415,31 Euro (brutto). Die genannten Preise beziehen sich jeweils auf die Standard-Version, die Pro-Versionen liegen entsprechend höher (siehe Pricing im Web).

JavaScript-Updates und App-V-Support

Jüngst hat Adobe noch Updates an der JavaScript Engine vorgenommen. So läuft das Adobe DC JavaScript Plugin EScript nun auf einer neueren Version von SpiderMonkey (der JS Engine von Mozilla). Die vorliegende Version basiert auf ECMAScript 5 mit SpiderMonkey v24.

Im nächsten Release-Zyklus plant Adobe außerdem die Unterstützung der App-V Plattform von Microsoft für virtualisierte Deployments. Dieses Feature befindet sich aktuell noch in der Testphase.

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