DC/OS 1.10 steht zur Verfügung

Mesosphere bringt Plattform für die containerisierte Zukunft

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit „DC/OS“ erhebt Hersteller Mesophere den Anspruch, die eine Plattform für Conatiner-Anwenungen bereitzustellen, zu der es keine weitere Technik braucht.
Mit „DC/OS“ erhebt Hersteller Mesophere den Anspruch, die eine Plattform für Conatiner-Anwenungen bereitzustellen, zu der es keine weitere Technik braucht. (Bild: Mesosphere)

Das Datacenter-Betriebssystem „DC/OS“ von Mesosphere läuft nach Herstellerangaben auf über 150.000 Cluster. Dazu bietet der Hersteller mehr 100 Platform-Services, die mit einem einzigen Klick über diverse Clouds und Infrastrukturen verteilbar sind. Vier von fünf US-Banken, 3 von 5 Kabel-Provider und die Hälfte der Top-10-Start-ups setzen DC/OS ein. Jetzt gibt es Version 1.10.

DC/OS ist seit zwei Jahren auf dem Markt. Von Anfang an sollte das Betriebssystem für Rechenzentren eine Plattform darstellen, die die verschiedenen Techniken vereint, um Applikationen in einer gleichermaßen elastisch skalierbaren Art und Weise zu erstellen und zu verteilen.

Eine der wichtigsten Technologien, die es zu unterstützen gilt, sind Container. Und diese sind nicht länger ein Verfahren für die Software-Erstellung und -verteilung, die nur wenige Freaks nutzen, sondern laut Mesosphere-CEO Florian Leibert, auf dem besten Weg zur Adaption im Mainstream.

„Vermittler werden überflüssig und OpenStack verschwinden“

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„Vermittler werden überflüssig und OpenStack verschwinden“

26.07.17 - Im Juni 2017 ist Mesosphere, Entwickler des Datacenter-Betriebssystems „DC/OS“, vom World Economic Forum als einer der „Technology Pioneers“ ausgewählt, also zu einem der derzeit innovativsten Unternehmen gekürt worden. Mitgründer und CEO Florian Leibert stellt im Interview klar, welche Aufgaben DC/OS adressiert und wie das Verhältnis zu OpenStack, Kubernetes und Docker ist. lesen

Zugleich habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Daten das wichtigste Asset in jedem Unternehmen sind, egal welcher Größe. Damit einher sei die Entwicklung neuer Tools gegangen, die helfen die Daten zu sammeln, zu analysieren und auf die Analysen in Echtzeit zu reagieren.

Die Plattform DC/OS gibt es nun in der Version 1.10 und in einer Betavariante für „Kubernetes“ auf DC/OS.
Die Plattform DC/OS gibt es nun in der Version 1.10 und in einer Betavariante für „Kubernetes“ auf DC/OS. (Bild: Mesosphere)

Noch viel zu tun

Aber einfacher sei die IT-Welt dadurch nicht geworden. Die Unternehmen sähen sich nach wie vor mit Komplexität konfrontiert, sowohl bei den Entwicklungs-Tools, in der Organisation und im Verteilungsprozess der Anwendungen. Mit diesen Problemen soll einmal mehr Mesosphere DC/OS aufräumen. Die Plattform gibt es nun in der Version 1.10 und eine Betavariante für „Kubernetes“ auf DC/OS.

  • Die aktuelle Version soll mit größerer Sicherheit aufwarten, inklusive der Integration von Kunden wählbaren Zertifizierungen, dateibasierten Geheimnissen, Services für Admins, des es erlauben sichee Multi-Tenant-Anwendungen zu fahren und Applikationen auf der Basis digitaler Zertifikate auf eine sichere Art mit anderen zu teilen.
  • Außerdem soll sich die Verfügbarkeit mit minimalem Aufwand erhöhen lassen und das Desaster Recovery beschleunigen. Live-Upgrades vonDatendiensten sollen genauso möglich sein, wie automatische Validierung von DC/OS-Updates.
  • Es gibt nun einen „DC/OS Edge-Load Balancer“; derIL4/L7 ingress Load Balancer soll sowohl für Performance sorgen als auch für die Isolierung auf dem Netzwerk-Stack.
  • Ein Services-SDK hilft dabei, neue Dienste dem DC/OS-Service-Katalog hinzuzufügen. Zu den fertigen zertifizierten Datendiensten zählen „Apache Spark“, „Apache Cassandra“, „Apache Kafka“, „Confluent Kafka“, „Datastax Enterprise“, „Elasticsearch“ und „Hadoop Distributed File System“ (HDFS).

Kubernetes on DC/OS

Entsprechend der Firmenphilosophie, die Wahlfreiheit auf DC/OS vorsehe, so Leibert, biete das Unternehmen seinen Kunden nun auch „Kubernetes“ für die Container-Orchestrierung an, was eine Containers-as-a-Service-Erfahrung ermögliche, wie sie ansonsten in Public-Clouds vorkomme, ohne auf die DC/OS-Annehmlichkeiten wie Sicherheit, Maintanance und Verwaltungs-Tools verzichten zu müssen. Damit könnten sie Orchestrierungs-Tools ebenso einfach aussuchen wie ansonsten CI/CD-Software oder Networking-Werkzeuge.

„Kubernetes on DC/OS” erlaube es Admins auf einfache Art und Weise, multiple Produktions-Cluster zu erstellen, zu skalieren und Updates zu unterziehen. Infrastruktur-Anbietern wiederum stehe, die Möglichkeit offen, Kubernetes für die Docker-Administration anzubieten, begleitend zu anderen Diensten wie die Bereitstellung von Legacy, um etwa eine hybride IT aus on-premise und off-premise-Angeboten zu nutzen.

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